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Walter Kardinal Kasper erklärt in seinem Buch „Jesus der Christus“ Sinn und Spiritualität des Novus Ordo der Bischofskonsekration

Dieser Umstand, eben daß Kasper die neue Bischofsweihe erklärt, fällt einem aber nur dann auf, wenn man die griechischen Ausdrücke, welche der Kardinal der „Konzilskirche“ benutzt, um die ihm eigene …More
Dieser Umstand, eben daß Kasper die neue Bischofsweihe erklärt, fällt einem aber nur dann auf, wenn man die griechischen Ausdrücke, welche der Kardinal der „Konzilskirche“ benutzt, um die ihm eigene pneumatologisch fundierte Christologie zu erklären, in die entsprechenden lateinischen übersetzt. Um uns in Zukunft das Wortmonstrum pneumatologisch fundierte Christologie zu ersparen, werden wird ab jetzt nur noch von kasper‘scher Pseudo-Christologie reden, welche der Gruppe der sogenannten Geist-Christologien angehört.

Da ich in sein Buch keine 39EUR investieren wollte, war ich auf der Suche nach einem Exemplar in Paris in französischer Sprache, wo ich mich gerade aufhielt. Nach Stunden des Herumrennens wies mir ein Priester der FSSPX den Weg zur Prokura von St. Sulpice. Ich suchte eigentlich einen bestimmten Textabschnitt, den Heiko Merkelbach in seinem Buch über Hans-Urs von Balthasar paraphrasiert. Ich mußte lange lesen, bis ich ihn fand und traf dabei auf sehr viele Interessantes. Meine Zeilen beziehen sich als erläuternde Zusammenfassung auf die Seite 356 bis zum Ende der französischen Ausgabe (Abschnitt über Christus den Mittler,"Jésus le Christ"). Insbesondere sind hier wichtig die Seiten 379 - 382.

Ein Bekannter ließ mir die englische Ausgabe im PDF-Format zukommen und Zeichencode zukommen, so daß ich den Text mit Suchfunktionen durchforsten konnte. Hier bezieht es sich auf die Seite 218 bis zum Ende, Seite 256. Insbesondere wichtig sind die Seiten 238-242 (Jesus the Christ, New York 2011, 2. englischsprachige Ausgabe).

Ich bin kein Freund von Kasper und auch nicht der neuen Bischofsweihe. Aber daß bis jetzt niemand seiner Kritiker diesen Seiten Beachtung geschenkt hat, was den Novus Ordo der Bischofsweihe angeht, stimmt wirklich nachdenklich. Kasper würde mir zustimmen, daß der Zusammenhang zwischen den Gedanken seines Buches und dieses Ritus' offensichtlich ist.
Isidoro Matamoros
@catharina : Eine sehr sibyllinische Antwort von Ihnen. Daß Sie nicht die Person sind, für die ich Sie halte, kann sich auf die legale Identität beziehen, aber auch auf den Charakter. Auf jeden Fall sind Sie keine Frau, und dem Mann, für den ich Sie halte, stehen Sie zumindest recht nahe.
catharina
@Isidoro Matamoros Das Katz-und-Maus-Spiel ist zwar reizvoll, aber unergiebig. Damit Sie sich nicht in einer irrigen Vorstellung befestigen, für die vielleicht einige Indizien zu sprechen scheinen: Sie liegen falsch. Ich bin ganz offensichtlich nicht die Person, die Sie meinen. Adieu und Gottes Segen!
Isidoro Matamoros
@catharina : Ich gehe mal davon aus, daß einer Ihnen die Hände auflegte für die Diakonatsweihe und ein anderer für die Priesterweihe. Wie auch immer, die Umstände der Diakonatsweihe, die wir beide kennen, bringen es mit sich, daß ich an letzterer keine Zweifel habe.
catharina
@Isidoro Matamoros Aber müßten Sie nicht "Diakon" (in Anführungsstrichen) schreiben, da doch die Konzilssektenbischöfe in Wahrheit Nicht-Bischöfe, teilweise sogar Laien wie Sie, sind?
Isidoro Matamoros
@catharina : Immerhin, seien Sie dankbar, daß ich so korrekt bin, Sie hier nicht mit Ihrem Namen bloßzustellen.
catharina
Danke für die Diakonen- bzw. Diakonissen-Weihe!
Grüße von der Catharina
Isidoro Matamoros
@catharina : "Die Catharina"? Ich denke wohl eher, der "Catharina", oder? Warum nicht "Catilina" als Spitzname? Sich als Mann hinter einem Frauennamen zu verbergen, kann nur einem Kleriker der Konzilssekte einfallen. Ich weiß schon, wer sie sind, ehrwürdiger Herr Diakon!
catharina
@Isidoro Matamoros Für die Erwiderung danke ich. Die Hetzschrift von Rothkranz liegt mir bereits vor, ebenso Ihre Abhandlung. Auch von Kasper habe ich manches gelesen.
Den schönen Brauch des Nicknamens (sagt man so?) behalte ich gerne bei: Bin einfach die Catharina. Der Name scheint mir ja auch keine Waffe zu sein ("mit gleichen Waffen kämpfen"), oder?
Zu Ihrem theologischen Stil nur so viel: …More
@Isidoro Matamoros Für die Erwiderung danke ich. Die Hetzschrift von Rothkranz liegt mir bereits vor, ebenso Ihre Abhandlung. Auch von Kasper habe ich manches gelesen.
Den schönen Brauch des Nicknamens (sagt man so?) behalte ich gerne bei: Bin einfach die Catharina. Der Name scheint mir ja auch keine Waffe zu sein ("mit gleichen Waffen kämpfen"), oder?
Zu Ihrem theologischen Stil nur so viel: Sie gehören offensichtlich jener Spezies von Laientheologen an, die aus einigermaßen wenigem Material ein Maximum an Konsequenzen ziehen. Der neue Bischofsweiheritus ist auch mir, einer unbedeutenden Seele im Gottesreich, nicht genehm. Ob er aber ungültig ist, darüber hat dann doch schlußendlich das Lehramt zu befinden. (Weiß schon, daß sie es seit Vaticanum II nicht anerkennen können.)
Manche älteren Riten und sogar Schriftstellen hätten vermutlich vor dem Tribunal eines scholastischen Theologen des Hochmittelalters oder der Neuzeit nicht bestehen können, wenn sie nicht unter der Voraussetzung, von der Kirche zu stammen bzw. vom Geist inspiriert zu sein, gelesen worden wären. So geht man eben mit kirchlichen Dokumenten um. Die dahinterstehende Hermeneutik ist nicht die der Moderne, die Hermeneutik des Verdachts, sondern die einer analogia fidei.
Und was die Geist-Christologie betrifft: Natürlich kann man da im Sinne der Häresie interpretieren. Aber muß man es denn auch? (Ich beziehe mich auf den Weiheritus, nicht auf Kasper.) Übrigens ist die alte Sentenz gar nicht so dumm: Qui nimm's probat, nihil probat.
Mit frohem Gruß (ich habe nicht die Zeit, mich in längere Debatten zu stürzen),
Catharina
Isidoro Matamoros
@catharina : Wenn Sie mit meinem Stil nicht klarkommen, empfehle ich Ihnen direkt die Lektüre Kaspers, oder auch von Joseph Lécuyer, dem Autor der neuen Bischofsweihe. Die Texte, soweit Sie des Französischen mächtig sind, kann ich Ihnen leicht verlinken. Auch kann ich Ihnen, wenn Ihnen mein Stil nicht zusagt, eine weitere Broschüre aus meiner Feder zum Thema empfehlen, welche von Johannes Rothkr…More
@catharina : Wenn Sie mit meinem Stil nicht klarkommen, empfehle ich Ihnen direkt die Lektüre Kaspers, oder auch von Joseph Lécuyer, dem Autor der neuen Bischofsweihe. Die Texte, soweit Sie des Französischen mächtig sind, kann ich Ihnen leicht verlinken. Auch kann ich Ihnen, wenn Ihnen mein Stil nicht zusagt, eine weitere Broschüre aus meiner Feder zum Thema empfehlen, welche von Johannes Rothkranz eigens zu dem Zweck stilistisch vereinfacht und überarbeitet wurde, damit auch einfache Gemüter sie verstehen. Es handelt sich um lächerliche 16 Seiten DIN-A5, die man mühelos in 25 Minuten lesen kann. Diese Broschüre können Sie für wenig Geld beim Verlag Anton Schmid erstehen. Auf inhaltliche Kommentare vor Ihrer Seite, werde ich auch gerne eingehen. Übrigens, wäre es doch nett, wenn man mit gleichen Waffen kämpft. Wer sind Sie denn? Oder sind Sie zu feige sich erkennen zu geben?
Isidoro Matamoros
@catharina : Inhaltlich haben Sie nichts gesagt.
catharina
Tja, das ist und bleibt dann wohl die Endstation des ehemaligen Zaitzkofener Seminaristen und Dipl.-Ing. Th.S. Unter stilistischem Gesichtspunkt will ich zu seinem Geschreibsel gar nichts sagen. Jeder formuliert eben so, wie er kann oder zumindest können will. Theologisch erinnert das Traktätlein an eine bestimmte Art von Büchern und Aufsätzen um die letzte Jahrhundertmitte, deren Ziel es - ob …More
Tja, das ist und bleibt dann wohl die Endstation des ehemaligen Zaitzkofener Seminaristen und Dipl.-Ing. Th.S. Unter stilistischem Gesichtspunkt will ich zu seinem Geschreibsel gar nichts sagen. Jeder formuliert eben so, wie er kann oder zumindest können will. Theologisch erinnert das Traktätlein an eine bestimmte Art von Büchern und Aufsätzen um die letzte Jahrhundertmitte, deren Ziel es - ob gewollt oder ungewollt, sei dahingestellt - gewesen zu sein scheint, die doch in vieler Hinsicht durchaus verdienstvolle Neuscholastik ad absurdum zu führen. Nur daß Herr S. das nicht so gekonnt wie jene fertigbringt (dafür vielleicht, nolens volens, umso wirkungsvoller). Ist er also doch ein in in die Traditionalistenszene Eingeschleuster? Es würde mich, ehrlich gesagt, nicht gar zu sehr wundern...
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