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Pastoraltheologe: Zölibat jetzt nicht abzuschaffen

(gloria.tv/ KNA) Gegen eine baldige Aufgabe des verpflichtenden Zölibats für römisch-katholische Priester hat sich der Fuldaer Pastoraltheologe Richard Hartmann ausgesprochen. Auch wenn grundsätzlich eine «Öffnung der Zulassungsbedingungen zum kirchlichen Amt» in Betracht komme, sei diese aus «strategischen und pastoralen Gründen» in naher Zukunft nicht angemessen, schreibt Hartmann in der in Freiburg erscheinenden Zeitschrift «Herder Korrespondenz» (April).

In dieser Frage müsse man einer Polarisierung und dem oft zu hörenden Ruf nach vermeintlich einfachen Lösungen entgegentreten und stattdessen die mit dem Thema verbundenen Probleme in «intensiven Gesprächen auch auf hochrangiger Ebene» lösen.

Hartmann beschreibt eine Vielzahl von Fragen, die eine erweiterte Zulassung zum Priesteramt aufwerfen würde. So müsse sich die Kirche mit der Frage beschäftigen, was geschehe, wenn die Ehe eines Priesters scheitert. Es sei fraglich, ob eine Gemeinde einen geschiedenen Priester akzeptieren würde. «Dementsprechend wäre eine Zulassung der Priesterehe nur möglich mit einer neuen kirchlichen Verständigung zu den Themen Scheitern, Abweichen von der Norm und Umkehr.»

Auch ist es aus Sicht vieler Katholiken nicht denkbar, schreibt der Theologe weiter, dass einerseits verheiratete, erfahrene Männer («viri probati») zur Priesterweihe zugelassen würden und andererseits Priester, die ihr Zölibatsversprechen nicht mehr leben könnten, ihr Amt aufgeben müssten. «Die Frage der Zulassung der viri probati kann nicht unabhängig von der Frage der Eheschließung geweihter Männer (auch im Diakonat) geregelt werden», so Hartmann.

Nach seiner Einschätzung wäre es zudem falsch, als Reaktion auf einen derzeit beobachteten Priestermangel allein auf die Abschaffung des Zölibats zu setzen, um so mehr Priester zu gewinnen. Vielmehr stehe der Kirche ein «sicher schwerer Lernweg» bevor, auch ohne Pfarrer vor Ort zu neuen Formen des Glaubenslebens zu kommen. Der Theologe geht davon aus, dass der Priestermangel nicht zwangsläufig zu einem Zusammenbrechen von Kirche führt, sondern auch ein «neues, von freiwillig engagierten Christen inspiriertes, selbst ermächtigtes Aufblühen» möglich mache. Ähnliche Erfahrungen gebe es etwa in Basisgemeinden in Lateinamerika und Asien.

Hartmann plädiert daher für eine neue Bestimmung der Kompetenzen aller Katholiken, die die Kirche gemeinsam trügen. Dabei rechnet er damit, dass es künftig «verschiedene Ausprägungsformen des priesterlichen Dienstes» geben wird. So sei denkbar, dass neben Priestern im Hauptberuf mit umfassenden Aufgaben auch Priester im Ehrenamt treten könnten.
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Pastoraltheologie D.

Quellensammlung zur späteren fachlichen Auswertung um eine Antwort auf die Frage zu gewinnen "Wie geht Neuevangelisierung" oder "Wie, auf welche weise, können wir heute und hier erfolgreich Mitmenschen, die der katholischen Religion und Kirche fernstehen, wenigstens etwas "näher" an unsere Religion, ihre Dogmatik, Moral und Liturgie heranführen - oder noch besser sie zum …More
Pastoraltheologie D.

Quellensammlung zur späteren fachlichen Auswertung um eine Antwort auf die Frage zu gewinnen "Wie geht Neuevangelisierung" oder "Wie, auf welche weise, können wir heute und hier erfolgreich Mitmenschen, die der katholischen Religion und Kirche fernstehen, wenigstens etwas "näher" an unsere Religion, ihre Dogmatik, Moral und Liturgie heranführen - oder noch besser sie zum Glauben an Jesus Christus finden lassen.
Lunula
"Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seinen Weinberg sende!", das ist eine radikal andere Anweisung Jesus. Wo bitteschön sagte ER, wir sollen unseren "menschlichen Denkapparat in Gang stzen" und Thesen und Forderungen entwicklen mit dem Schrei nach verändertem Priesterstand?