Clicks6.2K

Das Heiligtum „Unserer Lieben Frau der sieben Schmerzen“ von Kibeho

h2onews.org
13
Kibeho ist eine kleine Stadt in Südruanda, dem heutigen Regierungsbezirk von Nyaruguru, 162 Kilometer von der Hauptstadt des Staates Kigali entfernt. Kibeho ist auch der Name, den eine Diözese von …More
Kibeho ist eine kleine Stadt in Südruanda, dem heutigen Regierungsbezirk von Nyaruguru, 162 Kilometer von der Hauptstadt des Staates Kigali entfernt. Kibeho ist auch der Name, den eine Diözese von Gikongoro trägt, die im Jahre 1934 gegründet wurde und Maria, der Mutter Gottes, geweiht ist. Heute ist Kibeho besser als ein Pilgerziel und Ort von Marienerscheinungen bekannt, die von der Kirche anerkannt sind.
Die Erscheinungen von Kibeho begannen im November 1981 und endeten am 28. November 1989. Unsere Liebe Frau erschien zuerst Alphonsine Mamureke, einem 16 jährigen Mädchen, das noch in die Mittelschule ging. Lehrer und Mitschüler haben ihr zuerst nicht geglaubt und sich über sie lustig gemacht. Dann aber berichteten auch andere Schüler von Erscheinungen: Natalie Mukamazimpaka, ein 17 jähriges Mädchen, sah Unsere Liebe Frau über 2 Jahre lang seit Januar 1982. Ein 21 jähriges Mädchen, Marie-Clair Mukamgango, der Maria von März bis September 1982 erschien, erhielt von der Mutter Gottes die Mission, den Rosenkranz der sieben Schmerzen innerhalb der Kirche zu verbreiten. Vier weitere Personen sagten aus, dass sie Marienerscheinungen hatten, diese wurden aber von der Kirche nicht offiziell anerkannt.
Im Jahre 1983 wurden die anderen Erscheinungen beendet und nur Alphonsine sah Unsere Liebe Frau weiterhin jedes Jahr am 28. November bis hin zum Jahre 1989.
Allen Visionären präsentierte sich Maria als die „Mutter des Wortes“ (in der Landessprache: „Nyiana Wa Jambo“).
Die Botschaften, die Maria in Kibeho aussprach, bestanden aus einem dringenden Aufruf an die ganze Welt, umzukehren und die Herzen zu bekehren, zu beten und den Glauben und die Liebe mit neuer Kraft zu leben. Aber vor allem rief sie zur Versöhnung auf: Maria bat darum, jeglicher Sünde zu widersagen. Sie hasse alle Formen des Götzendienstes, der Ehrfurchtslosigkeit, des Materialismus, der Hybris und der sexuellen Unzucht.
Maria rief die Welt auf, umzukehren, solange noch Zeit sei, und warnte vor den schlimmen Konsequenzen, die der jetzige moralische Stand haben werde. Am 15. Oktober 1982 waren die Visionen erschreckend: fließendes Blut, Menschen, die sich gegenseitig umbrachten und Leichen, um die sich keiner kümmerte, die einfach nur liegengelassen wurden. Diese Visionen bewiesen prophetischen Charakter, wenn man sich die menschlichen Dramen ins Gedächtnis ruft, die sich in Ruanda und der Region der großen Seen zwischen 1994 und 1995 abspielten, also die Bürger- und ethnischen Kriege zwischen den Hutus und den Tutsis. In nur 3 Monaten fielen diesen Massenmorden 800.000 Menschenleben zum Opfer, darunter auch drei Bischöfe und mehr als 400 Priester und Ordensleute. Marie-Claire, eine der Visionärinnen, wurde ebenfalls während des Massakers getötet.
Am 15. August 1988 erlaubte Bischof Jean Baptiste Gahamanyi der Diözese Butare die öffentliche Verehrung an der marianischen Stätte von Kibeho und gab ihr den Namen „Unsere Liebe Frau der Schmerzen“. Am 21. Juni 2001 wurde der Erscheinungsort vom …
marcinekdorothea shares this.
Danke.
Gestas and one more user like this.
Gestas likes this.
Tina 13 likes this.
Bibiana
Maria - Du Frau aller Völker, bitte für uns!
Gestas likes this.