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AGHET - der Holocaust an den türkischen Christen - Phoenix TV

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Aghet - der erste Holocaust des 20. Jahrhunderts

"Seit dem Völkermord an den Armeniern (1909; 1915-1917; 1919) wurde der Begriff auch für ethnische Vernichtung in der Dimension eines Völkermords verwendet. ... Im 20. Jahrhundert wurden sowohl menschengemachte Geschichts- wie Naturkatastrophen im Englischen als Holocaust bezeichnet, zuerst der Völkermord an den Armeniern in der Türkei, der mit einem Massaker in Adana 1909 seine Schatten vorauswarf.
Dazu veröffentlichte der Brite Ducket Ferriman 1913 in London das Buch

The Young Turks and the Truth about the Holocaust in Asia Minor during April 1909 [4]. Damit nahm der Begriff den Sinn eines auf Totalauslöschung zielenden Verbrechens an." (Wiki)

Der "türkische Hitler" und Großmeister der islamisch-türkischen Freimaurer:

„Es ist bereits mitgeteilt worden, daß die Regierung beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten.

Diejenigen, die sich diesem Befehl und diesem Beschluß widersetzen, verlieren ihre Staatsangehörigkeit.

Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“

- 15. September 1915 Minister des Innern Talaat

An die Präfektur von Aleppo
"Rotten Sie mit geheimen Mitteln jeden Armenier der östlichen Provinzen aus, den Sie in Ihrem Gebiete finden sollten."
23. November 1915 Minister des Innern Talât

"Unter dem Vorwande, sie durch die Deportations-Verwaltung zu versorgen, sind, ohne Verdacht zu erwecken, die auf den Befehl des Kriegsministeriums durch die Etappenkommandos angesammelten und versorgten Kinder der bekannten Personen en masse aufzugreifen und auszurotten.
Wir erwarten Meldung."

7. März 1916 Minister des Innern Talât

"Es war fast genau Mitternacht, als der Schauspieler Thomas Thieme die Worte von Walter Rößlers zitierte, deutscher Konsul in Aleppo von 1910 bis 1918, und der Film Aghet nach 30 Minuten beklemmenden Aufschubs erste Opferfotografien zeigte:

abgeschlagene Köpfe, ausgerissene Extremitäten, Gehängte, Verhungerte, offene Massengräber, Körper in jeder Abart des Dahingemordet-Seins, unzähligen Kindertod.

"Die türkische Regierung wird die Verantwortung für alles, was geschehen ist, nicht ablehnen können. Denn sie hat die Verbannten mit Vorbedacht in dieses Chaos hineingetrieben."


"So etwas wie ein Genozid liegt unserer Gesellschaft fern. Wir werden einen solchen Vorwurf niemals akzeptieren."

Erdogan und seinesgleichen stehen gegen eine historische Wahrheit auf, die außerhalb der Türkei keinem Zweifel unterliegt
- "Aghet", der Film des in Australien gebürtigen NDR-Redakteurs Eric Friedler, hätte allein volle Beweiskraft.

"Als der heilige Krieg ausgerufen wurde, sahen wir schon, wohin es führen würde. Es wurden zündende Reden gehalten, in denen es hieß:

Da wir doch gegen die Christen Krieg führen, müssen wir zunächst die Christen im Lande ausrotten.

Auch rechneten die Türken alle damit, dass die russischen Truppen wenigstens bis Muschg kommen würden. Aber, so hieß, bevor das passiert, schlachten wir noch die Armenier. Nachher mögen sie kommen."


(dradio.de)