21.Tag-Die Tugend der Hoffnung

Einundzwanzigster Tag - Die Tugend der Hoffnung 1. Aus dem Glauben geht hervor die Hoffnung, oder das Verlangen nach dem Besitz Gottes, und das Vertrauen, durch seine Gnade wirklich zu seinem …More
Einundzwanzigster Tag - Die Tugend der Hoffnung
1. Aus dem Glauben geht hervor die Hoffnung, oder das Verlangen nach dem Besitz Gottes, und das Vertrauen, durch seine Gnade wirklich zu seinem Besitz zu gelangen. Maria war so fest im Vertrauen auf Gott gegründet und hatte ein solches Verlangen nach dem Besitz Gottes, dass sie die ganze Welt verachtete und weder auf irgendein Geschöpf, noch auf ihre eigenen Verdienste das geringste Vertrauen setzte. Wenn schon ein heiliger Paulus und viele andere Heilige eine so große Sehnsucht hatten nach dem Besitz Gottes und deshalb vollendet zu werden wünschten: wieviel mehr dürfen wir annehmen, dass Maria, die die Tage dieses Lebens als Tage der Verbannung ansah, von heftigem Verlangen nach der Vollendung entbrannte, um mit ihrem göttlichen Sohn auf das innigste Vereinigt zu werden! Einen Beweis ihres vollkommenen Gottvertrauens gab sie, als sie bemerkte, dass der heilige Josef, der Gottes Wundertaten an ihr nicht kannte, sie entlassen wollte; …More
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