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Wir müssen unseren Glaubensleben vertiefen. Pfarrer Mihail Rahr, 15.04.2018, Berlin.

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Wir müssen unseren Glaubensleben vertiefen. Pfarrer Mihail Rahr, 15.04.2018, Berlin. In der deutschsprachigen orthodoxen Gemeinde des Heiligen Isidor in Berlin. Православный приход Святого Исидор в … Mehr

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CSc
@PhilSteu1

Der Apostel Paulus schreibt: "Wenn einer das Gesetz des Mose missachtet hat, muss er ohne Erbarmen ,auf Grund von zwei oder drei Zeugen sterben' (Num 15,30; 35,30; Dt 17,6). Wieviel ärgere Strafe, meint ihr, verdient jener, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade schmäht." (Hbr 10,28f.) … Mehr
CSc
@PhilSteu1
Die Kirche hat niemals ihre Meinung geändert. Ihr Einfluss auf die Strafverfolgung von Verbrechen beschränkte sich freilich auf die Zeiten und Räume, in denen sie entsprechenden Einfluss auf das Sozialleben besaß. Ihr Verweis auf das Alte Testament deutet an, dass Sie die Autorität der Heiligen Schrift selbst in Frage stellen. Darum meine Frage: Halten Sie die Heilige Schrift für das … Mehr
CSc
@Nujaa
Die beständige Tradition der Kirche zeigt uns in aller Deutlichkeit, wie die Kirche die Schrift immer verstanden hat. Die Tradition der Kirche zeigt uns beispielsweise, dass die Kirche immer den Primat des Römischen Bischofs kannte.
Nujaa
Man muss die Schrift so verstehen, wie sie die Kirche immer verstanden hat.

Das ist nach fast zweitausend Jahren Kirchengeschichte, vielen Theologen und Päpsten, so einfach nun auch nicht.
CSc
@PhilSteu1
Aus diesem Grund ist das Prinzip sola scriptura unhaltbar. Gott hat sich uns nicht geoffenbart, damit jeder seine Offenbarung anders versteht. Man muss die Schrift so verstehen, wie sie die Kirche immer verstanden hat.
CSc
@PhilSteu1

Da ich diese Sprachen selbst nicht beherrsche, erlaube ich mir den Verweis auf ein Lexikon, in dem man über den Beinamen Petrus lesen kann:

"Er leitet sich ab von dem aram. „Kefa / Stein“, versehen mit der griech. mask. Endung „Kephas“, übersetzt als „Petros“ (griech.) bzw. „Petrus“ (lat.). Als Eigenname ist Kephas / Petros bis dahin nicht belegt. Die Bedeutung ist sicher im Sinne … Mehr
Nujaa
Was haben Sie denn damit bewiesen, @PhilSteu1 ? Gerade die katholische Kirche hat ihr Amtverständnis von der persönlichen Qualifikation des Amtsinhabers so weit das nur irgendwie verträglich ist, manchmal sogar darüber hinaus, gelöst. Mit der Gnade Gottes baut man halt auch auf Kiesel.
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CSc
@PhilSteu1

Prof. Dr. Ludwig Ott bemerkt: "Entgegen allen Versuchen, die Stelle, die Sondergut des Mt ist, ganz oder teilweise als späteren Einschub zu erklären, steht ihre Echtheit unzweifelthaft fest. Diese wird nicht bloß durch die einheitliche Textüberlieferung in sämtlichen Handschriften und alten Übersetzungen, sondern auch durch das augenscheinliche semitische Kolorit des Wortlautes … Mehr
Brazos
Der ganze Filioquestreit war wohl meist mehr politisch motiviert, als geistlich.
CSc
@PhilSteu1

Der hl. Augustinus lehrt nicht nur das filioque, sondern vertritt auch den Primat des Papstes.

Als Papst Innozenz I. im pelagianischen Streit ein Urteil gefällt hatte, hielt der hl. Augustinus fest: "In dieser Angelegenheit wurden die Beschlüsse zweier Konzilien an den Apostolischen Stuhl gesandt. Von dort sind auch Rückäußerungen eingetroffen. Die Sache ist damit erledigt (causa … Mehr
CSc
@pio molaioni

Ich halte keinen der Nachfolger von Pius XII. für einen illegitimen Papst, da sie weder Frauen noch Ungetaufte und da sie weder Geistesgestörte noch Häretiker, Schismatiker oder Apostaten im eigentlichen Sinn sind, da weder sie selbst erklärt haben, sich von der Kirche trennen zu wollen noch die Kirche festgestellt hat, dass sie sich von derselben getrennt haben, sondern vielmehr … Mehr
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CSc
@pio molaioni
Was hier zur Verteidigung des Jurisdiktionsprimats geschrieben wurde, gilt für alle legitimen Päpste, also auch für die zwar schlechten, aber legitimen Nachfolger von Pius XII. Das göttliche Dogma vom päpstlichen Jurisdiktionsprimat besagt nicht, dass es verboten sei, sich dem Papst zu widersetzen und zu entziehen, wenn dieser unseren Glauben gefährdet.
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CSc
@Nujaa
Die Auffassung, im ersten Jahrtausend habe es keinen päpstlichen Jurisdiktionsprimat gegeben, ist nicht nur historisch unhaltbar, sondern widerspricht offenkundig dem Dogma, dass schon Petrus von Christus unmittelbar und persönlich den Jurisdiktionsprimat empfing und dass Petrus im Jurisdiktionsprimat über die gesamte Kirche für alle Zeiten Nachfolger haben soll.
Santiago74 gefällt das. 
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Nujaa
Ich unterwerfe mich dem Dogma, aber nicht einer falschen Begründung.
Nujaa
Da können Sie sich ein Geschichtsbuch Ihrer Wahl aussuchen, wenn Ihnen die Tatsache nicht reicht, dass die Konzilien einberufen wurden und nicht einfach Rom dekretiert hat, was sicherlich bei den Schwierigkeiten zwischen den lateinischen und griechischen Sprach- und Lebenswelten der deutlich einfachere Weg gewesen wäre.
CSc
@Nujaa
Dass man damals für die gesamtkirchliche Verbindlichkeit von Konzilsbeschlüssen nicht nur die Zustimmung des Apostolischen Stuhls in Rom, sondern auch die Zustimmung der anderen Patriarchate als wesentlich erachtete, haben Sie aber nicht bewiesen.
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Nujaa
Doch habe ich, @Sanctus Bonifatius , und als Glied der katholischen Kirche bin ich auch daran gebunden. An den ersten sieben Konzilien ändert das trotzdem nicht. Ich wüßte nicht, weshalb wir dieses Problem per PN diskutieren sollten.
Sie haben völlig Recht, @CSc . Ohne Rom ging nichts, ohne die anderen auch nichts, was in der ganzen Kirche verbindlich sein sollte.
CSc
@Nujaa
Auch in den ersten Jahrhunderten konnten Beschlüsse eines Konzils nur bei Zustimmung des Römischen Bischofs Verbindlichkeit beanspruchen. Als Dioskur von Alexandrien auf dem II. Konzil von Ephesos im Jahre 449 meinte die Verlesung eines Lehrschreiben des Römischen Bischofs unterdrücken zu können, protestierten die päpstlichen Legaten und eine Römische Synode verurteilte die Beschlüsse … Mehr
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Nujaa
Im ersten Jahrtausend war der Ehrenprimat noch nicht der Juristiktionsprimat, sehr lange noch nicht mal der Juristiktionsprimat innerhalb eines Patriarchates.
Nujaa
Nach katholischer Lehre fügen Dogmen der tradierten Lehre nichts anderes hinzu, sondern entfalten lediglich, was in Christus bereits gegeben ist. Insofern trennen die Mariendogmen inhaltlich sicher nicht von der Orthodoxie, auch wenn die dogmatische Formulierung durch das lateinische Lehramt nicht von den Ostkirchen übernommen wurde.
Wirklich trennend wirkt dagegen das erste Vatikanum. Es widersp… Mehr
Eugenia-Sarto
Das Dogma über die allerheiligste Dreifaltigkeit, wie es die katholische Kirche verkündet, ist absolut von jedem Katholiken zu bekennen. Wer dem widerstreitet, ist eben nicht katholisch.
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Bethlehem 2014
@Sanctus Bonifatius Ja: das ist wirklich entsetzlich: daß hier ständig Häresie nicht nur geduldet werden, sondern schlichtweg unwidersprochen verbreitet werden. Das ist purer Modernismus. Gloria-TV ist seinem Motto "the more catholic the better" leider sehr untreu geworden. Geht es da um (Spenden-)Gelder???
Nujaa
Nujaa, das 7. ökumenische Konzil hat das von Marie M. zitierte Kirchenverständnis unter Beteiligung der Lateiner beschlossen. So völlig unkatholisch und häretisch kann es da nicht sein.
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Bethlehem 2014
@Marie M. Sie wissen doch ganz genau, was die katholische Kirche zu diesen Themen sagt. Warum verkünden Sie Häresien, die längst vom Hl. Geist widerlegt sind, auf einem katholischen Forum? Das ist nicht nur pietätlos, sondern einfach geschmacklos. Oder einfach: unchristlich!
Bethlehem 2014
@pio molaioni Eigentlich hätte ich Sie für viel klüger gehalten: schließlich feiern wir das Fest des Hl. Anselm!
Marie M.
@Maria lieben @Sanctus Bonifatius @Theresia Katharina Autokephalie (griech.: autos = selbst + kephale = Haupt), Eigenständigkeit einer Kirchenregion. Orthodoxe Kirchen, die in eucharistischer Gemeinschaft stehen. Abweichend dazu steht die Orientalische Orthodoxe Kirche.

Als "Konfessionsbezeichnung" hat sich der Begriff "Orthodoxie", Orthodoxe Kirche" eigentlich erst nach dem Ost-West-Schisma … Mehr
Marie M.
@Sanctus Bonifatius @Bethlehem 2014 Das ist ja alles schön und gut. Nur sind diese Dogmen, die Sie da aufzählen, viel später dazugekommen und gehen z.T. weit über das hinaus, was die Apostel gelehrt haben. Da sind die Orthodoxen wesentlich näher dran.
Keiner Kirche ist die Heiligste Dreifaltigkeit bedeutungsvoller und wichtiger als der orthodoxen. Ob der Heilige Geist nun nur vom Vater, oder … Mehr
Bethlehem 2014
@Maria lieben Wer nicht den katholischen (!) Glauben voll bekennt, wird nicht ins Himmelreich eingehen.
Die "Orthodoxen" glauben nicht einmal die wahre Lehre über die Trinität; glauben nicht an die Unbefleckte Empfängnis, nicht an die Himmelfahrt Mariens, nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes. - All dies sind göttlich geoffenbarte Wahrheiten. -
Wer der göttlichen Wahrheit (wissentlich) widersp… Mehr
Eugenia-Sarto gefällt das. 
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Marie M.
@Maria lieben Was verstehen Sie darunter: „Wenn eine Kirche“? Ich beziehe mich hier explizit auf die autokephalen orthodoxen Kirchen.
PaulK
@Sanctus Bonifatius
Wie Sie ja geschrieben haben, ich bin ein Satanist! Bitte polemisieren Sie ruhig gegen mich weiter, wenn Ihnen das gut tut. Dennoch rate ich Ihnen heute wieder Ihre Medikamente einzunehmen.
PaulK
@Sanctus Bonifatius
Wie bereits gesagt, bei dieser Diskussion geht es nicht um meine Person und insbesondere nicht um meinen Glauben. Wenn Sie über mich diskutieren wollen, müssen Sie einen neuen Thread beginnen.
Binsenweisheiten zum Filioque können wir gerne dort diskutieren, jedoch nicht hier.
Marie M.
@Sanctus Bonifatius Das ist keine Art jemand zu denunzieren und mit Dreck zu bewerfen nur weil Ihnen die Meinung nicht gefällt.
PaulK
@Sanctus Bonifatius
Meine Position ist nicht Gegenstand dieser Diskussion und daher beginne ich nun keine Diskussion darüber. Sie sollten erst einmal nachweisen, was ich angeblich Unkatholisches geliked habe.
Damit Menschen wie Sie nicht auf dumme Gedanken kommen, habe ich den Satz zur Sedisvakanz in Klammern geschrieben, denn mir ist bewusst, dass z. B. Sie hauptsächlich Interesse an persönliche… Mehr
Ratzi
@Theresia Katharina Man lese den folgenden Flyer, der die u.g. Rätsel löst und auch eine Lösung aufzeigt, wie die Islamisierung gestoppt werden kann. Ich bin mit Brother Nathanael gleicher Meinung, dass es keine andere Lösung gibt, als die im Flyer vorgeschlagene. In Brüssel gibt es 2 antichristliche Parlamente: das EP und das EJP! @Vered Lavan @Gestas @PaulK @Katharina Maria @Carlus @a.t.… Mehr
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@pio molaioni Ja, peinlich für Sie, weil Sie nicht aufrichtig sind! Mein Eindruck täuscht mich nicht und im Rudel ist auch die orthodoxe Schwester @Marie M. die Ihnen sophistisch sekundiert! Auch wenn jetzt die katholische Kirche durch das VAT II Konzil geschwächt ist, so ist sie doch die einzige und wahre Kirche, die unser Herr Jesus Christus gegründet hat, die wahre Mutterkirche! Die Orth… Mehr
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PaulK
@Sanctus Bonifatius
Argumenta ad personam. Sie sollten lernen, sachlich zu bleiben und über den Diskussionsgegenstand zu diskutieren.
@pio molaioni Die Ethymologie ist doch egal, jedenfalls schafften die Osmanen den Stadtnamen Konstantinopel ab und ersetzten ihn durch Istanbul! Vorher, also vor Konstantinopel hieß die Stadt Byzanz! Sie versuchen nun auf einem Nebenschauplatz, nämlich dem Griechischen, mich aufs Glatteis zu führen! Aber der Name ist Istanbul ist aber ein Symbol für die Osmanische Herrschaft über das einst … Mehr
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Zum IV. Kreuzzug (1202-1204) ist zu sagen, dass das Ziel der Kreuzfahrer eigentlich Ägypten war und sie in Konstantinopel eigentlich nur zwischenlagerten! Da aber der damalige Kaiser von Konstantinopel seine Versprechungen bezüglich Lebensmittel-und Materialausstattung nicht hielt, sondern nach Thrakien abdampfte, überfielen sie die Stadt und plünderten sie sie! Das waren nun hauptsächlich … Mehr
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@pio molaioni Für die Orthodoxen sind die Katholiken immer an allem schuld! Wegen der Ablehnung des päpstlichen Heeres der Katholischen Liga bei der Belagerung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 und der damit verbundenen Niederlage und das Fallen Konstantinopels an die Osmanen klopfen Sie sich nicht an die eigene Brust , sondern machen für diese falsche Entscheidung den Verlauf des IV.… Mehr
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Marie M.
@Theresia Katharina Wenn das Amt des Papstes sich im Laufe der Jahrhunderte nicht immer mehr verselbstständigt hätte, mit allen negativen Begleiterscheinungen, dann hätte die Orthodoxie sicher keinen Anlass gesehen, sich von diesem zu distanzieren. Wenn Sie von "Unterordnung" sprechen, dann möchte ich wissen, welcher römisch-katholische Christ und welche Lokalkirche sich heute bedingungslos dem … Mehr
@pio molaioni Es ist und bleibt ein Fehler, dass der letzte Kaiser von Konstantinopel die Hilfe des päpstlichen Heeres der katholischen Liga abgelehnt hat aus Hochmut und Stolz und so die Osmanen 1453 den Sieg errungen haben! Er hätte doch um die Hilfe froh sein können, die der katholische Papst den abgefallenen Orthodoxen geben wollte! Der Papst hätte auch sagen können, nachdem die Orthodox… Mehr
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Chris Izaac
@pio molaioni
"Is tan bul" oder "Is tin polin".
(gesprochen von den Griechen natürlich)
Spricht man es nicht "Is tin bojlin"?
@pio molaioni Meine Güte, jetzt wollen Sie den Verlust von Konstantinopel 1453 an die Osmanen und die anschließende Umbenennung in Istanbul auch noch schönreden! "Konstantinopel" heißt "Stadt des Konstantin", gemeint ist Konstantin der Große, der 312 den Sieg an der Milvischen Brücke errungen und damit dem Christentum im heidnische Imperium Romanum den Weg geebnet hat!
Davor hieß … Mehr
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Chris Izaac
@pio molaioni
"Εις την πολιν"... das heißt im abgeschliffenen Mundart-Griechisch "Is tan bul"


Ich lese da ein "Is tin polin".
Der Primat des Petrus ist kein Primat nach dem Modell des Primus inter pares und auch kein Ehrenprimat! Diese Meinung verbreiten nur die, die sich nicht unterordnen wollen! Auch in der Urkirche bei den Aposteln hatte der heilige Petrus im Konfliktfall das entscheidende Wort! Auch der hl. Paulus musste ihn erst überzeugen und auf seine Entscheidung warten! @Vered Lavan @Gestas @OttoSchmid… Mehr
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