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Sonntag vom guten Hirten - Der Papst - Stellvertreter Christi auf Erden

Predigt 05.05.2019 (2. Sonntag nach Ostern)
Auf der Synode von Konstantinopel (680/681) wurde Papst Honorius I. (625-638) posthum wegen "Bekräftigung gottloser Lehren" anathematisiert, aus der Kirche ausgeschlossen. Zitat: "Nebst ihnen aber soll, ist unser gemeinsamer Beschluss, auch aus der Kirche ausgeschlossen und anathematisirt werden der ehemalige Papst Honorius von Altrom, weil wir in seinem Briefe an Sergius fanden, dass er in …More
Auf der Synode von Konstantinopel (680/681) wurde Papst Honorius I. (625-638) posthum wegen "Bekräftigung gottloser Lehren" anathematisiert, aus der Kirche ausgeschlossen. Zitat: "Nebst ihnen aber soll, ist unser gemeinsamer Beschluss, auch aus der Kirche ausgeschlossen und anathematisirt werden der ehemalige Papst Honorius von Altrom, weil wir in seinem Briefe an Sergius fanden, dass er in Allem dessen Ansicht folgte und seine gottlosen Lehren bekräftigte." (books.google.com.tr/…/Conciliengeschi…)
Obwohl die heilige römisch-katholische Kirche Papst Honorius I. wegen "Bekräftigung gottloser Lehren" posthum aus der Kirche sogar ausgeschlossen(!) hatte, hat die heilige römisch-katholische Kirche niemals gesagt, dass Honorius I. des wegen "kein Papst" gewesen sei und zu dessen Zeit die wahre römisch-katholische Kirche nur aus den Sedisvakantisten bestanden hätte, die Honorius I. nicht als Papst anerkannt und den Stuhl Petri als vakant angesehen hätten, während alle die Honorius I. als Papst anerkannt und sich ihm unterstellt hätten, der "Honorius-Sekte" o.ä. angehört hätten und nicht der wahren katholische Kirche angehört hatten.
CSc
@Pater Lingen @Dr. Esther Lingen

Die Lefebvrianer bestreiten weder, dass Christus das Papsttum gestiftet hat noch dass der gegenwärtige Papst den Jurisdiktionsprimat über die Gesamtkirche besitzt.

Auch der Papst kann zum Schismatiker werden. Cajetan schreibt: "Obwohl es verschiedene Meinungen gibt, so ist es dennoch zweifellos klar, daß die Person des Papstes das Vergehen des Schismas begehen …More
@Pater Lingen @Dr. Esther Lingen

Die Lefebvrianer bestreiten weder, dass Christus das Papsttum gestiftet hat noch dass der gegenwärtige Papst den Jurisdiktionsprimat über die Gesamtkirche besitzt.

Auch der Papst kann zum Schismatiker werden. Cajetan schreibt: "Obwohl es verschiedene Meinungen gibt, so ist es dennoch zweifellos klar, daß die Person des Papstes das Vergehen des Schismas begehen kann" (Th. Caietanus, Summenkommentar, zu II-II, q.39, a.1; zitiert nach: Gérard Mura, Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre. Theologische Untersuchung der Rechtmäßigkeit, Zaitzkofen 1992, S. 108).

Man wird einwenden: Wenn der Papst aber zum Schismatiker geworden ist, dann kann er nicht mehr zugleich Papst sein, da Schismatiker nicht einmal Katholiken sind. Demgegenüber ist festzuhalten: Die V2-Päpste verhalten sich zwar in dem Maß schismatisch, in dem sie sich von dem Teil der Kirche absondern, der der Kirche aller Zeiten treu geblieben ist, aber sie sind keine Schismatiker im strengen und eigentlichen Sinn, da es zwischen den V2-Päpsten und der Römisch-Katholischen Kirche niemals zu einem formellen Schisma gekommen ist.

Ebenso verhält sich die Konzilskirche (= Anhänger des II. Vatikanums, zu denen der Papst zählt) in dem Maß schismatisch, in dem sie sich von dem Teil der Kirche absondert, der das II. Vatikanum ablehnt, aber sie ist keine schismatische Kirche bzw. Sekte im strengen und eigentlichen Sinn, da es zwischen den Anhängern des II. Vatikanums und der Römisch-Katholischen Kirche niemals zu einem formellen Schisma gekommen ist.

Die Lefebvrianer sind Einrichtung, Lehre und Heilsmittel der Kirche durchaus treu geblieben.
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Wieso sind die hier absolut klar verständlich u spielend leicht nachvollziehbar dargestellten Sachverhalte so schwer zu verstehen? Man muss wirklich ein durch u durch böswilliger u bösartiger Mensch sein, um weiterhin zu leugnen, dass mein Bruder Recht hat!
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