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[GH #3] Hat Rom den Glauben verloren? - Hw. DDr. Gregorius HesseMore
[GH #3] Hat Rom den Glauben verloren? - Hw. DDr. Gregorius Hesse
Mir vsjem
@Jerry Maus, Dr. Hesse hat so manches Richtige gesagt, bedeutet aber nicht, dass er immer das Richtige sagte.
Voll daneben liegt er mit seiner Aussage, dass die FSSPX absolut sicher niemals von ihren Grundsätzen abweichen wird - wo wir heute fortwährend das Gegenteil bestätigt bekommen. Warum sagt er das? Weil er die Priesterbruderschaft kennen würde. Sehr bestreitbares Argument. Niemand kann …More
@Jerry Maus, Dr. Hesse hat so manches Richtige gesagt, bedeutet aber nicht, dass er immer das Richtige sagte.

Voll daneben liegt er mit seiner Aussage, dass die FSSPX absolut sicher niemals von ihren Grundsätzen abweichen wird - wo wir heute fortwährend das Gegenteil bestätigt bekommen. Warum sagt er das? Weil er die Priesterbruderschaft kennen würde. Sehr bestreitbares Argument. Niemand kann aufgrund dessen eine solche Behauptung aufstellen, die sich längst als falsch erwiesen hat. Die FSSPX hat sehr wohl ihre Grundsätze aufgegeben, und zwar schwerwiegende Grundsätze. In einer schändlichen Weise hat sich die neue FSSPX von ihren einstigen Grundsätzen abgewandt. An den "Bedingungen" ist die Einigung, wie wir nun sehen, auch nicht gescheitert. Die FSSPX sprach zwar immer von den Gunsterweisen, die sie von Rom erhalten würde, unterschlug aber, dass Rom DAFÜR eben ihre konkreten Bedingungen an die FSSPX stellte und die waren heftig: Anerkennung des Neuen häretischen Kirchenrechts, des Konzils, der Neuen Messe und die Bedingung, auch die Neue Messe lesen zu müssen: "Um die volle communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern im Prinzip nicht ausschließen. Ein völliger Ausschluß wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form" (Joseph Ratzinger in seinem Begleitschreiten zum MP Summorum Pontificum)
Also für Ratzinger war die "erneuerte Form" nach wie vor der ORDENTLICHE RITUS mit der Anerkennung des Wertes seiner Heiligkeit!

Statt von den Grundsätzen abzuweichen, hätte vielmehr manches Handeln durch Erzbischof Lefebvre nach seinem Tod korrigiert werden müssen, so sein plötzliches Festhalten an der 1962-Messe und dies geschah wiederum im Hinblick auf seine Zukunftsvision, eine Einigung mit Rom zu erzielen. Allerdings mit dem Unterschied der heutigen Spitze der FSSPX, dass er sehr schnell auf den Fingerzeig GOTTES reagiert hat, nämlich an dem 5. Mai 1988 und die Verhandlungen incl. des Protokolls rigoros abgebrochen hat.

Hier gibt es also überhaupt kein Mustervorbild, denn Dr. Hesse kam auch die Schnapsidee in den Sinn, sich nach dem neuen Ritus weihen zu lassen. Natürlich hält er zur Piusbruderschaft, denn es wurde von ihm keine Nachweihe verlangt, wenngleich er dort aus- und einging.

Wo er wiederum richtig liegt ist die Aussage, dass ein wahrer Papst das Räuberkonzil - das II. Vatikanum - einmal vollständig widerrufen wird und erst dann die Wende kommen kann. Also hier wiederum im Gegensatz zur FSSPX, dass man am Konzil herumflicken und hier und dort Ausbesserungen vornehmen kann, sondern eine Verwerfung des gesamten Konzils. Also ganz und gar nicht so, wie manche Tradigemeinschaften sich das ausmalen, dass nur einige Korrekturen vorgenommen werden müssen am Konzil bzw. das Übel am Konzilsgeist läge, das alles ist völlig absurd.
Das mit der "Gospa" bedarf noch einer genaueren Erklärung.
Guntherus de Thuringia
Das ist richtig, auch Hw. Gregorius Hesse ist nicht perfekt. Das ist mir bei dem einen und anderen Punkt auch aufgefallen. Man darf eben seinen Verstand und sein Gewissen nie außer Betrieb setzen. Doch das meiste ist sehr wertvoll, was er sagt.
Mir vsjem
Na Maus, hätten Sie die Kommentare gelesen, wüssten Sie Bescheid. Mehrmals wurde hier darauf hingewiesen, wo und wer hier gewaltige Kompromisse und Zugeständnisse gemacht hat. Sie glauben doch nicht wirklich, @Jerry Maus, dass das verkommene Rom die traditionelle Messe - die sie überall unterdrückt - weiterhin lesen lässt, ohne dafür eine ausgiebige Gegenleistung zu fordern. Die FSSPX ist es ja …More
Na Maus, hätten Sie die Kommentare gelesen, wüssten Sie Bescheid. Mehrmals wurde hier darauf hingewiesen, wo und wer hier gewaltige Kompromisse und Zugeständnisse gemacht hat. Sie glauben doch nicht wirklich, @Jerry Maus, dass das verkommene Rom die traditionelle Messe - die sie überall unterdrückt - weiterhin lesen lässt, ohne dafür eine ausgiebige Gegenleistung zu fordern. Die FSSPX ist es ja, die etwas von Rom will, nämlich die niederträchtige Anerkennung - nicht umgekehrt. Das wird voll ausgenützt - mit Hohngelächter.
Wenn die hauptverantwortliche Stelle in der FSSPX erklärte, daß der Irrtum vom KONZIL herkomme - nicht nur von seiner Interpretation, sondern auch von den Texten selber, dann aber später ohne weiteres genau diese Texte heute erwähnt und auf diese Texte Bezug nimmt und Stellen daraus sogar zitiert, als wäre es das Katholischste der Welt, dann wollen Sie nicht glauben, dass die einstigen Grundsätze über Bord geworfen wurden?
Mir vsjem
"...da sagt er, dass Rom etwas von der Bruderschaft will und nicht umgekehrt.." Genau dies, @Jerry Maus ist in meinem Kommentar ausgesagt. Und was Rom von der Piusbruderschaft will, finden Sie ebenso dort: das Akzeptieren des Konzils, der Neuen Messe etc.
Genauer lesen.
Carlus shares this
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Dem ist nichts hinzu zu fügen.
pater pauperum
So ist es
Maass
Ja La Salette erfüllt sich!
Herr Konrad
Lesen sie was Alois Irlmaier darüber schreibt.
pater pauperum
Ja