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RupertvonSalzburg
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Kindgerechte Sonntagsmessen? Aus: Das neue Groschenblatt Redaktion: Pfarrer Dr. Gerhard Maria WagnerMore
Kindgerechte Sonntagsmessen?

Aus: Das neue Groschenblatt
Redaktion: Pfarrer Dr. Gerhard Maria Wagner
Pythia
Kinder brauchen keine "gestalteten" Unterhaltungsmessfeirn. In meiner kindheit gab es solche nicht, wir besuchten die ganz normalen- lateinischen - Mesen. Wir verstanden zwar nicht jedes wort, aber spürten das Heilige und das Geheimnis des Geschehens
RellümKath
Mit meinen Kindern sind wir meistens beim NOM. Zum Glück haben wir da seit einem Jahr einen guten Priester, der bis auf die Wandlungsworte tief im NOM steht und uns auch bisher die Taufen im AO Ritus nicht verweigert hat.
Dem obigen Text kann ich nur zustimmen! Interessant ist jedoch, dass meine Kinder im AO Ritus ziemlich brav sind; im NOM die Messe als Gottesdienst ansehen und Blödsinn machen …More
Mit meinen Kindern sind wir meistens beim NOM. Zum Glück haben wir da seit einem Jahr einen guten Priester, der bis auf die Wandlungsworte tief im NOM steht und uns auch bisher die Taufen im AO Ritus nicht verweigert hat.
Dem obigen Text kann ich nur zustimmen! Interessant ist jedoch, dass meine Kinder im AO Ritus ziemlich brav sind; im NOM die Messe als Gottesdienst ansehen und Blödsinn machen wollen - sobald Papa mal nicht da ist (muss sich um das Baby bei der Eingangstür im Kinderwagen kümmern). Im AO Ritus ist das alles egal. Sehr verwunderlich...
Massoulié
Der traditionelle Ritus mit seiner reichen Symbolik und den gregorianischen Gesängen war für uns als Kinder weit interessanter, als es heutige sog. Familienmessen mit ihrem dürren, oft durch dümmliche Gags "aufgebesserten" Rationalismus sein können. Kindlicher gaben sich damals die Schulmessen, bei denen auch kindgerechte, aber fromme und inhaltsvolle Gebete gesprochen oder vorgetragen wurden, …More
Der traditionelle Ritus mit seiner reichen Symbolik und den gregorianischen Gesängen war für uns als Kinder weit interessanter, als es heutige sog. Familienmessen mit ihrem dürren, oft durch dümmliche Gags "aufgebesserten" Rationalismus sein können. Kindlicher gaben sich damals die Schulmessen, bei denen auch kindgerechte, aber fromme und inhaltsvolle Gebete gesprochen oder vorgetragen wurden, während der Priester am Ritus nichts änderte. Gesungen wurden die ganz normalen Kirchenlieder aus dem Diözesangesangbuch. Erst in der zweiten Hälfte der 60er Jahre trat hier ein dann ein allerdings rapider Verfall in Texten und Musik ein.
Ein Bekannter sagte mir übrigens neulich, daß seine Kinder "solche Messen" (gemeint war die forma extraordinaria) "gern verfolgen". Er war noch am Vorabend mit ihnen zu einer ca. 40 km entfernten Meßfeier hingefahren.
Auch Erfahrungen im alten Ritus scheinen also die obige Stellungnahme zu bestätigen. Wichtig ist, daß in der Liturgie der Glaube zum Ausdruck kommt, und zwar so, daß er nicht bis zur Unkenntlichkeit verdünnt erscheint oder ins bloß Humanitäre aufgelöst wird.
Eremitin
sehr guter Artikel-so soll es sein !
RupertvonSalzburg
Interessante und treffende Stellungnahme zu diesem Thema!