H. Hübner

Einladung an alle zur Diskussion. Wie umgehen mit dem Mitmenschen?

Ich habe unten Ihren eigenen Satz ZITIERT.
Da stand und steht nunmal DARSTELLUNG.
Da beißt die Maus keinen Faden ab...
H. Hübner

Einladung an alle zur Diskussion. Wie umgehen mit dem Mitmenschen?

Ich habe unten lediglich einen falschen Satz Ihrerseits richtig gestellt, der behauptet, es gäbe keine Darstellung der Dreifaltigkeit im katholischen Glauben.
Dies ist und bleibt Unsinn.
Ich habe gegen die SACHEBENE argumentiert.
SIE hingegen reagieren darauf NICHT SACHLICH, Sie greifen die PERSON an, und werfen mit auf die Person bezogenen Beleidigungen um sich, Zitat:
"bornierte Verwirrer, …More
Ich habe unten lediglich einen falschen Satz Ihrerseits richtig gestellt, der behauptet, es gäbe keine Darstellung der Dreifaltigkeit im katholischen Glauben.
Dies ist und bleibt Unsinn.
Ich habe gegen die SACHEBENE argumentiert.
SIE hingegen reagieren darauf NICHT SACHLICH, Sie greifen die PERSON an, und werfen mit auf die Person bezogenen Beleidigungen um sich, Zitat:
"bornierte Verwirrer, Oberlehrer oder Dummschwätzer"
--
Soviel zum Thema.
H. Hübner

Einladung an alle zur Diskussion. Wie umgehen mit dem Mitmenschen?

Wie Rumpelstiezlichen gebären sie sich hier!

Eine hochmütige Person verträgt keine Kritik, nicht wahr?

Lesen Sie einmal, mit was für Worten SIE hier herumwerfen...

Da erübrigt sich alles Weitere.... Stuss bleibt eben Stuss.

H. Hübner

Einladung an alle zur Diskussion. Wie umgehen mit dem Mitmenschen?

"Außerdem gibt es im katholischen Glauben keine Darstellung der Dreifaltigkeit."
--
Unsinn!
--
Immer dieses Dahergerede, das Stuss produziert aus reiner Unwissenheit.
--
Bei Dingen, in denen man sich offensichtlich nicht im geringsten auskennt, sollte man den Mund nicht so voll nehmen....
--
Kostenlose Fortbildung geschehe hier:
--
www.youtube.com/watch
H. Hübner

Gloria Global am 28. April 2016

Nein, die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums ist unfehlbar deswegen (und zwar in dieser Reihenfolge!):
1. Weil dies die Kirche schon immer so gelehrt hat, auch implizit (einfach durch die durchgehende Praxis) (aber bisher ohne feierliches Dogma)
2. Weil der Papst diese Lehre nocheinmal aufgegriffen hat (wegen Anfrage) und als endgültig zu halten erklärt hat (aber eben auch nicht feierlich, …More
Nein, die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums ist unfehlbar deswegen (und zwar in dieser Reihenfolge!):
1. Weil dies die Kirche schon immer so gelehrt hat, auch implizit (einfach durch die durchgehende Praxis) (aber bisher ohne feierliches Dogma)
2. Weil der Papst diese Lehre nocheinmal aufgegriffen hat (wegen Anfrage) und als endgültig zu halten erklärt hat (aber eben auch nicht feierlich, nicht ex cathedra)
(aber dennoch unfehlbar im Rahmen des ordentlichen Lehramtes, WEGEN 1. + 2. ZUSAMMEN!)
H. Hübner

Gloria Global am 28. April 2016

eine unfehlbare Entscheidung ist eine unfehlbare Entscheidung. Es kann also hier wie dort [a) wie b)] nie etwas Gegenteiliges entschieden werden.
Die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums ist unfehlbar entschieden.
--
Das ordentliche Lehramt KANN unfehlbar lehren, wenn es eine stete Lehre der Kirche endgültig zu halten vorlegt.
Nicht jede Lehre des ord. Lehramts IST aber unfehlbar. Nur dann, wenn …More
eine unfehlbare Entscheidung ist eine unfehlbare Entscheidung. Es kann also hier wie dort [a) wie b)] nie etwas Gegenteiliges entschieden werden.
Die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums ist unfehlbar entschieden.
--
Das ordentliche Lehramt KANN unfehlbar lehren, wenn es eine stete Lehre der Kirche endgültig zu halten vorlegt.
Nicht jede Lehre des ord. Lehramts IST aber unfehlbar. Nur dann, wenn das eben genannte zutrifft.
H. Hübner

Gloria Global am 28. April 2016

Es gibt zwei verschiedene Arten des unfehlbaren Lehrens:

a) wenn der Papst kraft seines Amtes definitiv eine Glaubens oder Sittenwahrheit lehrt, mit feierlicher definitionsformel (= ex cathedra) (= außerordentliches Lehramt) (= nur diese Art betrifft das Unfehlbarkeitsdogma des I. Vatikanums)

b) wenn der Papst oder die Bischöfe weltweit eine stete (gleichbleibende) Lehre der Kirche (schon …More
Es gibt zwei verschiedene Arten des unfehlbaren Lehrens:

a) wenn der Papst kraft seines Amtes definitiv eine Glaubens oder Sittenwahrheit lehrt, mit feierlicher definitionsformel (= ex cathedra) (= außerordentliches Lehramt) (= nur diese Art betrifft das Unfehlbarkeitsdogma des I. Vatikanums)

b) wenn der Papst oder die Bischöfe weltweit eine stete (gleichbleibende) Lehre der Kirche (schon immer so gelehrt, aber bisher noch keine feierliche Definition) nochmals ausdrücklich vorlegen (= ordentliches Lehramt) (z.B.: Unmöglichkeit des Frauenpriestertums)
---
Insofern stimmt die Aussage, dass das Unfehlbarkeitsdogma des I. Vatikanums nur einmal zur anwendung kam, nach dem Konzil. (fällt unter a))
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Mit solchen Gebeten von Privatoffenbarungen und bischöflicher Anerkenntnis haben wir doch das beste Beispiel im Gebet der "Frau aller Völker, DIE EINST MARIA WAR"
-> ein viel, viel krasserer Fehler als "hier".
UND DENNOCH WAR DIESES GEBET VOM ORTSBISCHOF ANERKANNT WORDEN...
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Ich habe die Thematik bereits hinlänglich theologisch erklärt. Außerdem ist die Problematik dieser Gebetsformulierung schon von so vielen Theologen angesprochen worden. Immer lautet dasselbe Fazit: Die göttliche Natur kann nicht geopfert werden.
--
Und Ihnen, siebenschlauer Augustinus04 sage ich nun folgendes:
Sie werden auch noch sehen, wenn Sie dem Herrgott gegenüber stehen werden in der Ewigk…More
Ich habe die Thematik bereits hinlänglich theologisch erklärt. Außerdem ist die Problematik dieser Gebetsformulierung schon von so vielen Theologen angesprochen worden. Immer lautet dasselbe Fazit: Die göttliche Natur kann nicht geopfert werden.
--
Und Ihnen, siebenschlauer Augustinus04 sage ich nun folgendes:
Sie werden auch noch sehen, wenn Sie dem Herrgott gegenüber stehen werden in der Ewigkeit, dass die göttliche Natur nicht opferbar ist. ER wird es Ihnen dann selbst bestätigen.
Warten wir das nur mal ab.
Es gibt nur EINE WAHRHEIT, und die kommt immer ans Licht.
Und vor der ewigen WAHRHEIT müssen dann all die ganzen Besserwisser verstummen.
Warten Sie nur mal ab, wie der HERRGOTT diese Frage beantworten wird.
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

gehts auch in verständlicher Ausdrucksweise?
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Theologisch ist es völlig außer Frage:
Wie die göttliche Natur eo ipso nicht sterben kann, kann sie auch nicht geopfert werden.
--
Wie bereits an anderer Stelle formuliert:
Ohne Probleme kann man das Gebet von Fatima in diesem Sinn (theologisch korrekt) beten:
ICH OPFERE DIR JESUS CHRISTUS AUF; DER MIT LEIB UND BLUT; SEELE UND GOTTHEIT GEGENWÄRTIG IST.....
--
nur eine kl. Nuance, aber christ…More
Theologisch ist es völlig außer Frage:
Wie die göttliche Natur eo ipso nicht sterben kann, kann sie auch nicht geopfert werden.
--
Wie bereits an anderer Stelle formuliert:
Ohne Probleme kann man das Gebet von Fatima in diesem Sinn (theologisch korrekt) beten:
ICH OPFERE DIR JESUS CHRISTUS AUF; DER MIT LEIB UND BLUT; SEELE UND GOTTHEIT GEGENWÄRTIG IST.....
--
nur eine kl. Nuance, aber christologisch entscheidend
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Es ist immer wieder dasselbe, wie Leute bei Privatoffenbarungen ihren Verstand ausschalten.
Es kann soviele Gründe und Erklärungen geben dafür, dass das Gebet des Engels nicht ganz korrekt "überliefert" wurde.
Und dabei ändert sich nichts an der Tatsache der Marienerscheinung in Fatima.
Natürlich betet ein Engel nichts Falsches. Ist eben nur die Frage, ob der Engel das tatsächlich so gebetet hat. …More
Es ist immer wieder dasselbe, wie Leute bei Privatoffenbarungen ihren Verstand ausschalten.
Es kann soviele Gründe und Erklärungen geben dafür, dass das Gebet des Engels nicht ganz korrekt "überliefert" wurde.
Und dabei ändert sich nichts an der Tatsache der Marienerscheinung in Fatima.
Natürlich betet ein Engel nichts Falsches. Ist eben nur die Frage, ob der Engel das tatsächlich so gebetet hat.
Es kann von den Kindern in der betrf. Nuance falsch verstanden worden sein, es kann falsch übertragen worden sein, usw... ... ...
Ein Ortsbischof handelt in Bezug auf Nebenaspekte einer Erscheinung niemals, NIEMALS, unfehlbar.
Nicht unfehlbar heißt aber nichts anderes als dass EBEN FEHLER PASSIEREN KÖNNEN!
---
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Man muss immer so formulieren, wenn man sich christologisch astrein ausdrücken will:
--
- Die ganze Person Jesu Christi hat gelitten und ist geopfert worden, aber nur hinsichtlich ihrer menschlichen Natur.
--
besonders deutlich wird dies, wenn wir den TOD Jesu ausdrücken wollen:
--
- Jesus Christus, die Person, ist am Kreuz gestorben, aber NUR hinsichtlich seiner menschlichen Natur. (das göttlich…More
Man muss immer so formulieren, wenn man sich christologisch astrein ausdrücken will:
--
- Die ganze Person Jesu Christi hat gelitten und ist geopfert worden, aber nur hinsichtlich ihrer menschlichen Natur.
--
besonders deutlich wird dies, wenn wir den TOD Jesu ausdrücken wollen:
--
- Jesus Christus, die Person, ist am Kreuz gestorben, aber NUR hinsichtlich seiner menschlichen Natur. (das göttliche Wesen kann nicht sterben)
--
(ebenso wie das göttliche Wesen/Natur nicht leiden kann und nicht geopfert werden kann)
---
Hintergrund:
die PERSON ist UNTEILBAR; jedoch: die beiden NATUREN sind NIEMALS zu VERMISCHEN. Zwar sind sie in der Person UNTRENNBAR verbunden, sie bleiben jedoch in dem Sinn EIGENSTÄNDIG, dass sie nämlich NICHT VERMISCHT sind!
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Durch die hypostatische Union in der Person des ewigen Logos bekommt das Opfer der Menschheit Christi unendlichen Wert.
Gerade das ist eben bei keinem Martyrer gegeben.
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Der Logos ist GERADE DESWEGEN Mensch geworden, weil eben die Gottheit NICHT sühnen kann, nicht geopfert werden kann.
DESWEGEN musste Gott Mensch werden, WEIL NUR DIE MENSCHLICHE NATUR sühnen und geopfert werden kann.
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Haben wir das nicht schon völligst ausdiskutiert? Manche sind wirklich belehrungsresistent....
--
Es zeigt, dass die hypostatische Union von den allermeisten hier nicht korrekt verstanden wird, scheinbar.

Kein Wunder, dass sich seiner Zeit in der Antike ganze Ortskirchen deswegen in die Haare kamen... ist eben schwer zu verstehen....
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Thomas von Aquin lehrt:
--

poena Purgatorii minima excedit maximam poenam hujus vitae
--

(Super Sent., lib. 4 d. 21 q. 1 a. 1 qc. 3 co.)
--
"Die geringste Strafe im Fegfeuer übersteigt alle Leiden dieser Welt."
H. Hübner

Gloria Global am 22. April 2016

Es ist Lehre der Kirche, dass es nach dem Tod keine Reue mehr geben kann.

Das steht ganz außer Frage.
H. Hübner

Gloria Global am 14. April 2016

Einfach kann man die relevanten Gesichtspunkte bzgl. Häresie zb im kathpedia Artikel nachlesen:

www.kathpedia.com/index.php/H%C3%A4resie
H. Hübner

Gloria Global am 14. April 2016

Außerhalb der Kirche steht - in Bezug auf diese Frage - NUR, wer eine Häresie vertritt. Für Häresie liefert das kirchliche Recht eine genau, eindeutige Definition.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

"Die hypostatische Union meint ja gerade die Verbindung von Gott und Mensch in einer Person."
--
Diese Aussage ist auch noch unsauber.
--
Korrekt muss es heißen:
"Die Hypostatische Union ist die Verbindung von göttlicher NATUR und menschlicher NATUR in der einen GÖTTLICHEN Person."
--
Wenn man diese Genauigkeit nicht berücksichtigt, kommt es IMMER WIEDER zu Fehlinterpretationen - WIE MAN IM …More
"Die hypostatische Union meint ja gerade die Verbindung von Gott und Mensch in einer Person."
--
Diese Aussage ist auch noch unsauber.
--
Korrekt muss es heißen:
"Die Hypostatische Union ist die Verbindung von göttlicher NATUR und menschlicher NATUR in der einen GÖTTLICHEN Person."
--
Wenn man diese Genauigkeit nicht berücksichtigt, kommt es IMMER WIEDER zu Fehlinterpretationen - WIE MAN IM VERLAUF DER DISKUSSION HIER GENAU SIEHT!
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

ceterum censeo: ES GIBT KEINE AUSSAGE DES KIRCHLICHEN LEHRAMTES, DASS die GOTTHEIT (= die göttliche NATUR) (mit)gelitten/ (mit)geopfert worden wäre.
--
Das Lehramt spricht in Bezug auf Opfer und Leiden IMMER - NUR - von der PERSON Jesu !!! (NICHT von der göttlichen Natur) (ist das so schwer zu erkennen und zu begreifen?) scheinbar ja!
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

"Was für ein Blödsinn."
->
Si tacuisses Philosophus mansisses.
-
Meine Darlegung ist kein Blödsinn, sondern glasklare scholastische Theologie.
-
Wenn Ihr Intellekt den Inhalt nicht verstehen vermag, sollten Sie sich vornéhm in der Beurteilung zurückhalten.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

"Gottesgebärerin"
Das "Gott" im Ausdruck "Gottesgebärerin" bezieht sich auf die zweite göttliche Person.
Also auf die PERSON.
Nicht aber auf die göttliche NATUR.

Wegen der hypostatischen Union kann dies so korrekt gesagt werden, aber eben in Bezug auf die PERSON!!

Immer wieder DERSELBE Fehler (!)
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Umkehrbeweis:

Es wird sich in keiner traditionellen kath. Dogmatik die Aussage finden lassen, dass die GOTTHEIT (=göttliche NATUR) Christi geopfert wurde.
---

Diese Behauptung findet sich nur in diesem Gebet.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

"Ja, und damit wurde die göttliche Natur eben geopfert, weil sie nicht von der menschlichen getrennt werden kann,..."
--
FUNDAMENTAL FALSCH!!!
--
Das zeigt, dass Sie nie korrekte scholastische Theologie gelernt haben, bzw. diese null transferieren können!

--

Weil die Naturen nach der Union untrennbar sind, kann man sagen, dass die PERSON geopfert wird, NIEMALS aber die göttliche NATUR.
NUUU…More
"Ja, und damit wurde die göttliche Natur eben geopfert, weil sie nicht von der menschlichen getrennt werden kann,..."
--
FUNDAMENTAL FALSCH!!!
--
Das zeigt, dass Sie nie korrekte scholastische Theologie gelernt haben, bzw. diese null transferieren können!

--

Weil die Naturen nach der Union untrennbar sind, kann man sagen, dass die PERSON geopfert wird, NIEMALS aber die göttliche NATUR.
NUUUUR hinsichtlich der MENSCHLICHEN NATUR ist Christus geopfert.
Alles andere ist eine Irrlehre.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Erklärung der Prämisse, dass die Gottheit Jesu nicht geopfert werden kann:
--
a) ein Opfer setzt per definitionem voraus, dass demjenigen, der sich opfert, Leiden zugefügt wird, sowie dass selbiger für Leiden empfindlich ist.
--
b) theologisch steht es aber außer Frage, dass die Gottheit eben NICHT leidensfähig ist.
--
c) DESWEGEN ist der Logos (= der ewige Sohn = die 2. göttliche Person) ja Mens…More
Erklärung der Prämisse, dass die Gottheit Jesu nicht geopfert werden kann:
--
a) ein Opfer setzt per definitionem voraus, dass demjenigen, der sich opfert, Leiden zugefügt wird, sowie dass selbiger für Leiden empfindlich ist.
--
b) theologisch steht es aber außer Frage, dass die Gottheit eben NICHT leidensfähig ist.
--
c) DESWEGEN ist der Logos (= der ewige Sohn = die 2. göttliche Person) ja Mensch geworden = hat die menschliche Natur angenommen. (sonst hätte uns Christus nicht erlösen können, weil hätte nicht leiden können!)
--
Die entscheidenden Frage ist nun, wie man das Ganze christologisch korrekt einordnet, da ja, wie schon mehrmals hier im Zusammenhang richtig erwähnt (ABER: draus faslche Folgerungen gezogen!), Christus EINER ist, eine untrennbare EINHEIT, ganz Gott UND ganz Mensch.
--
d) Man kann auf Grund dieser Hypostatischen Union korrekt und theologisch richtig sagen: Christus hat gelitten. - oder: Christus ist geopfert worden.
--
e) Man kann aber eben NICHT sagen: Die Gottheit Christi ist geopfert worden.
Warum?
--
f) Weil eine solche Ausdrucksweise die christologischen Grundsätze nicht beachten würde! Konkreter: Die Nichtbeachtung des FUNDAMENTALEN Unterschieds zwischen PERSON und NATUR (!)
--
g) Die Person des ewigen Logos hat von Ewigkeit her die göttliche Natur, und zwar ihrem Wesen nach. Und - Achtung! - diese Person des ewigen Logos nimmt ZUSÄTZLICH zur ihrer göttlichen Natur noch die menschliche Natur an (und zwar bei der Menschwerdung)
--
h) das heißt: Seit der Menschwerdung gibt es im Logos EINE Person, aber ZWEI Naturen.
--
i) Dies hat zur Folge, dass ich von der PERSON immer alles aussagen darf, was entweder auf die eine ODER auf die andere Natur zutrifft. (deswegen darf ich sagen: Christus (= die Person!) hat gelitten, er ist geopfert worden. Deswegen darf ich sagen: Christus ist Gott)
--
j) Was ich aber NICHT darf, ist: etwas, was der einen Natur zukommt, auch in Bezug auf die andere Natur behaupten. Die Naturen müssen immer streng unterschieden bleiben! (ich kann somit nicht sagen: die göttliche Natur hat gelitten; ebenso nicht: die menschliche Natur Jesu ist allmächtig.)
--
k) WIE muss ich dann aber korrekt sagen?
Ich kann korrekt sagen:
Der ewige Logos (= Christus) ist geopfert worden. Aber (nur) durch seine menschliche Natur; nicht durch seine göttliche.
---
l) scholastisch:
das principium quod (= Person) ist geopfert worden.
das principium quo (Natur) ist geopfert worden, insofern man die menschliche Natur meint.
das principium quo (Natur) ist NICHT geopfert worden, insofern man die göttliche Natur meint.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Schon die beiden Begriffe: "Opfer" und "göttliche Natur" schließen sich aus.

Die göttliche Natur kann NIE, NIE, NIE Gegenstand eines Opfers sein.

Das wäre ein Widerspruch in sich selbst.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Das Ganze "Doziere" tangiert die eigentliche Frage aber nur am Rande und trägt NICHTS zur eindeutigen Klärung bei (!)
Festzuhalten ist, dass die Gottheit Jesu, also die göttliche Natur Jesu, nicht geopfert werden kann. Genauso wenig wie die göttliche Natur leidensfähig oder änderbar, oder usw..., ist!
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Ich kann den Fehler der Gebetsformulierung sehr einfach, aber scholastisch genau, erklären, wenn gewünscht.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

das Gebet kann der Intention und der grundsätzlichen Aussage nach vom Engel sein und ist es wohl. Es scheint aber falsch bearbeitet worden zu sein.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Der Verfasser des Gebetes hat nicht korrekt unterschieden zwischen Person und Natur. Die Formulierung des Gebetes ist mit Sicherheit christologisch NICHT sauber.
---
"Die Gottheit aufopfern meint, an die Gottheit glauben."
-> dies scheint aber nun sehr weit hergeholt.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

das Gebet scheint eben nachträglich "theologisiert" worden zu sein. Von jemand der es besonders gut machen wollte (Trient) aber dann doch sich einen Fehler leistete... (weil die korrekte genaue Unterscheidung nicht berücksichtigt wurde)
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Ich konkretisiere:
"Ansonsten macht sie (die doppelte Antwort, die in 1. und 2. unterscheidet) überhaupt NULL Sinn."
Und zwar deswegen, weil die Antwort in 1. dann etwas NUR auf Christen bezöge, was aber der Sache UND der Formulierung nach auf ALLE Menschen zutrifft!!

Das wäre die gleiche "Logik", wie wenn man schreiben würde:

"Warum nennt man uns Christen?
Man nennt uns Christen
1. Weil …More
Ich konkretisiere:
"Ansonsten macht sie (die doppelte Antwort, die in 1. und 2. unterscheidet) überhaupt NULL Sinn."
Und zwar deswegen, weil die Antwort in 1. dann etwas NUR auf Christen bezöge, was aber der Sache UND der Formulierung nach auf ALLE Menschen zutrifft!!

Das wäre die gleiche "Logik", wie wenn man schreiben würde:

"Warum nennt man uns Christen?
Man nennt uns Christen
1. Weil wir essen und trinken
2. Weil wir getauft sind und an Christus glauben."
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

das Gebet klingt eh so, als ob ein damaliger Theologe es - vermeintlich - korrekt an die analoge Formulierung von Trient angepasst hat.
Nur geht es bei der Trienter Formulierung eben nicht um die Auopferung, sd. um die Realgegenwart. Fundamentaler Unterschied hinsichtlich der Frage und der Folgerungen!
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Wie ich bereits sagte, die Katechismusfrage macht überhaupt nur Sinn - in ihrer unterscheidenden doppelten antwort - wenn die Antwort inBezug auf die Natur einerseits und die Übernatur andererseits gegeben ist.

Ansonsten macht sie (die doppelte Antwort, die in 1. und 2. unterscheidet) überhaupt NULL Sinn.
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

der Katechismus von P.X. ist scholastisch. Und dieser Aufbau ist typisch scholastisch.

Mit anderen Worten heißt die Katechismusstelle, die fragliche:

Wir sind Kinder Gottes
a) insofern alle Menschen Ebenbild Gottes sind. Insofern ist der Mensch qua Natur Kinder Gottes.
b) insofern wird durch Gnade / Taufe gerechtfertigt sind. Insofern ist nur der Gerechtfertige (Christ) Kind Gottes, qua Übernat…More
der Katechismus von P.X. ist scholastisch. Und dieser Aufbau ist typisch scholastisch.

Mit anderen Worten heißt die Katechismusstelle, die fragliche:

Wir sind Kinder Gottes
a) insofern alle Menschen Ebenbild Gottes sind. Insofern ist der Mensch qua Natur Kinder Gottes.
b) insofern wird durch Gnade / Taufe gerechtfertigt sind. Insofern ist nur der Gerechtfertige (Christ) Kind Gottes, qua Übernatur.

Man müsste anfügen, dass zum Heil nur die Qualifikation "Kind Gottes" hinsichtlich der Übernatur hinreichend ist.
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

das"Gottheit aufopfern" kommt doch aber in Fatima nicht vor? oder? Es ist die Botschaft der Sr. Faustina?
H. Hübner

Fatima-Gebet versus "Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich..." (Christus) und Opferung …

Die Frage der Opferung der Gottheit kann nur jener korrekt verstehen und korrekt beantworten, der scholastisch denken kann und die scholastischen Regeln der scharfen Unterscheidung kennt. Sonst kommt man in dieser Frage buchstäblich in Teufelsküche.

Streng scholastisch gedacht, kann man die Gottheit nicht opfern.

Dies erschließt sich übrigens anderweitig eigentlich allein schon daraus, weil …More
Die Frage der Opferung der Gottheit kann nur jener korrekt verstehen und korrekt beantworten, der scholastisch denken kann und die scholastischen Regeln der scharfen Unterscheidung kennt. Sonst kommt man in dieser Frage buchstäblich in Teufelsküche.

Streng scholastisch gedacht, kann man die Gottheit nicht opfern.

Dies erschließt sich übrigens anderweitig eigentlich allein schon daraus, weil Gott sonst hätte gar nicht Mensch werden müssen...

die theologisch viel interessantere, aber auch viel schwierigere Frage ist jedoch, wie dies hinsichtlich der christologischen Axiomen korrekt erklärbar ist (!)
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

abgesehen davon, herr memra, bin ich ebenso der Meinung, dass die Gottheit per se mit Sicherheit nicht aufgeopfert werden kann. Insofern ist das fraglich Gebet höchst irritierend
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

"Das ist der Beweis, dass er NUR über die Kinder Gottes im übernatürlichen Sinn spricht, wie es die Hl. Schrift tut."

Das ist überhaupt kein Beweis.

Punkt Nr. bezieht sich selbstverständlich, ohne Frage und völlig eindeutig auf alle Menschen,
a) denn alle Menschen sind nach Gottes Abbild geschaffen = kath. Anthropologie
b) denn alle Menschen werden von Gott im Dasein erhalten = kath. Schöpf…More
"Das ist der Beweis, dass er NUR über die Kinder Gottes im übernatürlichen Sinn spricht, wie es die Hl. Schrift tut."

Das ist überhaupt kein Beweis.

Punkt Nr. bezieht sich selbstverständlich, ohne Frage und völlig eindeutig auf alle Menschen,
a) denn alle Menschen sind nach Gottes Abbild geschaffen = kath. Anthropologie
b) denn alle Menschen werden von Gott im Dasein erhalten = kath. Schöpfungslehre
c) denn die Vorsehung Gottes bezieht sich auf alles, somit auch auf alle Menschen = sie regiert sie = kath. Gnadenlehre
--
Punkt.
--
Und ferner:
Wenn Pius X. nur über die Übernatur spräche, müsste er die Nr. 1 der Antwort GANZ WEGFALLEN lassen, denn sonst ist sie unlogisch.

Dass Sie diesen offensichtlichen Umstand nicht sehen können, irritiert. Es veranlasst aber zu der Vermutung, dass Sie (Memra) ihn nicht sehen WOLLEN!
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Nein, meine Behauptung ist nicht Willkür, sondern eine eins zu eins Wiedergabe der eindeutigen Aussage des Katechismus.

Die Hl. Schrift spricht von der Übernatur, von der Gnade, in Bezug auf den Ausdruck "Kind Gottes".

"Weshalb sollte der Hl. Pius X das nicht auch so machen?"

Weil es wortwörtlich so darin steht!
---
Außerdem zeigt ja Röm 9,8 exzellent genau, das, was ich sage, worum es geht:

More
Nein, meine Behauptung ist nicht Willkür, sondern eine eins zu eins Wiedergabe der eindeutigen Aussage des Katechismus.

Die Hl. Schrift spricht von der Übernatur, von der Gnade, in Bezug auf den Ausdruck "Kind Gottes".

"Weshalb sollte der Hl. Pius X das nicht auch so machen?"

Weil es wortwörtlich so darin steht!
---
Außerdem zeigt ja Röm 9,8 exzellent genau, das, was ich sage, worum es geht:

Kinder des Fleisches ist hier gebraucht in Bezug auf die Übernatur. (= nicht im Stand der vermittelten Gnade), aber nicht in Bezug auf dieNatur.

Dennin Bezug auf die Natur ist ebenso JEDER Mensch Kind des Fleisches, weil jeder Mensch durch fleischliche Zeugung gezeugt wird.

Sie vermischen STÄNDIG in Ihrer Argumentation Natur und Übernatur.
Das habe ich nun aber wirklich oftgenug gesagt und darauf hingewiesen.
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Alle Bibelstellen, die von der Gotteskindschaft sprechen, die hier genannt wurden, sprechenvon der übernatürlichen, der gnadenweisen Gotteskindschaft.

Das ist aber kein Widerspruch dazu, dass "Kind Gottes"auch in einem ANDEREN Sinn gebraucht werden kann. Pius X. gibt deutlich zwei Möglichkeiten an.

Außerdem:

das "erhält" im Zitat meint das Erhalten im Sein und nichts anderes.

Sie mischen …More
Alle Bibelstellen, die von der Gotteskindschaft sprechen, die hier genannt wurden, sprechenvon der übernatürlichen, der gnadenweisen Gotteskindschaft.

Das ist aber kein Widerspruch dazu, dass "Kind Gottes"auch in einem ANDEREN Sinn gebraucht werden kann. Pius X. gibt deutlich zwei Möglichkeiten an.

Außerdem:

das "erhält" im Zitat meint das Erhalten im Sein und nichts anderes.

Sie mischen alles willkürlich durcheinander und beachten nicht, dass Sie Worte der DEUTSCHEN Sprache gebrauchen. Die jeweiligen Originaltexte aber anderssprachig sind und dadurch oft gar keine Entsprechung gegeben ist, die Sie mit Ihren reinen Wort-Zitaten erreichen wollen....
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Letztes Wort: der Große Katechismus von P.X. definiert (im zitierten Punkt 1) eindeutig:

Aufgrund der menschlichen Natur [als analoges Ebenbild Gottes] kann jeder Mensch auf natürlicher Ebene zutreffend Kind Gottes genannt werden.

Diese Aussage wird definitiv von diesem Katechismus getroffen.

Bringen Sie mir einen Theologen, der DAS nicht bestätigen wurde!

Wohl zu ruhen!
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Das ist keine Ansicht, das ist ein Zitat von Pius X. in einem hochlehramtlichen Dokument.
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Sie denken völlig unlogisch. Ich habe die Sachlage genau erklärt. Es gibt aber auch so etwas wie Verstocktheit, die nicht verstehen will, nur um einer vorgefertigten Meinung treuzubleiben.

Nach dem Ebenbildgottes ist JEDER Mensch geschaffen.
(KKK1702 "Das Bild Gottes ist in jedem Menschen gegenwärtig.")
Und dies ist für den gr. Katechismus ein legitimer Grund, damit man jemanden, qua seiner …More
Sie denken völlig unlogisch. Ich habe die Sachlage genau erklärt. Es gibt aber auch so etwas wie Verstocktheit, die nicht verstehen will, nur um einer vorgefertigten Meinung treuzubleiben.

Nach dem Ebenbildgottes ist JEDER Mensch geschaffen.
(KKK1702 "Das Bild Gottes ist in jedem Menschen gegenwärtig.")
Und dies ist für den gr. Katechismus ein legitimer Grund, damit man jemanden, qua seiner Natur, Kind Gottes nennen kann.

Die Katechismusaussage ist völlig eindeutig, dagibt es nicht zu zerreden.

Und damit ist meinerseits nun dazu alles gesagt.
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Unsinn.

Unter Punkt 1. sind sowohl der Logik nach wie auch der kath. Anthropologie nach ALLE Menschen subsummiert.
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Der Katechismus formuliert glasklar und Ihre untenstehende Interpretation ist nicht stringt und unlogisch.

Der Katechismus sagt klar, dass es zwei - UNTERSCHIEDLCHE - Gründe gibt, warum man Kind Gottes genannt werden kann.

Der eine Grund bezieht sich auf die Natur (= ALLEN Menschen gemein)

Der andere Grund bezieht sich auf die Übernatur (=nicht allen Menschen gemein)
H. Hübner

Gloria Global am 1. April 2016

Nein, nein. So ist es nicht.

Die Ebenbildlichkeit Gottes trifft auf alle Menschen qua Natur zu, nämlich insofern sie mit Verstand und Wille geschaffen sind.
Ebenso hält Gott jeden Menschen im Sein.

"Kinder des Teufels" bezieht sich hingegen auf die ÜBERNATUR!
(=nicht in der Gnade sein)