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Die Flamme aus dem Grab Christi in Jerusalem

Jerusalem (kath.net/KAP) Rund 350 Millionen orthodoxe und altorientalische Christen in aller Welt blicken zu den Osterfeiertagen gebannt auf Jerusalem. Am Karsamstag, den die orthodoxen Kirchen …More
Jerusalem (kath.net/KAP) Rund 350 Millionen orthodoxe und altorientalische Christen in aller Welt blicken zu den Osterfeiertagen gebannt auf Jerusalem. Am Karsamstag, den die orthodoxen Kirchen heuer am 4. Mai begehen, findet in der Grabeskirche eine geheimnisvolle, bis zu 1.600 Jahre alte Zeremonie statt: die "Liturgie des Heiligen Feuers". Die Zeremonie, bei der nach dem Volksglauben eine Flamme auf wundersame Weise aus dem Grab Christi hervorgeht, markiert alljährlich den Höhepunkt der orthodoxen Osterfeiern in der Heiligen Stadt.
prince0357
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prince0357
Zwischenzeitlich wurde mein link zu religion.orf.at gelöscht. Am besten über Google suchen!
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prince0357
Mehr als widerlich ist die Berichterstattung des österreichischen Staatsfunks religion.orf.at/m/stories/2905685/%3a
"Nach dem Volksglauben entzündet sich die Flamme alljährlich auf übernatürliche Weise in der Kapelle, die als Ort des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu verehrt wird."
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Jerusalem: Orthodoxe Christen feiern Feuerwunder
In Jerusalem ist das Feuerwunder zu Ostern in der Grabeskirche erwartungsgemäß eingetreten. Unter lautem Jubel der Gläubigen wurde gestern während der orthodoxen Zeremonie das „Heilige Feuer“ aus dem Grab Jesu an die Wartenden weitergereicht.
Nach dem Volksglauben entzündet sich die Flamme alljährlich auf übernatürliche Weise in der Kapelle, die …More
Jerusalem: Orthodoxe Christen feiern Feuerwunder
In Jerusalem ist das Feuerwunder zu Ostern in der Grabeskirche erwartungsgemäß eingetreten. Unter lautem Jubel der Gläubigen wurde gestern während der orthodoxen Zeremonie das „Heilige Feuer“ aus dem Grab Jesu an die Wartenden weitergereicht.
Nach dem Volksglauben entzündet sich die Flamme alljährlich auf übernatürliche Weise in der Kapelle, die als Ort des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu verehrt wird. Erneut wurde die Feier live auf Großleinwänden sowie auf Facebook übertragen.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2905685/
Na sowas aber auch...alle nix kirchlich anerkannt!...
Jerusalem: Die geheimnisvolle 'Liturgie des Heiligen Feuers'

Jedes Jahr zu Ostern geht in der Grabeskirche auf wundersame Weise eine Flamme aus dem Grab Christi hervor
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Sascha2801 likes this.
2 more comments from elisabethvonthüringen
<<Die Grabeskirche in Jerusalems Altstadt gilt als heiligste Stätte des Christentums. Nach christlichem Glauben steht sie am Ort der Kreuzigung von Jesus Christus. Hier soll Jesus nach seinem Tod begraben worden sein, um nur wenige Tage später wieder aufzuerstehen.

Über dem eigentlichen Grab aus Marmor im Innern der Kirche steht eine kleine Kapelle. Diese sogenannte Ädikula wird derzeit restaur…More
<<Die Grabeskirche in Jerusalems Altstadt gilt als heiligste Stätte des Christentums. Nach christlichem Glauben steht sie am Ort der Kreuzigung von Jesus Christus. Hier soll Jesus nach seinem Tod begraben worden sein, um nur wenige Tage später wieder aufzuerstehen.

Über dem eigentlichen Grab aus Marmor im Innern der Kirche steht eine kleine Kapelle. Diese sogenannte Ädikula wird derzeit restauriert. Bei diesen Arbeiten haben Archäologen nun die Marmorplatte beiseitegeschoben, unter der sich das leere Grab befinden soll.
Doch das Grab war nicht wirklich leer. Unter der Platte fanden die Forscher zunächst Geröll. Als sie dieses entfernt hatten, stießen sie auf eine weitere Marmorplatte. <<<
Osterfeiern in Jerusalem begonnen

Bei sonnigem Wetter haben in Jerusalem die Osterfeierlichkeiten begonnen. Zur Feier der Osternacht in der Grabeskirche versammelten sich am heute Früh Hunderte katholische Christen.
Die katholische Osternacht wird in der Grabeskirche bereits am frühen Samstagmorgen gefeiert, gemäß dem Regelwerk „Status quo“ aus dem 19. Jahrhundert, das den Gebetsplan der an der …More
Osterfeiern in Jerusalem begonnen

Bei sonnigem Wetter haben in Jerusalem die Osterfeierlichkeiten begonnen. Zur Feier der Osternacht in der Grabeskirche versammelten sich am heute Früh Hunderte katholische Christen.
Die katholische Osternacht wird in der Grabeskirche bereits am frühen Samstagmorgen gefeiert, gemäß dem Regelwerk „Status quo“ aus dem 19. Jahrhundert, das den Gebetsplan der an der Kirche beteiligten sechs Konfessionen festlegt. Die Zeremonie in Jerusalem dürfte deshalb alljährlich der erste Ostergottesdienst weltweit sein.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2703566/
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Sabbat des Lichts
Das gibt es nur in Jerusalem: In der Grabkammer Christi entzündet sich seit rund 1600 Jahren Ostern für Ostern ein Feuer „nicht von Menschenhand“, das brennt und nicht verbrennt
Fotos und Text: Paul Badde
www.vatican-magazin.de/…/inhalt
Jomel
@a.t.m.
"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12
Dieser Satz erfüllt das Gesetz und die Propheten!
a.t.m
Jomel: Dann hat ihrer Meinung also Gott der Herr Jesus Christus gelogen wenn er uns allen offenbarte:
Matthäus: 5: 17-20
Jesus und das alte Gesetz:
Glaubet nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, aufzuheben, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein Strichlein oder ein Häckchen vom …More
Jomel: Dann hat ihrer Meinung also Gott der Herr Jesus Christus gelogen wenn er uns allen offenbarte:
Matthäus: 5: 17-20
Jesus und das alte Gesetz:
Glaubet nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, aufzuheben, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein Strichlein oder ein Häckchen vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer also eins von diesen geringsten Geboten auflöst und so die Menschen lehrt, der wird der geringste heißen im Himmelreich. Wer es aber befolgt und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht eingehen in das Himmelreich.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Jomel
@Zet
Als Christ darf man das Alte Testament nur im Licht des Neuen Testamentes lesen, dies ist nicht ganz leicht.

Jomel:Sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen, und sei er noch so irrsinnig, ist immer verkehrt und dient nicht der Wahrheit.<
Zet:Das sieht die Bibel anders als Sie, wo der Prophet Jeremias (nicht vergessen: unter dem Antrieb des Heiligen Geistes) die heidnischen …More
@Zet
Als Christ darf man das Alte Testament nur im Licht des Neuen Testamentes lesen, dies ist nicht ganz leicht.

Jomel:Sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen, und sei er noch so irrsinnig, ist immer verkehrt und dient nicht der Wahrheit.<
Zet:Das sieht die Bibel anders als Sie, wo der Prophet Jeremias (nicht vergessen: unter dem Antrieb des Heiligen Geistes) die heidnischen Götzen verspottet und den Glauben an sie lächerlich macht.

Und jetzt der ganz wichtige Satz aus dem Neuen Testament:
"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12

Also wenn wir nicht unsere Religion verspottet sehen wollen, dürfen wir auch keine andere Religion lächerlich machen. Auf die goldene Regel haben schon das Gesetz und die Propheten des alten Bundes (inklusive Jeremias) hingearbeitet.

Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. MT 5,20
Darum ist es für mich verkehrt sich über eine andere Religion lächerlich zu machen, für mich ist es Sünde, durch radikale Aussagen, Beleidigungen und Spöttereien andere Menschen von Jesus wegzuführen.

Für orthodoxe Juden übrigens ist es etwas Verdienstliches, falsche Religionen zu verspotten, weil es so irgendwo in der Mischna steht, die sich ihrerseits auf die genannten Beispiele im AT beruft.
Da sieht man doch schon wie sehr den Juden Christus als Erlöser fehlt.

Statt klar und deutlich zu sagen, warum Mohammed ein falscher Prophet, der Koran eine falsche Offenbarung und der Islam eine falsche Religion ist, werden die Christen - und auch wahrheitsliebende Muslime! - über diese Grundtatsachen aus übertriebener Friedfertigkeit im unklaren gehalten.
Wer das verächtlich oder spottent tut, will keine Einheit in Christus, sondern einen Krieg der Religionen. Er versündigt sich nicht nur wenn weil Gewalt säht, sondern auch wenn er Muslime dadurch von Jesus wegführt, die ihm garnicht mehr so fern standen. Friede ist für mich ein hohes Gut und darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.
Zet.
@ Jomel 23.5.2013 08:24:45

>Das alte Testament hat für mich keinen allzuhohen Stellenwert, wie schon der hl. Augustinus gesagt haben soll, im alten Testament ist nichts wörtlich zu nehmen, außer die 10 Gebote.<

Für mich hat es den hohen Stellenwert, den es für die Kirche hat: das AT ist göttliche Offenbarung, von demselben göttlichen Urheber wie das Neue Testament stammend. Für den Herrn …More
@ Jomel 23.5.2013 08:24:45

>Das alte Testament hat für mich keinen allzuhohen Stellenwert, wie schon der hl. Augustinus gesagt haben soll, im alten Testament ist nichts wörtlich zu nehmen, außer die 10 Gebote.<

Für mich hat es den hohen Stellenwert, den es für die Kirche hat: das AT ist göttliche Offenbarung, von demselben göttlichen Urheber wie das Neue Testament stammend. Für den Herrn selbst, die Apostel und die ersten Generationen der Christen war das AT d i e Bibel. Diesen Ausspruch kann Augustinus mE so nicht gemacht haben.

>Was der Prophet Jeremia, oder der Autor dieses Buches genau damit sagen wollte, müsste man erst genau untersuchen.<

Das ist nicht nötig, weil die Väter und großen Theologen der Kirche das längst getan haben. Man muss es nur aus rechtgläubigen Bibelkommentaren heraussuchen.
Den Spott des Propheten gegen die Götzen habe ich nicht angeführt, um ihn als Gebot hinzustellen, sondern als autoritativen biblischen Einwand gegen Ihre apodiktische Aussage, der Christ dürfe fremde Glaubensüberzeugungen nicht lächerlich machen.
Übrigens findet sich solcher Spott gegen heidnischen Götzenkult auch in den Psalmen.
Es würde sich lohnen, die Stellen herauszusuchen, damit wir wissen, worüber wir genau reden.

>Für mich jedenfalls ist es hochmütig sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen und steht der uns, von Jesus Christus selbst aufgetragenen Mission, konträr entgegen.
Es heißt nicht umsonst,
"Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." 1Kor 16,14
und
"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12<


Im Christentum ist es wie gesagt kein Gebot, aber auch katholische Heilige, sowohl des Ostens wie des Westens, haben sich über falsche Religionen entrüstet und über sie gespottet, speziell über den Islam.
(Für orthodoxe Juden übrigens ist es etwas Verdienstliches, falsche Religionen zu verspotten, weil es so irgendwo in der Mischna steht, die sich ihrerseits auf die genannten Beispiele im AT beruft.)
Unsere Aufgabe ist gewiss mehr positiv als negativ. Es ist wichtiger, die wahre Botschaft zu verkünden, als alles mögliche Falsche zu widerlegen, was eine Überforderung wäre und die Gefahr enthält, sich in die Negativität zu verrennen.
Trotzdem besteht heute die andere Gefahr eines falschen Irenismus. Statt klar und deutlich zu sagen, warum Mohammed ein falscher Prophet, der Koran eine falsche Offenbarung und der Islam eine falsche Religion ist, werden die Christen - und auch wahrheitsliebende Muslime! - über diese Grundtatsachen aus übertriebener Friedfertigkeit im unklaren gehalten.
Jomel
@Zet
Das alte Testament hat für mich keinen allzuhohen Stellenwert, wie schon der hl. Augustinus gesagt haben soll, im alten Testament ist nichts wörtlich zu nehmen, außer die 10 Gebote.
Die Psalmen, Sprüche und das Buch Kohelett sind wunderbare Meditationen tiefgläubiger Menschen und vom hl. Geist geprägt.
Das Alte Testament unterliegt bei der schriftlichen Niederlegung einer fast tausendjährig…More
@Zet
Das alte Testament hat für mich keinen allzuhohen Stellenwert, wie schon der hl. Augustinus gesagt haben soll, im alten Testament ist nichts wörtlich zu nehmen, außer die 10 Gebote.
Die Psalmen, Sprüche und das Buch Kohelett sind wunderbare Meditationen tiefgläubiger Menschen und vom hl. Geist geprägt.
Das Alte Testament unterliegt bei der schriftlichen Niederlegung einer fast tausendjährigen Redaktion und es wurde ständig etwas ergänzt. Man kann die ersten schriftlichen Niedelegungen, der überlieferten mündlichen Traditionen, erst um König David herum nachweisen.
Was der Prophet Jeremia, oder der Autor dieses Buches genau damit sagen wollte, müsste man erst genau untersuchen.

Für mich jedenfalls ist es hochmütig sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen und steht der uns, von Jesus Christus selbst aufgetragenen Mission, konträr entgegen.
Es heißt nicht umsonst,
"Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." 1Kor 16,14
und
"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12
Zet.
Jomel 22.5.2013 08:00:54

>Sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen, und sei er noch so irrsinnig, ist immer verkehrt und dient nicht der Wahrheit.<

Das sieht die Bibel anders als Sie, wo der Prophet Jeremias (nicht vergessen: unter dem Antrieb des Heiligen Geistes) die heidnischen Götzen verspottet und den Glauben an sie lächerlich macht.
Jomel
Sich über einen anderen Glauben lächerlich zu machen, und sei er noch so irrsinnig, ist immer verkehrt und dient nicht der Wahrheit.
Der Vergleich mit Fatima passt sehr gut.
Orthodoxe Christen feiern Ostern
Fünf Wochen nach den römisch-katholischen und den evangelischen Christen feiern orthodoxe Christen weltweit das Osterfest. Als Höhepunkt der orthodoxen Osterfeiern gilt die mehr als 1.200 Jahre alte Liturgie des „Heiligen Feuers“.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2582661
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Frohe Ostern!
Die orthodoxen Kirchen feiern heute gemäß dem alten julianischen Kalender ihr Osterfest.

Mit dem Heiligen Vater wünsche ich allen orthodoxen Geschwistern frohe und gesegnete Ostern!

>> Der Papst erinnerte daran, dass heute nach dem julianischen Kalender das Osterfest begangen wird. Franziskus grüßte allen Ostkirchen und schloss sich der Frohen Botschaft an: „Christus ist …More
Frohe Ostern!
Die orthodoxen Kirchen feiern heute gemäß dem alten julianischen Kalender ihr Osterfest.

Mit dem Heiligen Vater wünsche ich allen orthodoxen Geschwistern frohe und gesegnete Ostern!

>> Der Papst erinnerte daran, dass heute nach dem julianischen Kalender das Osterfest begangen wird. Franziskus grüßte allen Ostkirchen und schloss sich der Frohen Botschaft an: „Christus ist auferstanden!“ Gleichzeitig gedacht er aller, die das Osterfest unter Prüfungen und Leiden feiern. <<
Aus dem Regina Caeli von heute.
marthe2010
Frohe Ostern!
Mit menschlichen Worten nicht beschreibbar

Dem dänischen Theologen Hvidt war es gelungen, den im Jahr 2000 verstorbenen griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Diodoros I., in den späten 1990er Jahren zu den Vorgängen zu befragen. Er zitierte den Patriarchen in einem Beitrag für das "Flensburger Tageblatt": "Vor dem Grab spreche ich mehrere Gebete, und dann warte ich. Manchmal kann es …More
Mit menschlichen Worten nicht beschreibbar

Dem dänischen Theologen Hvidt war es gelungen, den im Jahr 2000 verstorbenen griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Diodoros I., in den späten 1990er Jahren zu den Vorgängen zu befragen. Er zitierte den Patriarchen in einem Beitrag für das "Flensburger Tageblatt": "Vor dem Grab spreche ich mehrere Gebete, und dann warte ich. Manchmal kann es ein paar Minuten dauern, aber meistens ereignet sich das Wunder sofort: Von genau dem Stein, an dem Jesus lag, geht ein undefinierbares Licht aus. Seine Grundfarbe ist blau, aber es hat viele Nuancen, vor allem rötliche. Mit menschlichen Worten lässt es sich nicht beschreiben."

Das Licht erhebe sich dann aus dem Stein, bewege sich dabei aber jedes Jahr anders. Manchmal stehe es bloß über dem Stein, manchmal erleuchte es das ganze Grab. Es sei von ganz anderer Beschaffenheit als gewöhnliches Licht in Öllampen, so Patriarch Diodorus: "Irgendwann sammelt sich das Licht in einer Säule und ändert seine Beschaffenheit so, dass ich daran meine Kerzen entzünden kann."

Die gewichtigsten Argumente gegen einen vermeintlichen Schwindel sind nach Ansicht von Hvidt die Zeugnisse der vielen Pilger, die über Jahrhunderte beschrieben hätten, wie sie das bläulich-rötliche Licht auch außerhalb des Grabes gesehen hatten und wie es von sich aus einige Kerzen der Gläubigen entzündete. Mehrfach sei auch überliefert, dass die Öllampen, die an den verschiedensten Stellen der Kirche hängen, von selbst zu leuchten begonnen hätten.
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Heuer findet/fand das Wunder am 4. Mai statt.
Orthodoxe Christen feiern Feuerwunder in Jerusalem
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Jerusalemer Patriarch im Mittelpunkt

Die Vorfeier zur "Liturgie des Heiligen Feuers" beginnt am späten Karsamstagvormittag mit liturgischen Gesängen in der Kirche. Um 13 Uhr bahnt sich dann eine Delegation lokaler israelischer Beamter ihren Weg durch die Massen. Obwohl diese Beamten keine Christen sind, gehören sie fest zur Zeremonie. Ihre Anwesenheit symbolisiert die Römer aus der Zeit Jesu, …More
Jerusalemer Patriarch im Mittelpunkt

Die Vorfeier zur "Liturgie des Heiligen Feuers" beginnt am späten Karsamstagvormittag mit liturgischen Gesängen in der Kirche. Um 13 Uhr bahnt sich dann eine Delegation lokaler israelischer Beamter ihren Weg durch die Massen. Obwohl diese Beamten keine Christen sind, gehören sie fest zur Zeremonie. Ihre Anwesenheit symbolisiert die Römer aus der Zeit Jesu, die das Grab Jesu versiegelt hatten, damit die Jünger seinen Leichnam nicht stehlen und behaupten konnten, er sei wieder auferstanden.

In dieser Tradition ist es heute Aufgabe der israelischen Machthaber, das Grab mit Wachs zu versiegeln. Bevor sie dies tun, kontrollieren sie, ob sich eine versteckte Flamme in der Kapelle befindet, an der der Patriarch seine Kerzen entzünden könnte. So sollen die israelischen Beamten sicherstellen, dass mit dem Lichtwunder kein Schwindel getrieben wird.

Um 13.45 Uhr betritt der orthodoxe Patriarch von Jerusalem die
Kirche. Er wird entkleidet, bis er nur noch von einem weißen Gewand umhüllt ist. Sämtliche Lichter in der Kirche sind erloschen. Einzig verbleibende Lichtquelle ist das Sonnenlicht, das durch das Glas der Kuppel dringt. Mit zwei großen, nicht brennenden Wachskerzen betritt der Patriarch allein die Grabkammer und kommt wenig später mit brennenden Kerzen wieder heraus. Er übergibt das Licht zuerst an den armenischen und dann an den koptischen Patriarchen. Danach reicht er die Flamme an die Gläubigen weiter.