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Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

Die Frage ist: Wer überprüft eigentlich Hirntoddiagnosen? Bisher gibt es - zumindest in Deutschland- keine externe Qualitätssicherung. Das heißt, dass Fehler in der Dokumentation, vor allem aber in der Diagnostik, niemals herauskommen. Außer, die Angehörigen fordern die Akten an und suchen einen unabhängigen, sachkundigen Gutachter, der es wagt, Fehler in der Diagnostik nachzuweisen. Ob dann die …More
Die Frage ist: Wer überprüft eigentlich Hirntoddiagnosen? Bisher gibt es - zumindest in Deutschland- keine externe Qualitätssicherung. Das heißt, dass Fehler in der Dokumentation, vor allem aber in der Diagnostik, niemals herauskommen. Außer, die Angehörigen fordern die Akten an und suchen einen unabhängigen, sachkundigen Gutachter, der es wagt, Fehler in der Diagnostik nachzuweisen. Ob dann die Gerichte mitmachen, ist die Frage. Der Hirntod ist eine schwierige, komplexe Materie. Bisher wurden in Deutschland alle derartigen Verfahren letztendlich eingestellt. Es gilt als politisch nicht korrekt, an Hirntoddiagnosen zu zweifeln.
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Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

Das brisante ist: Der EEG- Befund des Neurologen attestierte noch Schmerzreize im EEG und kein Nulllienen-EEG. Trotzdem vermerkte ein anderer Intensivarzt eine viertel Stunde nach diesem EEG, es handele sich um eine Nulllinie. Knapp drei Stunden Später wurde der 15 jähige Lornez explantiert, ohne dass eine erneute Hirntoddiagnostik erfolgt ist. Hat man das EEG des Neurologen ignoriert, um wie …More
Das brisante ist: Der EEG- Befund des Neurologen attestierte noch Schmerzreize im EEG und kein Nulllienen-EEG. Trotzdem vermerkte ein anderer Intensivarzt eine viertel Stunde nach diesem EEG, es handele sich um eine Nulllinie. Knapp drei Stunden Später wurde der 15 jähige Lornez explantiert, ohne dass eine erneute Hirntoddiagnostik erfolgt ist. Hat man das EEG des Neurologen ignoriert, um wie geplant die Organentnahme durchführen zu können?
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Prognose Tod - wann ist die Frage nach Organen zulässig

Es wird nicht selten nach Organen gefragt, wenn ein erster Verdacht auf Hirntod besteht. Gegenüber den Angehörigen manchmal mit einer drohenden schweren geistigen Behinderung des Patienten argumentiert. In einem Fall, den ich gerade recherchiert habe, hieß es: Wie wollen sie denn mit einem geistig Behinderten noch arbeiten? Können Sie sich das überhaupt leisten?
Mich befremden solche Aussagen. …More
Es wird nicht selten nach Organen gefragt, wenn ein erster Verdacht auf Hirntod besteht. Gegenüber den Angehörigen manchmal mit einer drohenden schweren geistigen Behinderung des Patienten argumentiert. In einem Fall, den ich gerade recherchiert habe, hieß es: Wie wollen sie denn mit einem geistig Behinderten noch arbeiten? Können Sie sich das überhaupt leisten?
Mich befremden solche Aussagen. Geistig Behinderte sind keine Zielgruppe für die Organentnahme. Und Ärzte sollten mit ihren Prognosen ex cathedra vorsichtig sein um nicht in ein sehr fragwürdiges Umfeld zu geraten.
@elikai Die Entnahme der Hornhäute ist nicht mit der Explantation von vitalen Organen zu vegleichen. Denn diese müssen bei laufender Beatmung entnommen werden. Die Hornhaut lässt sich von der schon erkalteten Leiche entnehmen.
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Eine fragwürdige Hirntoddiagnose - Rechtliche Konsequenzen Fehlanzeige

Ich habe mit mehreren Anästhesisten gesprochen, die an einer Explantation beteiligt waren. Sie versicherten mir alle, dass sie dem Spender prinzipiell eine Vollnarkose verabreichen. Vorgeschrieben ist das nicht, aber sie tun es trotzdem " um", so wörtliche," auf Nummer sicher zu gehen". Selbst die Dt. Stiftung Organtransplantation empfahl in ihren Handreichungen Fentanyl, ein starkes Opiat. …More
Ich habe mit mehreren Anästhesisten gesprochen, die an einer Explantation beteiligt waren. Sie versicherten mir alle, dass sie dem Spender prinzipiell eine Vollnarkose verabreichen. Vorgeschrieben ist das nicht, aber sie tun es trotzdem " um", so wörtliche," auf Nummer sicher zu gehen". Selbst die Dt. Stiftung Organtransplantation empfahl in ihren Handreichungen Fentanyl, ein starkes Opiat. Offiziell um den explosionsartigen Blutdruckanstieg beim Einschnitt in den Spenderkorper zu unterdrücken. Das hat man jetzt aus den Handreichungen herausgenommen, es hat die Öffentlichkeit verstört. Dass Spender nach der Organentnahme schrecklich ausschauen, kam früher öfter vor, weil das Beamtungsgerät erst ganz zum Schluss entfernt wurde und der klaffende Mund des Spenders danach nicht immer sorgsam geschlossen wurde. Darauf wird jetzt nach meinen Informationen mehr geachtet. Auch auf die Entfernung der Kanülen. Das heißt aber nicht, dass die Explantation unter künstlicher Beatmung weniger belastend für den Spender ist. Der erst nach der 4-5 stündigen Prozedur erkaltete Leichnam wird nur in einem weniger schrecklichen Zustand hinterlassen.
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Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

Ich persönlich halte mich mit drastischen Formulierungen meist zurück. In einem Rechtsstaat ist es aber aus meiner Sicht höchst problematisch , dass Vieles zwar in der Fachlitertur nachzulesen ist, aber dem Bürger konsequent verschwiegen wird.
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Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

@Fragesteller Eines der Hauptprobleme ist aus meiner Sicht, dass mögliche Organspender wenige Stunden nach der Einlieferung auf die Intensivstation bereits an die "Dt. Stiftung Organtransplantation, DSO" gemeldet werden. Das ist so in den Handreichungen für die "Inhousekoordination" nachzulesen. Das heißt, ohne dass bereits eine Einverständniserklärung vorliegt, wird über eine mögliche Spende …More
@Fragesteller Eines der Hauptprobleme ist aus meiner Sicht, dass mögliche Organspender wenige Stunden nach der Einlieferung auf die Intensivstation bereits an die "Dt. Stiftung Organtransplantation, DSO" gemeldet werden. Das ist so in den Handreichungen für die "Inhousekoordination" nachzulesen. Das heißt, ohne dass bereits eine Einverständniserklärung vorliegt, wird über eine mögliche Spende verhandelt. Und womöglich auch die Therapie schon auf diese mögliche Spende hin abgestellt. Das dürfte nur sein, wenn explizit eine Einwilligung vorliegt. Das aber ist bisher oft nicht der Fall. Eine rechtliche Grauzone, die gesetzlich geregelt werden muss.
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Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

@Fragesteller: anbei 2 Links
www.google.de=van+Aken%2C+Brodner+Konfliktfall+Organspende

www.google.de=Sch%C3%B6ne-Seifert+Positionspapier+Behandlung+potentieller+Organspender+im+Pr%C3%A4finaslstadium

Prof. Schöne-Seifert war lange Vorsitzende des Dt. Ethikrates und ist Medizinethikerin in Münster
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Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

Es gibt zu dieser Thematik übrigens Fachliteratur. Falls erwünscht, poste ich einen Link.
braindeath

Verwirrung für Organspender - Der Konflikt mit der Patientenverfügung

@Fragesteller: Ja, das kann man erklären. Der Patient mit der sog. infausten (aussichtslosen) Prognose, der bereits als Organspender identifiziert wurde, droht , am Herz-Kreislaufversagen zu sterben. Da dann aber nach dt. Gesetzen eine Organentnahme nicht möglich ist, wird er zum Zweck der Organentnahme wiederbelebt. Meist nur medikamentös, manchmal aber auch mechanisch. Was mit der Seele …More
@Fragesteller: Ja, das kann man erklären. Der Patient mit der sog. infausten (aussichtslosen) Prognose, der bereits als Organspender identifiziert wurde, droht , am Herz-Kreislaufversagen zu sterben. Da dann aber nach dt. Gesetzen eine Organentnahme nicht möglich ist, wird er zum Zweck der Organentnahme wiederbelebt. Meist nur medikamentös, manchmal aber auch mechanisch. Was mit der Seele passiert, spielt für die Transplantationsmedizin in diesem Zusammenhang keine Rolle. Es geht darum, die mehrstündige Organentnahme am künstlich beatmeten Spender zu ermöglichen. Es ist ja auch nach wie vor eine Streitfrage, wie "tot" oder "lebendig" hirntote Organspender sind. Amerikanische Wissenschaftler und Hirntodexperten von der Harvard Medical School wollen jetzt lieber nur noch vom "justified killing" sprechen. Das setzt allerdings die Zustimmung des potentiellen Spenders voraus. Bei der sog. Spenderkonditionierung" in Deutschland ist es derzeit höchst fragwürdig, ob dafür eine informierte Zustimmung vorliegt.
braindeath

Todsicher ist sie nicht-Fehler bei der Hirntoddiagnostik

Es wird offiziell immer noch das Mantra aufrechterhalten: "Es gibt weltweit keinen einzigen Fall einer Hirntodfehldiagnose, wenn der Hirntod richtliniengetreu festgestellt wurde". Das entspricht, wie das Interview mit dem couragierten Neurologen zeigt, nicht der Realität. Der Trick, diese Fälle systematisch unter den Tisch zu kehren ,ist: es gibt keine Meldepflicht. Deshalb kommen Hirntodfehldiag…More
Es wird offiziell immer noch das Mantra aufrechterhalten: "Es gibt weltweit keinen einzigen Fall einer Hirntodfehldiagnose, wenn der Hirntod richtliniengetreu festgestellt wurde". Das entspricht, wie das Interview mit dem couragierten Neurologen zeigt, nicht der Realität. Der Trick, diese Fälle systematisch unter den Tisch zu kehren ,ist: es gibt keine Meldepflicht. Deshalb kommen Hirntodfehldiagnosen nur per Zufall an die Öffentlichkeit. Meistens durch sog. Whistleblower, die mit ihren brisanten Informationen ihren Job riskieren. Zum Glück gehen jetzt auch einige Fachärzte auf die Barrikaden und schreiben Brandbriefe an die Bundesärztekammer.
braindeath

Grauzone Organspende

Spenderkonditionierung beim Patienten mit einer infausten, also aussichtslosen Prognose, geht garnicht. Beim Sterbenden handelt es sich noch um einen Patienten. Jede Maßnahmeverlangt eine ausdrückliche Einwilligung. Entweder die des Patienten (in der Patientenverfügung) oder seines Betreuers. Das ist Gesetz. Organprotektive Maßnahmen vor der Hirntoddiagnose mögen zwar im Hinblick auf einer …More
Spenderkonditionierung beim Patienten mit einer infausten, also aussichtslosen Prognose, geht garnicht. Beim Sterbenden handelt es sich noch um einen Patienten. Jede Maßnahmeverlangt eine ausdrückliche Einwilligung. Entweder die des Patienten (in der Patientenverfügung) oder seines Betreuers. Das ist Gesetz. Organprotektive Maßnahmen vor der Hirntoddiagnose mögen zwar im Hinblick auf einer spätere Organentnahme notwendig sein, erlaubt sind sie - ohne Einwilligung- nicht. Auch keine Qualitätskontrollen der Organe.
Es wird Zeit, dass über dieses Thema endlich offen diskutiert wird. Das ist bisher nicht der Fall. Bei Werbeveranstaltungen für Organspende wird viel von Nächstenliebe gesprochen, alles was weniger werbewirksam ist ,wird verschwiegen. Die Menschen könnten ja anfangen, sich Gedanken zu machen, was da so alles vor der Hirntoddiagnose mit Ihnen passiert. Zum Beispiel eine Wiederbelebung, trotz aussichtsloser Prognose.
braindeath

Zweifel am Hirntod

Es geht los, sobald ein schwer hirngeschädigter Patient ins Krankenhaus eingliefert wird. Dann muss laut Bericht der DKI ( Dt. Krankenahausgesellschaft) jeden morgen um 7"15 der behandelnde Intensivarzt dem Tranplantationskoordinator Rapport leisten, welcher beatmete Patient denn unter Umständen in Frage käme. Er muss Einsicht in die Akten gewähren. Dann gehen die sog. vorbereitenden Maßnahmen …More
Es geht los, sobald ein schwer hirngeschädigter Patient ins Krankenhaus eingliefert wird. Dann muss laut Bericht der DKI ( Dt. Krankenahausgesellschaft) jeden morgen um 7"15 der behandelnde Intensivarzt dem Tranplantationskoordinator Rapport leisten, welcher beatmete Patient denn unter Umständen in Frage käme. Er muss Einsicht in die Akten gewähren. Dann gehen die sog. vorbereitenden Maßnahmen los. Das bedeutet unter Umständen sogar eine Reanimation. Gefragt, ob eine Organspende überhaupt erlaubt ist, wird erst später. In der Schweiz wird die Behandlung möglicher Spender vor der Hirntoddiagnose kontrovers diskutiert, bei uns wird sich darüber ausgeschwiegen.
braindeath

Die Nierenlebendspende - Der ganze Film

Offenbar hat sich die Versicherungsproblematik durch das neue Transplantationsgesetz von 2012 etwas entschärft. Immer noch skandalös ist die mangelnde Aufklärung der Lebendspender über die Risiken eines solchen Eingriffs. Sie sollen spenden, alle andere ist zweitrangig. Mit einer humanen Medizin hat das wenig zu tun. Es geht wohl, wie bei vielem anderen, hauptsächlich um Fallzahlen, teuere …More
Offenbar hat sich die Versicherungsproblematik durch das neue Transplantationsgesetz von 2012 etwas entschärft. Immer noch skandalös ist die mangelnde Aufklärung der Lebendspender über die Risiken eines solchen Eingriffs. Sie sollen spenden, alle andere ist zweitrangig. Mit einer humanen Medizin hat das wenig zu tun. Es geht wohl, wie bei vielem anderen, hauptsächlich um Fallzahlen, teuere Operationen und "medizinischen Fortschritt. " Dringend notwendig ist ein zentrales Register, in dem alle Nebenwirkungen registriert werden.
braindeath

Tabu Hirntod und Organspende: missbrauchtes Vertrauen oder falsche Informationspolitik ?

Wichtig wäre: absolute Transparenz über die Abläufe der
Explantation, gezielte , unabhängige Fehleranalyse und ehrliche Informationen über die neuerliche Hirntod- Diskussion in der Wissenschaft. Wenn Angehörige , nachdem sie zugestimmt haben, anfangen Fachliteratur zu lesen, fühlen sie sich getäuscht. Also, Karten auf den Tisch, nichts verschweigen, nichts beschönigen. Nur so kann für die, die …More
Wichtig wäre: absolute Transparenz über die Abläufe der
Explantation, gezielte , unabhängige Fehleranalyse und ehrliche Informationen über die neuerliche Hirntod- Diskussion in der Wissenschaft. Wenn Angehörige , nachdem sie zugestimmt haben, anfangen Fachliteratur zu lesen, fühlen sie sich getäuscht. Also, Karten auf den Tisch, nichts verschweigen, nichts beschönigen. Nur so kann für die, die spenden wollen, wieder eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Alles andere schadet letztendlich der Organspende.
braindeath

Tabu Hirntod und Organspende: missbrauchtes Vertrauen oder falsche Informationspolitik ?

Ja, wenn nicht einmal Chirurgen über die genauen Abläufe informiert sind- wie sollen dann medizinische Laien eine tragfähige Entscheidung treffen?
Die offiziellen Informationen lassen die wirklich heiklen Punkte prinzipiell außen vor:

-die Spenderkonditionierung (vor demHirntod)
-die Gefährdung des Patienten beim apnoe-Tests
-die Dauer der Entnahmeoperation (4-5 Stunden?
-die Notwendigkeit der …More
Ja, wenn nicht einmal Chirurgen über die genauen Abläufe informiert sind- wie sollen dann medizinische Laien eine tragfähige Entscheidung treffen?
Die offiziellen Informationen lassen die wirklich heiklen Punkte prinzipiell außen vor:

-die Spenderkonditionierung (vor demHirntod)
-die Gefährdung des Patienten beim apnoe-Tests
-die Dauer der Entnahmeoperation (4-5 Stunden?
-die Notwendigkeit der künstl. Beatmung während der
Explantation
-die Gabe des starken Schmerzmittels Fentanyl während
der Entnahme ( offiziell zur Absenkung des rapide
ansteigenden Blutdrucks des Spenders).
braindeath

Tot oder doch lebendig?

@akluinga

Wenn Sie um üblichen Sinn tot sind, werden Sie ja -zumindest bei uns- nicht sofort begraben. Bis zur Beerdigung dauert es einige Tage und da zeigt ihr Körper deutliche Zeichen des Todes. Mag sein, dass es lebendig Begrabene gegeben hat. Aber sicher ist: eine Leiche ist als solche erkennbar, auch für Laien. Der Hirntote aber wirkt wie ein Lebender.
Außerdem geschieht die Organentnahm…More
@akluinga

Wenn Sie um üblichen Sinn tot sind, werden Sie ja -zumindest bei uns- nicht sofort begraben. Bis zur Beerdigung dauert es einige Tage und da zeigt ihr Körper deutliche Zeichen des Todes. Mag sein, dass es lebendig Begrabene gegeben hat. Aber sicher ist: eine Leiche ist als solche erkennbar, auch für Laien. Der Hirntote aber wirkt wie ein Lebender.
Außerdem geschieht die Organentnahme innerhalb von wenigen Stunden nach der Hirntoddiagnostik. Der Spender wird durchgehend beatmet, er zeigt die klassischen Todeszeichen erst nach der Entnahme der Organe.
Wenn es Ihnen sicherer erscheint, esplantiert zu werden um auf keinen Fall lebendig begraben zu werden, sind Sie der ideale Spender. Dann würde ich in jedem Fall einen Organspenderausweis ausfüllen.
braindeath

Tot oder doch lebendig?

@akluinga

Organe werden in beatmeten Zustand innerhalb von Stunden entnommen. Bis man begraben werden kann, dauert es sehr viel länger. Und künstlich beatmet wird man auch nicht. Sichere Todeszeichen wie Leichenstarre, Leichenflecken usw. sind unübersehbar. Diese Zeichen gibt es beim beatmeten Hirntoten nicht. Der Hirntod ist eine Diagnose, eine Prognose ,und die kann unter Umständen falsch …More
@akluinga

Organe werden in beatmeten Zustand innerhalb von Stunden entnommen. Bis man begraben werden kann, dauert es sehr viel länger. Und künstlich beatmet wird man auch nicht. Sichere Todeszeichen wie Leichenstarre, Leichenflecken usw. sind unübersehbar. Diese Zeichen gibt es beim beatmeten Hirntoten nicht. Der Hirntod ist eine Diagnose, eine Prognose ,und die kann unter Umständen falsch sein. Der Fall des jungen Amerikaners Zack Dunlapp, bei dem auch nach Aussagen der behandelnden Ärzte alle Hirntod-Kriterien erfüllt waren, zeigt, wie problematisch solche Diagnosen sein können. Bei der jungen Polin liegt der Fall ähnlich.

Übrigens- wie bezieht sich Ihr Kommentar auf den Bericht über die junge Polin? Sie ist doch wohl, trotz schriftlichem Todesvermerk in der Krankenakte, noch einmal davongekommen?
braindeath

Was am Ende bleibt:Gewissenskonflikt nach einer Organspende

Der Fall von Frau Hittenkofer zeigt, wie wenig auch intelligente Menschen über Hirntod und Organentnahme wissen, wenn sie in eine entsprechende Situation geraten.
Wichtige Fakten wie Spenderkonditionierung, Abläufe bei der Organentnahme sowie die aufflammende kontroverse Diskussion in der Wissenschaft und ( hinter vorgehaltener Hand auch) in Teilen der Ärzteschaft über den Hirntod werden in der …More
Der Fall von Frau Hittenkofer zeigt, wie wenig auch intelligente Menschen über Hirntod und Organentnahme wissen, wenn sie in eine entsprechende Situation geraten.
Wichtige Fakten wie Spenderkonditionierung, Abläufe bei der Organentnahme sowie die aufflammende kontroverse Diskussion in der Wissenschaft und ( hinter vorgehaltener Hand auch) in Teilen der Ärzteschaft über den Hirntod werden in der gängigen Aufklärung prinzipiell nicht kommuniziert. Trotzdem soll sich jeder entscheiden. Das hat undemokratische Züge, denn wo eine ehrliche Aufklärung verweigert wird, gibt es Fallstricke.
braindeath

Krass- Wie lebendig sind Hirntote bei der Organentnahme ?

👍
Bei diesem Video handelt es sich um Basisinformationen, über die eigentlich jeder informiert werden müsste, der einer Organentnahme zustimmen soll. Leider werden bei den Aufklärungskampagnen der Transplantationsmedizin und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung diese Fakts sorgsam verschwiegen. Vor allem bei den immer öfter stattfindenden Werbe-Veranstaltungen in den Schulen. …More
👍
Bei diesem Video handelt es sich um Basisinformationen, über die eigentlich jeder informiert werden müsste, der einer Organentnahme zustimmen soll. Leider werden bei den Aufklärungskampagnen der Transplantationsmedizin und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung diese Fakts sorgsam verschwiegen. Vor allem bei den immer öfter stattfindenden Werbe-Veranstaltungen in den Schulen. Dabei sind diese Informationen in jedem Lehrbuch über den Hirntod und in allen Fachartikeln nachzulesen.
braindeath

Was am Ende bleibt:Gewissenskonflikt nach einer Organspende

🤗
Alexa
Wieso übertreibt sie? Solche Schilderungen gibt es ofters. Immerhin bedingt eine Multiorganentnahme einen ungeheurlichen Blutverlust. In vielen Kliniken wird die Arta aufgeschnitten und der Spender ausgeblutet, bevor literweise Kühflüssigkeit in den Körper geleitet wird. Außerdem wird der Bauchraum mit Eis gefüllt. Das kann schon ein en Schock für den biologisch noch bis zum Ende der …More
🤗
Alexa
Wieso übertreibt sie? Solche Schilderungen gibt es ofters. Immerhin bedingt eine Multiorganentnahme einen ungeheurlichen Blutverlust. In vielen Kliniken wird die Arta aufgeschnitten und der Spender ausgeblutet, bevor literweise Kühflüssigkeit in den Körper geleitet wird. Außerdem wird der Bauchraum mit Eis gefüllt. Das kann schon ein en Schock für den biologisch noch bis zum Ende der Organentnahme viitalen Organsimus bedeuten. Wie gesagt, solvhe Schilderungen gibt es oft. Sie sind auch in Ethil-Zeitschriften dokumentiert, z. B. von OP-Pflegern.