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marthe2010
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Buchempfehlung: Papst Benedikt - Rücktritt wg. Entweltlichung? (G. Agamben: Das Geheimnis des Bösen)

Giorgio Agamben/Das Geheimnis des Bösen. Buchbesprechung durch Felix Honekamp: Warum Benedikt XVI. wirklich zurückgetreten ist
In Agambens “Das Geheimnis des Bösen” geht es vordergründig um die Analyse des Rücktritts von Papst Benedikt XVI., tiefergehend aber um die Rolle der Kirche in der Welt – die in den Augen Agambens freilich den Hauptgrund für den Rücktritt liefert.

Wie rezensiert man ein Buch, von dem man nicht sicher ist, ob man es wirklich verstanden hat? Als mich die ef-magazin.de bat, einen Text zuwww.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-geheimnis-d… zu verfassen, war ich mir noch nicht im Klaren, auf was ich mich einlassen würde. Und jetzt, im Nachgang, muss ich zugeben, dass ich eine interessante und kurze (69 Seiten) Lektüre verpasst hätte, wenn ich dem nicht näher getreten wäre. Ich kann aber darüber nur mit der Maßgabe schreiben, selbst kein “geschulter” Philosoph oder Theologe zu sein und zu hoffen, ihn nicht missverstanden zu haben.

Letztlich bewegt sich “Das Geheimnis des Bösen” über mehrere Ebenen von Betrachtungen. Vordergründig geht es um die Analyse des Rücktritts von Papst Benedikt XVI., tiefergehend aber um die Rolle der Kirche in der Welt – die in den Augen Agambens freilich den Hauptgrund für den Rücktritt liefert. Die Argumentation im einzelnen nachzuvollziehen würde hier zu weit führen – ich kann die Leser nur animieren, sich das Buch selbst zuzulegen, das Volumen ist wie gesagt überschaubar und es ist auch nicht zu schwer zu lesen – aber in der Betrachtung der Kirche folgt Agamben dem frühkirchlichen Theologen Tyconius, zu dem auch der junge Joseph Ratzinger zustimmende Texte verfasst hatte und der in der Kirche sowohl das Gute als auch das Böse vereint sieht. Während aber viele Theologen meinen, am Ende der Zeiten werde sich eine große Trennung dieser beiden Teile vollziehen, sieht Agamben die Notwendigkeit einer Entscheidung schon heute.

Er betrachtet dabei die Kirche selbst als ein “aufhaltendes” Element des Weltenendes, die sich in dieser Rolle zu sehr der Welt zugewandt habe (wie es Papst Benedikt mit dem Wort der “Verweltlichung” bzw. der notwendigen “Entweltlichung” deutlich gemacht hat) und sich darum nicht mehr mit der Eschatologie beschäftige. Wir sehen also heute eine Kirche, die sich mit dem Diesseits und dem (eher weltlichen) Wohlergehen der Welt befasst, nicht aber mit den letzten Dingen. Das Risiko liegt dabei darin, dass diese letzten Dinge gar nicht mehr vorkommen, die Kirche damit ihren Sinn verliert. Agamben schreibt:

Eschatologie bedeutet nicht […] die Lähmung des historischen Geschehens, weil das Ende der Zeiten jedes Handeln sinnlos werden lässt. Vielmehr besteht die Bedeutung der letzten Dinge gerade darin, den Umgang mit den vorletzten Dingen anzuleiten und auszurichten.

Agamben deutet nun den Amtsverzicht Benedikts als Zeichen seiner Abwendung von der Weltlichkeit, den Erfordernissen von zweitrangigen Dingen wie “Wirtschaft und weltlicher Macht”, und der Zuwendung zum Geistlichen. Diese Unterscheidung der Sphären der Kirche, als deren theologischen Ausgangspunkt Agamben wie Tyconius und Ratzinger den wirklich lesens- und bedenkenswerten zweiten Brief an die des Apostels Paulus an die Thessalonicher (Thessalonicher 2,1-10) mit den Beschreibungen der Zeichen der Endzeit sieht, die demnach bereits angebrochen ist, kann tatsächlich ein Augenöffner sein bei der Bewertung der Themen, die die Kirche und ihre Vertreter aber auch die Welt heute so umtreiben.

Der zweite Teil des Buches enthält einen Vortrag unter dem Titel “Mysterium Inaquitatis” der bereits im November 2012 gehalten wurde und sich naturgemäß nicht auf den Rücktritt des Papstes bezieht. Durch die Verbindung der Betrachtungen – der zeitlich früheren als theoretische Grundlage, die spätere als quasi praktische Anwendung – erhärtet Agamben seinen “Verdacht”, dass es beim Rücktritt Benedikts XVI., wie schon beim Rücktritt Papst Coelestins V. 1294, nicht die körperlichen Einschränkungen des Alters waren, die dazu geführt haben, sondern eben jene Notwendigkeit der Abwendung vom Weltlichen, von “der aufhaltenden” Kirche und der Zuwendung zu den vorletzten, zu den geistlichen Dingen. WEITERLESEN:
www.freiewelt.net/warum-benedikt-…
papsttreuerblog.de
www.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-geheimnis-d….
Buchtipp. Buchtip. Giorgio Agamben: „Das Geheimnis des Bösen“
eiss
„betrachtet dabei die Kirche selbst
als ein “aufhaltendes” Element des Weltenendes“


Der Kaiser ist Katechon, Aufhalter und Zusammenhalter, Pontifex maximus, eben oberster Brückenbauer der Zeiten und Menschen. Die chiliastische Erwartung des Endes kann eine Sucht sein, und die Käfige am Dom zu Münster mahnen uns noch heute, an die Kommune der Wiedertäufer zu denken. Ernst Bloch sieht darin …More
„betrachtet dabei die Kirche selbst
als ein “aufhaltendes” Element des Weltenendes“


Der Kaiser ist Katechon, Aufhalter und Zusammenhalter, Pontifex maximus, eben oberster Brückenbauer der Zeiten und Menschen. Die chiliastische Erwartung des Endes kann eine Sucht sein, und die Käfige am Dom zu Münster mahnen uns noch heute, an die Kommune der Wiedertäufer zu denken. Ernst Bloch sieht darin Hoffnung, wir sehen darin sich in Terror verkehrende Sehnsucht. Immer wieder bricht die Erwartung des Endes und die Sehnsucht nach dem Ende in unser Leben ein. Und wir kennen diese religiösen Sekten und Endzeiterwarter auch in unserer Zeit. Und diese Sehnsüchte sind uns nicht fremd. Paulus kennt diese unmittelbare endzeitliche Erwartungshaltung.

Die Weisheit der katholischen Kirche ist die des Katechons, des Aufhalters. Es steckt darin das Wissen, dass wir Menschen in all unserer Beschränktheit und Falschheit in der Zwischenwelt zwischen der Gerade-Schon-Vergangenheit und der Noch-Nicht-Endzeit leben. In dieser fragilen Zwischenwelt und -zeit leben wir. So viel wissen wir. Was danach kommt, ist geoffenbarter Glaube. Deshalb haben wir vor dem Ende-der-Zeiten keine Angst, und pflanzen unsere Apfelbäumchen auch am Tage davor. Aber wir tun getreu der römischen Weisheit alles, um die Zwischenzeit des fragilen Jetzt lebenswert zu halten. Werte wie Frieden, Recht, Ordnung und Stabilität haben ein großes Gewicht, weil die verheißungslastigen Werte auf dem Weg des Pursuits of Happiness meist nur Verkündigungen der großen Anstreicher jeweils neuer Zeiten sind, der Aufbrüche und Frühlinge, die doch nur wieder Hekatomben von Menschen opfern und verschlingen. Es sind die kleinen Werte der Zwischenzeit.

Und die Frage ist dann: Kann Benedikt mit den Rückzug ins Gebet, die Sehnsucht der westlichen Zivilisation nach dem globalisierten Ende der Geschichte aufhalten? Hat sein Gebet, verstärkt durch unsere Gebete, diese Macht? Ja, ich glaube.
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Carlus
warum Papst Benedikt an der Amtsführung als Papst behindert wird kann hier nachgelesen werden Visionen der Seligen Katharina vom Emmerich und Ist die Rücktrittserklärung von Papst Benedikt rechtswirksam?
carlosmiguel
Warum auch immer Papst Benedikt XVI. das Papstamt niedergelegt hat, werden wir zu Erdzeiten wohl niemals erfahren. Ich werde mir jenes Büchlein wohl bestellen, wenngleich ich bereits im Vorfeld meine Zweifel daran anmelde, Papst Benedikt hätte sich womöglich wegen einer für ihn nimmer mehr erträglich gewordenen „Verweltlichung der Kirche“ zurückgezogen. Das erscheint mir wenig plausibel und …More
Warum auch immer Papst Benedikt XVI. das Papstamt niedergelegt hat, werden wir zu Erdzeiten wohl niemals erfahren. Ich werde mir jenes Büchlein wohl bestellen, wenngleich ich bereits im Vorfeld meine Zweifel daran anmelde, Papst Benedikt hätte sich womöglich wegen einer für ihn nimmer mehr erträglich gewordenen „Verweltlichung der Kirche“ zurückgezogen. Das erscheint mir wenig plausibel und hielte auch einer Überprüfung nicht stand – wedre anhand seiner Theologie, noch seines eigenen Werdegangs.

Keinesfalls stellt sich die pharisäische Frage, ob er vielleicht selber ein böser Mensch sei oder nicht: Wer von uns böse ist und wer gut, das entscheidet Unser Herrgott selber, wenn wir dereinst ausnahmslos alle eines Tages vor seinen Richterstuhl treten müssen. So weit ich weiß, ist Benedikt kein Freimaurer, so wie jetzt der Rotarier Franziskus. Dieser Prolog ist mir wichtig, weil ich nicht mißverstanden werden möchte, etwa im Sinne einer Selbsterhöhung, die mir bitteschön fern sei.

Nein, Benedikt XVI. hat selber und eigenhändig für Zwiespältigkeiten en masse gesorgt: Er hat postkonziliar die „Katholische Tradition“ immer verfolgt, hat je und je versucht, sie zu tilgen. Dann sein Lavieren, Taktieren in den 80-er Jahren, als es darum ging, der FSSPX doch endlich einen Bischof zu gewähren; man hatte damals wohl gehofft, das – nun ja - „Problem“ rund um die FSSPX möge sich doch bitteschön biologisch „lösen“. Seit dem Konzil hat er auch nur noch die sogenannte „Neue Messe“ zelebriert, fallweise auch mal auf Latein, aber die Heilige Tridentina hat er niemals mehr zelebriert; nicht ein einziges Mal! Auch seine Theologie hat, bei Lichte betrachtet, nicht allzu viel getaugt: Wenn er allein in seinem Buch „Einführung in das Christentum“ schreibt, Jesus Christus sei der „perfekte Mensch“, dann ist das, ich bitte um Nachsicht, schlicht akatholischer Humbug. Mehr noch und viel wichtiger: Jeder, der die „Summa Theológica“ von Sankt Thomas von Aquín studiert hat, bemerkt den eklatanten Bruch: Jesus Christus ist vielmehr eine Person mit zwei Naturen: Der menschlichen, und, was noch viel wichtiger ist: Der göttlichen. Verhielte sich die Schose analog Benedikt, dann wären Christentum und Heilige Katholische Kirche in der Tat obsolet. Von Anfang an völlig obsolet!

Genau darin liegt ja auch eines der Konzils-Ansinnen, diese Abwendung von Gott und Zugewandtheit zur Welt: Alles verläuft nur noch „versus pópulum“ und nichts mehr „versus Dóminum“. Die Menschen, einschließlich Klerus, schauen einander an, aber auf Unseren Herrgott Jesus Christus schaut keiner mehr. Man kann keine zwei Herren gleichzeitig anschauen, man kann keinen zwei Herren gleichzeitig dienen! Freilich, die eine oder andere Retouche und Systemkosmetik hat er versucht, wie etwa die wahren Wandlungsworte wieder zur Geltung kommen zu lassen – aber niemand soll sich täuschen: Das Zweite Vatikanum war Benedikts Leben; er war und ist durch und durch Konzilskleriker!

Ich vermute jetzt ein wenig ins Blaue, denn wissen kann ich das natürlich nicht: Benedikt steht am Ende seines Lebens, und womöglich hegt er Reue. Mag schon sein. Die konziliaren (Un-)Geister, die das Konzil in das Innerste der Kirche hineingerufen hatte, wird man nun nicht mehr los, auch er nicht, und er war von Anfang an mit dabei! Ebenso negativ auffällig sind Inkonsistenz, Inkonsequenz und Paradoxoi der eigenen theologischen Lehre: Einerseits geißelt er den Orwell'schen Relativismus, andererseits praktiziert er ihn, indem er zum Assisi-Treffen geht. Einerseits meint er, die Tridentina und jener „Novus Ordo“ stünden integral für Tradition und Kontinuität, „versus pópulum“ und „versus Dóminum“ wären demnach im Grunde das selbe, andererseits hebt er jene von Anfang an latae sententiae null und nichtigen Exkommunikationen gegen die nunmehrige Neo-FSSPX wieder auf, weil sie seinem Verständnis zufolge eben doch gültig gewesen waren.

Und dann „wendet er sich von der Welt ab“, weil offenbar die Endzeit angebrochen sei? Mit Verlaub: Welcherart Verständnis liefert derlei denn vom obersten Hirtenamt? Der Papst ist unser oberster Hirte, und wir sind die Schafe, sind die Herde - „Weide meine Schafe!“ spricht Unser Herrgott Jesus Christus. Und jetzt macht sich besagter Hirte vom Acker, läßt seine Schafe im Stich, und wir sollen womöglich Rätsel raten, warum das alles? Das Petrus-Amt an den Nagel gehängt? Ein Job wie jeder andere? Nein, da paßt einfach gar nichts zusammen. Wie auch immer: Ich vermute, Benedikt XVI. wird bestenfalls als tragische Figur in die Kirchengeschichte eingehen. Nochmals zur Verdeutlichung und abschließend: Ich bin kein besserer Mensch als irgendwer anders.

In Cristo per Mariam.

Carlosmiguel
Einfach so, als Information (Quelle DER SPIEGEL vom 9.5.2015):
Wegen der angeblichen Gefahr eines Giftanschlags auf Papst Benedikt reiste im Oktober 2012 eine Delegation des Bayrischen Landeskriminalamts (LKA) in den Vatikan. LKA-Präsident Peter Dathe führte die Gruppe an, zu der ein Chemiker, ein Techniker und ein Dolmetscher gehörten. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob es bei der …More
Einfach so, als Information (Quelle DER SPIEGEL vom 9.5.2015):
Wegen der angeblichen Gefahr eines Giftanschlags auf Papst Benedikt reiste im Oktober 2012 eine Delegation des Bayrischen Landeskriminalamts (LKA) in den Vatikan. LKA-Präsident Peter Dathe führte die Gruppe an, zu der ein Chemiker, ein Techniker und ein Dolmetscher gehörten. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob es bei der Zubereitung der Speisen für das Kirchenoberhaupt Lücken gebe, die von den Attentätern für eine Vergiftung genutzt werden könnten. Das war dem Vernehmen nach nicht der Fall. ....
Carlus
Anmerkungen zum kirchlichen Gebet;
1. es ist uninteressant welche Sätze außerhalb der Heiligen Mutter Kirche und in Besetzter Raum verwendet werden,
2. die in Besetzter Raum verwendeten Sätze sind alle mit Häresie bespick;
3. die Abschlußformeln sind vorgegeben in der Heiligen Mutter Kirche und lauten, siehe hier Formeln zur Gebetsbeendigung
4. Besetzter Raum spricht der Menschheit …More
Anmerkungen zum kirchlichen Gebet;
1. es ist uninteressant welche Sätze außerhalb der Heiligen Mutter Kirche und in Besetzter Raum verwendet werden,
2. die in Besetzter Raum verwendeten Sätze sind alle mit Häresie bespick;
3. die Abschlußformeln sind vorgegeben in der Heiligen Mutter Kirche und lauten, siehe hier Formeln zur Gebetsbeendigung
4. Besetzter Raum spricht der Menschheit und den menschlichen Gruppen und Staaten göttliche Eigenschaften zu Algermissen aus Fuld erhebt die US-Streitkräfte in den Rang der Erlöser von West-Deutschland, sie hier 8. Mai 1945: Ein Tag der Befreiung – oder gar der „Erlösung“?
5. bleiben wir bei dem was uns die Heilige Mutter Kirche sagt und lassen wir Besetzter Raum auf der Seite liegen, dessen Untergang steht wegen seiner Gebetslosigkeit
elwand
"Aber sagen wir nicht alle immer wieder zu Jesus, dass seine Botschaft zum Widerspruch mit den herrschenden Meinungen führt und so der Misserfolg, das Leiden, die Verfolgung droht?"
Ratzinger, Jesus I, S. 72
Dogmatiker
"Das ist schlicht seine Erfindung, das hat zu anderen Anlässen noch nie jemand behauptet."

(vierter Kommentar vorher)

--> wie wahr, wie wahr.

im übrigen: diesen Käse weiter zu diskutieren, ist de facto verschwendete Zeit.

Ähnlich den Schildbürgern---- sie sehen ihre eigene Verranntheit nicht - und werden sie nie sehen....
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Carlus
zu @ erdenpilger86

20:11

@Nujaa Wer glaubt, der Papst ist nicht Papst, soll halt Protestant werden oder Buddhist oder Rastafari oder sonst irgendwas

Es gibt Menschen die irren ständig! bei diesen könnte sich die alte Volksweisheit erfüllen, diese lautet "der Mensch wird so alt wie die Kuh und lernt immer noch dazu!"
Voraussetzung ist, es muß eine Lernbereitschaft bestehen, ohne diese gibt …More
zu @ erdenpilger86

20:11

@Nujaa Wer glaubt, der Papst ist nicht Papst, soll halt Protestant werden oder Buddhist oder Rastafari oder sonst irgendwas

Es gibt Menschen die irren ständig! bei diesen könnte sich die alte Volksweisheit erfüllen, diese lautet "der Mensch wird so alt wie die Kuh und lernt immer noch dazu!"
Voraussetzung ist, es muß eine Lernbereitschaft bestehen, ohne diese gibt es nichts neues im Westen! -Erinnerung an den 08. Mai 45.

1. wer glaubt Jesus Christus ist nicht Gott der soll zu den Zeugen Jehovas gehen und sich nicht in der Kirche (Besetzter Raum) herumtreiben
2. Seit Rotarius Franziskus im Amt ist hat sich die Sprachwendung der Befreiungstheologie in Deutscher Besetzter Raum ausgebreitet, "darum bitten wir durch ihn unseren Herrn und Bruder"
3. besonders intensiv eingeführt durch die franziskanischen und jesuitischen Gruppen
4. die Schlussformeln sind durch die Heilige Mutter Kirche in 5 Formen gestattet, je nach dem welche Pwrson der Allerheiligsten Dreifaltigkeit angesprochen,
4,1. es werden alle 3 göttlichen Personen bezeichnet,
4.2. daraus geht hervor daß nicht wir beten sondern Christus, als der einzige und ewige Hohepriester betet, was genau bedeutet steht im innergöttlichen Dialog, welches das eigentliche Gebet ist
4.3. da Jesus Christus nicht nur Gott sondern auch Mensch ist, nimmt seine menschlichen Natur unser Biten anund bindet dies als wahrer Gott und Mensch in den göttlichen Dialog ein
5. Beschwerden an DBK / Ortsbischof und Nuntiatur bringen nichts,
5.1. hier erfolgt zaghaft die Information, daß darüber noch nicht endgültig entschieden ist;
5.2. für die Heilige Mutter Kirche ist endgültig durch Authentische und Oberste Lehramt der Kirche entschieden, wer missachtet die Gemeinschaft zu diesem obersten Lehramt? das augenblicklich zeitliche Lehramt (von Besetzter Raum), was folgern wir daraus? Besetzter Raum und dessen Funktionäre sind nicht Bestandteil der Heiligen Mutter Kirche,
5.3. warum? da die geistige Substanz von Besetzter Raum sich von den Grundlagen der Heiligen Mutter Kirche entfernt hat und diese Missachtet und somit eigenwillig die Gemeinschaft zum Authentischen und Obersten Lehramt der Kirche abgebrochen hat;
5.4. der Anschein besteht, das angeblich zeitliche Lehramt hat die Gemeinschaft aus eigenem Ermessen mit seinen Helfern den rotarischen Mietlingen neben deren Theologen ebenfalls abgebrochen hat,
5.5. was folgern wir daraus?der ganze Haußen ist durch die Gesetze der heiligen Mutter Kirche die eine ewige Gültigkeit besitzen "exkommuniziert"!
erdenpilger86
@Nujaa Wer glaubt, der Papst ist nicht Papst, soll halt Protestant werden oder Buddhist oder Rastafari oder sonst irgendwas
a.t.m
Nujaa: Welche Beweiskräftige Widerlegung konnten sie den im angegeben Tread finden? Es wurde nur mit Spekulationen, Verleumdungen und sonstigen nicht Beweiskräftigen und Überprüfbaren Kommentaren , den Argumenten von DrMartinBachmaier geantwortet. Wobei sich diejenigen die DrMartinBachmaier widersprochen haben, auch teilweise selbst widerlegt haben!

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
a.t.m
erdenpilger86: Können sie den Argumenten von DrMartinBachmaier etwas konstruktives entgegenbringen oder gar seine Argumente widerlegen?? Den so, ist das was sie schreiben nichts anderes als "Quark"

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
elwand
while (1) { print "Quark" } # Eine Endlosschleife im Lande der Denker und Dichter...
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erdenpilger86
@DrMartinBachmaier Es ist und bleibt Quark. Und wenn Sie ihn noch so oft und ausführlich wiederholen.
elwand
"Solowjew schreibt dem Antichristen ein Buch zu , Der offene Weg zu Frieden und Wohlfahrt der Welt, das sozusagen die neue Bibel wird und die Anbetung des Wohlstandes und der vernünftigen Planung zum eigentlichen Inhalt hat."
Ratzinger, Jesus I, S. 70f
ein zeichen ein zeichen
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MamaChabubu
Agamben ist mittlerweile so verzweifelt, dass er aus irgendwelchen halbgaren Gedanken, die er sich Samtagabend in der Badewanne ausdenkt, Bücher macht.
Der Verlag sitzt ihm wohl im Nacken.
Na, nen paar tausend Betonschädel werdens schon kaufen.

Nächstes Jahr gibts dann nen Reisebericht über seine "spirituelle Entdeckungsreise" nach Indien (" 'Wie ich mich Buddha genähert habe' - Giorgio Agambe…More
Agamben ist mittlerweile so verzweifelt, dass er aus irgendwelchen halbgaren Gedanken, die er sich Samtagabend in der Badewanne ausdenkt, Bücher macht.
Der Verlag sitzt ihm wohl im Nacken.
Na, nen paar tausend Betonschädel werdens schon kaufen.

Nächstes Jahr gibts dann nen Reisebericht über seine "spirituelle Entdeckungsreise" nach Indien (" 'Wie ich mich Buddha genähert habe' - Giorgio Agamben entdeckt die Weisheiten des fernen Osten"), einschließlich Krankenhausberichte über die Wirkungen von Ganges-Darmbakterien ("Das Baden im Ganges war so eine tolle Erfahrung. Dort fühlte ich mich zum ersten Mal wie getauft...") und Szenebilder mit Fusselbart und Wanderstock vor Wellblechhüten ("Es ist beeindruckend, wie fröhlich die Menschen hier sind - trotz ihrer katastrophalen Lebensumstände...")
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@erdenpilger86. Wer fähig ist, an den Anfang der Seite
Benedikt XVI.: Franziskus im Einklang mit seiner Aufgabe
zurückzublättern, kann meine Diskussionsbeiträge dort nachlesen. Als die Diskussionsteilnehmer darin übereinkamen, es müsste ein Rücktrittsdokument vorliegen, aber es werde uns bloß nicht gezeigt, hatte ich beschlossen, die Diskussion nicht wieder aufzunehmen.

Auch an anderen Stellen …More
@erdenpilger86. Wer fähig ist, an den Anfang der Seite
Benedikt XVI.: Franziskus im Einklang mit seiner Aufgabe
zurückzublättern, kann meine Diskussionsbeiträge dort nachlesen. Als die Diskussionsteilnehmer darin übereinkamen, es müsste ein Rücktrittsdokument vorliegen, aber es werde uns bloß nicht gezeigt, hatte ich beschlossen, die Diskussion nicht wieder aufzunehmen.

Auch an anderen Stellen von gtv hatte ich Diskussionsbeiträge hinterlassen; etwa mit Domatiker: Nie konnte mich jemand argumentativ besiegen.

Im Übrigen: Wenn Sie im Recht wären, könnten Sie mit Argumenten kommen und würden nicht in Schimpfnamen wie "Quark" Ihre Zuflucht suchen.

Ich werde jetzt keine Diskussion starten, nicht unbedingt wegen des Schimpfnamens, sondern weil ich mir zu schade bin, alles x-mal zu wiederholen.

Wie ich aber bereits früher angedeutet habe, werde ich zu gegebener Zeit in dieser Angelegenheit noch viel stärker in die Offensive gehen.
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erdenpilger86
@DrMartinBachmaier Immer noch derselbe Quark... Wie oft noch? Wie lange noch?
Wer ein Buch über den "Rücktritt" schreibt, soll in der Lage sein, die Rücktrittsrede zu verstehen. Wer sie versteht, weiß, dass Benedikt XVI. nicht zurückgetreten ist.
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eiss
1. Februar 2013-Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Am 8. Februar 2013, also drei Tage vor der Bekanntgabe seines Rücktritts, hat Benedikt mit einer Auslegung des Ersten Briefes von Petrus (1,3-5) vor dem römischen „Seminario Maggiore“ uns seine Deutung des Geschehens geliefert. Seine Erklärung liefert die Brücke zwischen LUMEN FIDEI und EVANGELII GAUDIUM.
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Gerti Harzl
Lenkt jedenfalls gut von der anderen behaupteten Möglichkeit ab, Papst Benedikt XVI. sei von seinen Gegnern zum Rücktritt gedrängt worden. Ich kaufe mir das Buch sicher nicht. Muß hier ein bißchen Gegenwerbung machen
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marthe2010
Ja, auch für mich bleibt es ein großes Geheimnis, das mich nicht loslässt. Werde das Buch vielleicht auch kaufen, es hört sich irgendwie schlüssig an, was der Autor schreibt.
Danke marthe2010, ich kannte das Buch noch nicht, wurde aber vor kurzem darauf angesprochen. Ich werde mir das nun "geben", es geistern doch wirklich sehr viele Verschwörungsszenarien nach wie vor durch die "Benedikt-Szene". Kaum ein Stammtisch, wo dieses Thema nicht irgendwann auftaucht...und interessanterweise meist durch Leute, die mit Kirche eigentlich wenig bis nichts verbindet.
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