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Heilwasser
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Eine seltene Erleuchtung zur Lösegewalt des Felsenwortes

Eine seltene Erleuchtung zur Lösegewalt des Felsenwortes

Eines Tages sagte unser Herr Jesus Christus zu seiner
bevorzugten Erwählten Gertrud: „Fürchte nicht, Tochter,
sondern habe Vertrauen. Denn mit dieser besondern Gunst
bevorzuge ich dich, dass du das Anliegen eines jeden, der
in irgendeiner Sache demütig und vertrauensvoll dich auf-
sucht, durch das Licht meiner göttlichen Wahrheit so ent-
scheidest, wie ich es beurteile nach Lage der Sache und
Person. Wessen Zustand bedenklich ist, dem wirst du in
meinem Namen ernst antworten; und umgekehrt, wessen
Sache minder bedenklich, dem werde ich dich sanfter er-
widern lassen.“


Und ein anderes mal: „Wieviel jemand durch dich em-
pfangen zu können hofft, soviel wird er ohne Zweifel
von mir erhalten. Was du überdies jemand in meinem
Namen verheißest, das werde ich ihm ganz sicher ge-
währen, wenn er auch zuweilen, durch menschliche
Schwachheit gehindert, die Wirkung nicht fühlt; ich
werde dennoch deinem Versprechen gemäß einen Fort-
schritt in seiner Seele bewirken.“


Indem sie einige Tage hierauf dieser göttlichen Verheißung
gedachte, fragte sie den Herrn, wie es doch möglich sei,
dass Er durch sie, die Geringste, geruhe, so wunderbare
Dinge zu wirken. Der Herr erwiderte: „Umschließt nicht
der Glaube der Kirche im allgemeinen, was ich einst dem
Petrus allein verheißen habe mit den Worten:

Was du lösen wirst auf Erden, wird auch im Himmel gelöst
sein [Mt 16,19] usw.? Und fest glaubt sie, dass dies auch
heute noch durch alle Diener der Kirche geschehe. Warum
glaubst denn nicht auch du, dass ich das erfüllen kann und
will, was ich aus Antrieb der Liebe mit meinem göttlichen
Munde dir verspreche ?“
Und ihre Zunge berührend sagte
Er: „Sieh, ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt
[vgl. Dtn 18,18], und was immer du auf Antrieb meines
Geistes in meinem Namen jemand verkünden wirst, das
bestätige ich in meiner Wahrheit. Und wem immer du von
meiner Güte etwas verheißest auf Erden, das wird geneh-
migt und gutgeheißen werden im Himmel.“


Sind das nicht erstaunliche Worte? Der „Glaube der Kirche“
umschließt also im allgemeinen, was Jesus dem Petrus ver-
heißen hat. Der „Glaube der Kirche“ heißt es und „im all-
gemeinen“, also in gewisser Hinsicht nicht nur dem Petrus
allein. Wenn schon nicht nur Petrus die Lösegewalt hat,
sondern alle Priester im Beichtstuhl, warum soll dann der
Glaube der Kirche im allgemeinen nicht eine gewisse Löse-
gewalt innehaben? Was ist darin allgemein im Glauben und
allen zugänglich? Das allgemeine Lösen von Problemen ver-
mittelst der Gnade der Unterscheidung und des Rates. Die
Erleuchtung im Glauben
, die dem Petrus in besonderer Weise
zukommt, weil er die oberste Binde- und Lösegewalt über-
tragen bekam, darf bei den Gläubigen, wenn auch in anderem
Maße und innerhalb einer anderen Berufung, nicht fehlen.
Jeder Gläubige geht die drei Wege der Läuterung, der Er-
leuchtung und der Einigung.

Somit wird verständlich, wieso der Herr der hl. Gertrud eine
solch sichere Gabe der Unterscheidung und des Rates verlieh,
da er sie nunmal gebrauchen wollte zur Lösung geistiger
Probleme von Menschen, die er zu ihr um Rat schickte.

Wenn auch Jesus zur hl. Sr. Faustyna sagte, die Beurteilung
des Priesters im Beichtstuhl komme den Frauen nicht zu, ist
dies kein Widerspruch zu dieser Berufung des Ratgebens und
insofern des Lösens, die auch begnadeten Frauen zukommen
kann. Denken wir nur an das Beispiel der Prophetin und Rich-
terin Debora im Alten Testament.

Sakramentale Lösegewalt und gnadenhafte Problemlösegewalt.
Jeder tut dasjenige, was ihm zukommt. Suum cuique, jedem
das Seine/Ihrige. Jeder, der fest glaubt, kommt zum rechten
Urteil innerhalb seiner Berufung. Auch das Petrusamt ist von
einem festen Glauben umschlossen. Frauen sind nicht zum
geweihten Priestertum berufen.

(Verwendete Quelle: Gesandter der göttlichen Liebe, I. Buch, 14. Kap.)


Bild: Der Fels des (Problem-)Lösens fest vom Glauben umschlossen.

Falls der Glaube Petri wanken würde, was bei
einem echten Petrus nicht vorkommt, weil Christus für ihn gebetet hat,
dass sein Glaube nicht wanke, würde der Felsen selbst in den Abgrund
stürzen. Das ist beim falschen Papst, dem falschen Propheten der Fall,
dessen Glaube wankt, wodurch er selbst kein wahrer Fels sein kann.

Somit ist das wahre Petrusamt vom Glauben fest umschlossen.
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Oh, das ist aber außergewöhnlich.
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Sehr schönes Bild, man kann nur hoffen, dass der Stein nicht in das Wanken gerät.
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Der Glaube umschließt fest, was das Felsenwort garantiert.
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16. November - Hl. Gertrud von Helfta, bitte für uns und besonders für unser Vaterland!

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