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Evangelium Tag für Tag
Psalm und Lesungen des TagesHeilige des TagesGebete
04 Januar
2. Sonntag in der Weihnachtszeit
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18.
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
Lektionar. Rechte: staeko.net

Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigten zum Evangelium nach Lukas, Nr. 18; SC 87 (ins Dt. übers. © evangelizo)
„Wir haben seine Herrlichkeit gesehen“
Christus sollte in unser Fleisch kommen: Kein anderer, weder ein Engel noch sonst ein Gesandter; Christus selbst sollte kommen, um uns zu retten (Jes 35,4). [...] Er sollte in sterblichem Fleisch geboren werden: ein kleines Kind, das in eine Krippe gelegt, in Windel gewickelt und gestillt wurde, das mit den Jahren heranwachsen und schließlich grausam sterben würde. Das sind lauter Zeugnisse tiefer Demut. Wer gibt uns diese Beispiele der Demut? Der Allerhöchste. Worin besteht seine Größe? Die Antwort findest du nicht auf der Erde, steige hinauf, über die Sterne hinaus. Wenn du bis zu den Legionen der Engel gelangt bist, wirst du sie sagen hören: „Steig noch höher über uns hinauf“. Wenn du bei den Thronen und Herrschaften, Mächten und Gewalten (vgl. Kol 1,16) angekommen bist, wirst du sie sagen hören: „Steige höher hinauf, wir sind auch Geschöpfe“; denn „alles ist durch ihn geworden“ (Joh 1,3). Erhebe dich also über alle Geschöpfe, über alles, was gebildet worden ist, über alles, was sein Dasein empfangen hat, über alle körperlichen oder unkörperlichen Wesen, die dem Wandel unterworfen sind, kurz: über alles. Deine Sehkraft reicht noch nicht so weit; du musst dich im Glauben dorthin aufschwingen, er muss dich zum Schöpfer führen. [...] Dort wirst du zur Schau des Wortes gelangen, „das im Anfang war“. [...] Dieses Wort nun, das bei Gott war, dieses Wort, das Gott war, durch das alles geworden ist, ohne das nichts wurde, was geworden ist, und in dem das Leben war – dieses Wort ist zu uns herabgekommen. Und was waren wir? Haben wir es verdient, dass er zu uns herabkam? Nein, wir waren nicht würdig, dass er sich über uns erbarmte; er aber war würdig, sich über uns zu erbarmen.
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