n8ruh.blogspot.comDigital Detox – Der 2. neue Abend, Teil 3
Der Stift funktioniert wieder, ... nein! Doch nicht. Fehlanzeige. Scheibenkleister.
Und auch das neue Schreibutensil will nicht so recht seinen Dienst tun, seine mir zugewiesene Pflicht verrichten – sich mir als eine Art von Ventil dienlich zu erweisen. Vielleicht ist das ein Zeichen. Er, der Kugelschreiber, hat nun endgültig schlapp gemacht. Beide waren vom selben Hersteller und sahen sich (folglich) überaus ähnlich. Schade. Jetzt kleckse ich mit einem türkisen Kuli von einem der größten Supermarkt-Ketten in Deutschland. Der Stiftclip ist in einem rosa Farbton gehalten, der Schriftzug des Unternehmens strahlt in Gelb. Insgesamt liegt das Produkt nicht sonderlich gut in der Hand, indes habe ich auf die Schnelle leider keine abgreifbare Alternative gefunden.
Egal. Beenden wir das. Wem verlangt es schon nach einer Rezension zu einem Werbeartikel? Eben. Niemanden. Nach der körperlichen Aufgabe (im Teil 1) folgte die geistige Stilllegung (im Teil 2). Der letzte Eintrag wickelt die …
n8ruh.blogspot.comDigital Detox – Der 2. neue Nachmittag
Der zweite neue Nachmittag verdient eigentlich keine Erwähnung, und ich sollte diesen Eintrag gleichermaßen kurz halten wie die Titelei (namens) ›Der 2. neue Tag‹, was – Spoiler Alert – nicht passieren wird. Drei Tage sind seither verstrichen und ich falle langsam wieder in alte Muster. Dank der Umstellung meiner Ernährung auf vegane Rohkost – Getränke bedingungslos ausgenommen – fühle ich jedoch weiterhin ein enorm gesteigertes Energiepotential in mir brodeln, das überhaupt dafür sorgt die vor mir liegenden spärlichen Zeilen nach einem ›9-to-5½-Arbeitstag‹ anzugehen. Bedauerlicherweise zog ich das Büchlein viel zu spät aus seinem hübschen, handgemachten ›Beutel‹ hervor, und ich spüre wie die verbliebene ›Hellzeit‹ zu schwächeln beginnt; sie löst sich recht bald in die bevorstehende Finsternis auf. Apropos Beutel. Wir müssen darüber sprechen. Respektive ich. Selbst wenn das heißt: Schreiben, bis die Hand abfällt. (I hope you remember.)
Leider kann ich mich heute nicht mehr …
00:04 Uhr. Ich schlief ein. Augenblicklich, binnen weniger Sekunden, verlor ich das wache Bewusstsein. Mein Chat-Verlauf liefert mir den klaren Beweis.
nachadla.blogspot.comDer 12-Stunden-Sabbat
Der 12-Stunden-Sabbat
Fakt ist und bleibt, ich verbrachte annähernd 12 Stunden außerhalb der Wachzeit, mehr oder weniger ständig, und um noch eine weitere Kleinigkeit gleich vorweg zugreifen, kam mir der lange Schlaf wesentlich kürzer vor.
Ein anderer Autor, dessen Texte ich zwangsgebunden ohne Ablenkung zu begehen habe, begann häufig gleich auf der Metaebene – oder wie er es einst nannte: auf der metaphysischen Ebene. Nun, jene Feststellung bedarf einer Korrektur. Pessoa, so war sein Nachname, erschuf zahlreiche Heteronyme, um seine Prosa auf Papier zu dichten. So ist bei meinem Eingangssatz (über ihn) abzugrenzen, welches seiner abgewandelten Pseudonyme mit imaginären Charakterzügen, anderen Identitäten und biografischen Wurzeln, konträren Stilen und entgegengesetzten Anschauungen, ... kurzum, es ist zu differenzieren, welche seiner zahlreichen ›Denkfiguren‹ zu Rede kam. Mein persönlicher Favorit ist der Hilfsbuchhalter Bernardo Soares. Zwar drangen nicht alle seiner Notizen, die …
Or: Prose w/ problems: ›Wie ein Vogel fühlte ich mich nicht gerade, als ich kurz nach 6 Uhr an einem regnerischen Herbsttag zur Sommerzeit aufstand.‹
nachadla.blogspot.comComo un Pájaro
Como un Pájaro
Wie ein Vogel fühlte ich mich nicht gerade, als ich kurz nach 6 Uhr an einem regnerischen Herbsttag zur Sommerzeit aufstand, da meine Winterreifen bei einer nahe gelegenen Werkstatt auf mich seit Monaten warteten. Der Satz hat viele Probleme, und der Titel sollte anders lauten. Es ist ein Lied einer mexikanischen Sängerin namens (kurze) Satz hat viele Probleme. Der ganze Text ist kein Vogel, besonders kein früher ..., vielleicht,
Silvana Estrada, welches nicht wirklich zum Morgen passt. Der zweite Vers der ersten Strophe beginnt mit ›Die Stadt schläft jetzt‹ und geht über zu ›Die Beine werden sich aus Liebe oder aus Mitleid ineinander verflechten‹. Ich komme (indirekt) sogleich darauf zurück. ›Möge die Dämmerung mich sowohl vom Guten als auch vom Schlechten heilen‹ – das denke ich mir ebenfalls in dem Moment. Denn mit Schmerzen in den Oberschenkeln bin ich erwacht. Egal in welchem Erwachsenenalter man sich befindet: das nennt sich gemeinhin Muskelkater, wobei keine …
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Mag es möglich sein, sich ein Bild von einem Menschen zu machen, dem man nie leibhaftig begegnet war?
Die erschreckende Antwort hierauf ist: Ja.
nachadla.blogspot.comDas neunte Gebot
Das neunte Gebot
Mag es möglich sein, sich ein Bild von einem Menschen zu machen, dem man nie leibhaftig begegnet war?
Die erschreckende Antwort hierauf ist:
Die ausweichende und doch beruhigende Reaktion wäre kurzum:
Meine Lösung dazu, und um auf das Denkspiel einzugehen, ruht indes auf dem 9. ›Gebot‹.
Um eines vorweg klar darzulegen: Für mich macht es keinen Unterschied, ob eine Person lebendig unter uns weilt oder bereits von Dannen schied, falls ich sie persönlich kenne/kannte, wie sehr ich mit ihr verwoben bin/war oder wie tief unser Verhältnis auch immer (gewesen) sei. In jedem Fall, ohne Ausnahme, widersetzt sich alles in mir, selbst nur auf den reinen Gedanken zu kommen, mir ein Bild von einem Individuum zu machen. Das hat absolut nichts mit innerlichen oder gar äußerlichen Schweigen zu tun, ich bin in dem Bezug wohl ziemlich liberal eingestellt. Nein, das war ungünstig ausgedrückt – richtiger muss es heißen, dass ich bestrebt bin das ›9. Gebot‹ zu halten, was einem nahezu …
Der Tag der Konzeption
Ⓝachadlⓐ Über- oder bedenkenswert (Pt. 30) - Der Tag der Konzeption
Der Tag der Konzeption