Bischof nennt getötete Jugendliche "glückliche Christen"

Fünf der sechs Jugendlichen, die auf der Rückkehr von einer Diözesanwallfahrt bei einem Unfall starben, wurden am 14. Februar in Ile-Ife, Nigeria, begraben, berichtet Guardian.ng. In seiner Predigt …
SvataHora
Einfach nur unfassbar!! - Vor vielen Jahren verunglückte ein polnischer Wallfahrerbus auf der Rückreise von Lourdes. Wieviel Tote weiß ich gar nicht mehr; auf jeden Fall kann ich mich noch an die Nachrichtensprecherin erinnern: "Etliche Opfer verloren Gliedmaßen!" Ich musste so weinen. Wie deren Leben heute aussieht, kann man sich wohl denken. Trauer über Unfalltote schwächt im Lauf der Jahre ab …More
Einfach nur unfassbar!! - Vor vielen Jahren verunglückte ein polnischer Wallfahrerbus auf der Rückreise von Lourdes. Wieviel Tote weiß ich gar nicht mehr; auf jeden Fall kann ich mich noch an die Nachrichtensprecherin erinnern: "Etliche Opfer verloren Gliedmaßen!" Ich musste so weinen. Wie deren Leben heute aussieht, kann man sich wohl denken. Trauer über Unfalltote schwächt im Lauf der Jahre ab (ohne jetzt zu verharmlosen"); aber die Unfallbehinderten leiden ihr ganzes Leben lang Tag für Tag unter den Folgen des Unfalls - und ihre Angehörigen mit ihnen. Herr, erbarme Dich!
Goldfisch
Tragisch, schrecklich, unfaßbar was Sie da schildern. Einige sehen es vielleicht als Gnade, andere als großes Fragezeichen, was Gott ihnen wohl damit sagen wollte. Ein Kreuz mit dem Kreuz und doch müssen sie diese unendlich schwere Last tragen. Gott möge ihnen beistehen.
Moselanus
Ich kann es nicht fassen, dass ein Bischof so etwas Taktloses sagen kann. Man stelle sich vor, irgendein traditionalistischer Priester würde so predigen in einem entsprechenden Fall. Wahrscheinlich würden sich sämtliche Medien darauf stürzen und (völlig zu Recht!) empören!
Cavendish
@Rosemarie!, in der katholischen Kirche hat man seit jeher darum gebetet, keinen überraschenden Tod sterben zu müssen.
Turbata
Rosemarie: Das Denken, das Sie vermuten, würden wohl viele Leute in unseren Breitengraden aufbringen und (wie üblich) sagen: "Seht Ihr, wo war denn Gott?!
" Nein, in anderen Kontinenten gibt es noch das Denken: "Dieses irdische Leben ist eine Pilgerreise hin zur wahren Heimat bei Gott!" Gott sei Dank gibt es das, und es würde jedem Christen gut anstehen! Ich vermute mal, dass Sie das auch …More
Rosemarie: Das Denken, das Sie vermuten, würden wohl viele Leute in unseren Breitengraden aufbringen und (wie üblich) sagen: "Seht Ihr, wo war denn Gott?!
" Nein, in anderen Kontinenten gibt es noch das Denken: "Dieses irdische Leben ist eine Pilgerreise hin zur wahren Heimat bei Gott!" Gott sei Dank gibt es das, und es würde jedem Christen gut anstehen! Ich vermute mal, dass Sie das auch bejahen!
Turbata
Rosemarie: "Gott allgegenwärtig": wenn wir in der Küche arbeiten, im Geschäft arbeiten oder spazierengehen! Es ist wunderbar, ihn überall zu wissen. So kristallierte sich ja auch der Glaube an den EINEN GOTT heraus! Götter verschiedenster Art verehrte man einst überall: Berggötter, Götter für bestimmte Städte, Gott des Meeres usw. Vater Abraham aus Ur in Chaldäa verehrte auch seinen Gott…More
Rosemarie: "Gott allgegenwärtig": wenn wir in der Küche arbeiten, im Geschäft arbeiten oder spazierengehen! Es ist wunderbar, ihn überall zu wissen. So kristallierte sich ja auch der Glaube an den EINEN GOTT heraus! Götter verschiedenster Art verehrte man einst überall: Berggötter, Götter für bestimmte Städte, Gott des Meeres usw. Vater Abraham aus Ur in Chaldäa verehrte auch seinen Gott, doch auf all seinen nomadischen Wanderungen erfuhr er: Gott ist überall bei mir! Er spricht mich an, er segnet mich: Der Glaube an den EINEN GOTT, den Schöpfer des Himmels und der Erde, bildete sich heraus ... UNSER GLAUBE!

Das gemeinsame Unterwegssein der Gläubigen zu Heiligtümern usw. kann aber auch sehr bereichern, denke ich!
nujaas Nachschlag
Wallfahrten sind eine sehr alte christliche Tradition., die bereits in der Antike überliefert ist. Es geht dabei weniger darum, Gott woanders zu finden, sondern selbst ein anderer zu werden. Die meisten Wallfahrten waren Buße, führten zu Märtyrergräbern, nach Rom. zum heiligen Jakob, ins heilige Land.
nujaas Nachschlag
Auch Heiden sind zu Heiligtümern gepilgert, das stimmt, auch die Juden zum Tempel nach Jerusalem, so auch die heilige Familie.
Goldfisch
Von christlicher Sicht aus, einwandfrei! - Was kann es tatsächlich schöneres für diese jungen Menschen geben, als "direkt" in den Himmel befördert zu werden. Keine Frage, daß wir Hinterbliebenen das anders sehen, jeder ist schockiert, traurig. Aber: geht es um uns oder um die nun glückseligen?
Liberanosamalo
Ist die Teilnahme an einer Wallfahrt die Garantie für den Himmel? Für einen Katholiken ist es keine schöne Vorstellung, eines plötzlichen Todes, ohne Sterbesakramente zu sterben.
Goldfisch
Eine Wallfahrt verbinde ich mit Beichte - Eucharistie - , so wie er es oben gesagt hat. Er wird schon wissen, das diese alles beinhaltet hat. Die Sicherheit, daß diese Menschen in den Himmel kommen ist wohl mehr gegeben, als bei jedem anderen, der der Kirche und/oder Gott fern bleibt.
Moselanus
Selbst wenn theoretisch richtig, völlig verfehlte Predigt.
Turbata
Ob Sie, ob wir, das richtig sehen? Da bin ich mir gar nicht sicher! Gerade die Menschen, die - wie viele in Nigeria - furchtbar viel Schweres zu erdulden haben, empfinden die Gnade, dass wir Wunderbares vor uns haben, nämlich die Anschauung Gottes, wahrscheinlich viel tiefer als so manche hierzulande! Und gut, dass es solche Gläubige noch gibt! Beten wir trotzdem, dass die Angehörigen ihren …More
Ob Sie, ob wir, das richtig sehen? Da bin ich mir gar nicht sicher! Gerade die Menschen, die - wie viele in Nigeria - furchtbar viel Schweres zu erdulden haben, empfinden die Gnade, dass wir Wunderbares vor uns haben, nämlich die Anschauung Gottes, wahrscheinlich viel tiefer als so manche hierzulande! Und gut, dass es solche Gläubige noch gibt! Beten wir trotzdem, dass die Angehörigen ihren Schmerz, der selbstverständlich trotzdem da ist, bewältigen können!
Zweihundert
Gute Reden und ein ihm das selbst passiert wäre,.... 🤔
Eugenia-Sarto
Die armen Eltern und ein Neupriester. Das ist schon traurig. Wo bleibt denn die menschliche Anteilnahme. Selbst unser Herr weinte, als sein Freund Lazarus gestorben war.
Möge Gott die Hinterbliebenen trösten.
Turbata
Ich kenne sehr gut einen afrikanischen Priester, der als junger Mann ein Massaker miterleben musste: 40 seiner Mitschüler - ca. 15 - 21 Jahre alt - wurden binnen kurzer Zeit ermordet vor den Augen aller. Von denen, die sich retten konnten, wurde mehrere Priester und haben eine menschliche Tiefe, die man sich hierzulande mancherorts wünschen würde.
Joannes Baptista
R.I.P.