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Iacobus
Dazu passt dieser Klassiker: Sind Opfer und Zölibat noch zeitgemäß?
Waagerl
@De Profundis
Die Antwort ist doch in Ihrem Textausschnitt enthalten!

Aber ein Verstehen dessen setzt zusätzlich den Glauben und die Erfahrung voraus, dass die Begegnung mit Christus auch meine Liebensfähigkeit vertiefen und verändern kann, heiler machen kann, und mich dann befähigt, in diesem Entwurf von Sexualität auch gelingend zu leben.

Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, dann scha…More
@De Profundis
Die Antwort ist doch in Ihrem Textausschnitt enthalten!

Aber ein Verstehen dessen setzt zusätzlich den Glauben und die Erfahrung voraus, dass die Begegnung mit Christus auch meine Liebensfähigkeit vertiefen und verändern kann, heiler machen kann, und mich dann befähigt, in diesem Entwurf von Sexualität auch gelingend zu leben.

Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, dann schaut das, was die Kirche über Sexualmoral lehrt, von außen aus wie ein Korsett von Verboten, an denen man sich nur abkämpft.

Das sollte doch jedem klar sein, das die Abschaffung des Zölibats nicht gleichzeitig die Liebesfähigkeit vertieft! Denn wenn etwas nicht angelegt, sprich: Nicht da ist, wird es auch nicht durch die Abschaffung des Zölibats, was noch mehr von Jesus Christus wegführt, belebt!

Der echte Weg kann nur sein, Kopf, Herz und Unterleib zusammenzuführen. So habe ich es mal bei Henri Boulad gelesen, über das Wesen der Frau in Beziehung zum Mann.


Dieses kann man auch übertragen Verhältnis Kirche/ Priestertum. "Starkes Tun, stärkeres Sein". Das ist übrigens auch der Buchtitel! Die Liebesfähigkeit des Priesters muss gestärkt werden, in dem er sich immer mehr an Jesus Christus bindet. Dann wird er auch das Zölibat lieben.
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Zum nächsten Thema: Welche Änderungsschritte wären bei der Sexualmoral vorstellbar?

Bischof Oster: Ehrlich gesagt: Es geht eher um Vertiefung des Verstehens, warum die Kirche so lehrt, wie sie lehrt. Das ist natürlich eine Riesen-Herausforderung und heute schwer plausibel zumachen. Ich persönlich glaube, dass Papst Johannes Paul II. mit dem, was er „Theologie des Leibes“ nennt, etwas vorgelegt …More
Zum nächsten Thema: Welche Änderungsschritte wären bei der Sexualmoral vorstellbar?

Bischof Oster: Ehrlich gesagt: Es geht eher um Vertiefung des Verstehens, warum die Kirche so lehrt, wie sie lehrt. Das ist natürlich eine Riesen-Herausforderung und heute schwer plausibel zumachen. Ich persönlich glaube, dass Papst Johannes Paul II. mit dem, was er „Theologie des Leibes“ nennt, etwas vorgelegt hat, was auch auf dem Stand der Humanwissenschaften von heute ist. Aber ein Verstehen dessen setzt zusätzlich den Glauben und die Erfahrung voraus, dass die Begegnung mit Christus auch meine Liebensfähigkeit vertiefen und verändern kann, heiler machen kann, und mich dann befähigt, in diesem Entwurf von Sexualität auch gelingend zu leben. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, dann schaut das, was die Kirche über Sexualmoral lehrt, von außen aus wie ein Korsett von Verboten, an denen man sich nur abkämpft.
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Waagerl
Darf ich euch die Hand auf die Schulter legen?

Warum fällt mir in diesem Zusammenhang die neue Verordnung, das Recht aufs Bild ein? Bilder dürfen nur verpixelt weitergegeben werden, wenn zum Beispiel en Gruppenfoto im Kindergarten, oder ein Klassenfoto gemacht wird.

Immer neue Verordnungen, aber wem dienen Sie wirklich.
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