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„Und führe uns nicht in Versuchung“

Was sagte Joseph Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI. hierzu? Ein Beitrag zu einer aktuellen Diskussion. Erstellt von kathnews-Redaktion am 13. …
Peter Seewald:
Klipp und klar: das Gebet bleibt wie es ist?

Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI:
Ich würde sagen ja. Es wäre nicht ganz verboten, sinngemäße Übersetzungen im Sinne von Roger Schütz und anderen, Vorschläge zu machen.
Aber mir scheint doch, dass die Demut, es in der Wörtlichkeit zu lassen und sich in seine Tiefe hineinzubeten, das Bessere ist.

Ich glaube, Papst Benedikt hat rech…More
Peter Seewald:
Klipp und klar: das Gebet bleibt wie es ist?

Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI:
Ich würde sagen ja. Es wäre nicht ganz verboten, sinngemäße Übersetzungen im Sinne von Roger Schütz und anderen, Vorschläge zu machen.
Aber mir scheint doch, dass die Demut, es in der Wörtlichkeit zu lassen und sich in seine Tiefe hineinzubeten, das Bessere ist.

Ich glaube, Papst Benedikt hat recht.
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Moselanus der Sinn, daß einen Gott prüft könnte evtl sein, daß er einen in den Kirchendienst beruft oder zu besonderen Aufgaben, wie sie die Hl. erfüllt haben.
Moselanus
Das sage ich ja. Es macht aber theologisch keinen Sinn, Gott zu bitten, nicht geprüft zu werden. Deswegen steht da schon nicht ohne tentationem und nicht zum Beispiel probationem.
die Leut heute wollen aber nur einen unendlich liebenden Gott, damit sie nix mehr tun brauchen und damit er ihnen die Feinde des Christentums liebt, weil das bequemer für sie ist. Dabei kosten ein paar gute Worte nix, die man auch für die findet, die einen anderen Glauben haben als man selbst. Und besonders beim eigenen Kulturerbe, wenn man das wegschmeißt, hat man nur noch seinen schlechten …More
die Leut heute wollen aber nur einen unendlich liebenden Gott, damit sie nix mehr tun brauchen und damit er ihnen die Feinde des Christentums liebt, weil das bequemer für sie ist. Dabei kosten ein paar gute Worte nix, die man auch für die findet, die einen anderen Glauben haben als man selbst. Und besonders beim eigenen Kulturerbe, wenn man das wegschmeißt, hat man nur noch seinen schlechten Charakter als Maß aller Dinge.
Moselanus
Ja, aber wie könnte man diese Bitte theologisch richtig verstehen? Gott kann Prüfungen schicken, uns also in eine Prüfung führen, ohne dass man eine solche Prüfung deshalb mit einer göttlichen Strafe gleichzusetzen hätte. Die Bitte, vor göttlicher Strafe verschont zu bleiben, gibt es nämlich in der Gebetstradition Israels und der Kirche.
Wie andernorts schon ausgeführt, könnte man "und führe uns nicht in eine Prüfung" sagen.
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