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24. Juni Tag der Geburt Johannes des Täufers

Gott, wir danken dir,
dass Du Johannes den Täufer als Vorläufer gesandt hast,
der auf Jesus zeigt als dem einzigen Führer,
dem wir vertrauen und dem wir folgen sollen.
Wir bitten dich:
Wecke in uns den Zweifel,
wenn jemand genau weiß, was richtig ist und was falsch,
wenn jemand uns sagen will, was wir zu tun und wohin wir zu gehen haben,
wenn jemand bestimmt, wer unsere Freunde sind und wer unsere Feinde.
Halte in uns den Zweifel wach,
wenn wir nach alter Gewohnheit das tun wollen, was wir schon immer taten,
wenn wir meinen, wir könnten doch nichts ändern,
unsere Stimme würde sowieso nicht gehört,
unsere Meinung zähle nichts.
Bewahre uns vor Verzweiflung,
weil die Menschen und die Welt sich nicht ändern wollen,
weil es uns selbst so schwer fällt, uns zu ändern,
weil wir so wenig tun können,
weil die Probleme so riesengroß erscheinen.
Gott, wir bekennen dich als Schöpfer.
Du hast die Macht, Neues entstehen zu lassen.
Du schenkst uns Mut, Phantasie und neue Ideen.
Mit deiner Hilfe werden wir uns ändern
und unsere Welt verändern.
Alles, was wir dafür brauchen, gibst du uns.
Daran erinnert uns das Gebet,
das dein Sohn uns lehrte:

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Gestas
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gennen
Die Lichtsymbolik spielt am Johannistag auch aus dem biblischen Bericht heraus eine wichtige Rolle. Über den Vorläufer und Wegbereiter Jesu heißt es bei Lukas: "Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes" (Lukas 1,78f). Und später soll Johannes selber gesagt haben: "Er …More
Die Lichtsymbolik spielt am Johannistag auch aus dem biblischen Bericht heraus eine wichtige Rolle. Über den Vorläufer und Wegbereiter Jesu heißt es bei Lukas: "Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes" (Lukas 1,78f). Und später soll Johannes selber gesagt haben: "Er (Jesus Christus) muss wachsen, ich aber muss abnehmen" (Johannes 3,30). Dem entsprechen die Sonnenstunden beider Gedenktage: Wenige Tage vor dem 24. Juni gibt es die kürzeste Nacht und den längsten Tag im Jahreslauf; aber ab diesem Termin werden die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger. Und am 25. Dezember ist es genau umgekehrt.
Besonders in Nordeuropa, wo das Wechselspiel der Sonne, ihr Kommen und Gehen eine noch größere Rolle als bei uns spielt, ist der Johannistag bis heute mit besonderer Feierlichkeit und Brauchtum verbunden. Da gibt es beispielsweise das Johannisfeuer, ein altes Symbol für die Sonnenwende, oder das Kränzebinden am Johannistag. Der Johannistag ist in Lettland ein Nationalfeiertag, in Schweden und Finnland feiert man ein paar Tage vorher das Mittsommerfest, verbindet aber das Brauchtum mit dem Fest des Täufers.
Bauernregel und Partnerwahl
Das Hochfest Johannes des Täufers ist – ausgenommen der Festtag Mariä Geburt – der einzige Geburtstag eines Heiligen, den die Kirche begeht. Er hat eine eigene Vigilmesse, was sonst nur noch die Heiligenfeste Mariä Aufnahme in den Himmel (15. August) und Peter und Paul (29. Juni) haben. Das bedeutet, es gibt in der Vorabendmesse (Vigil) und am eigentlichen Gedenktag zwei unterschiedliche Messtexte (Lesungen, Gebete, Präfation). Die Gläubigen dürfen in beiden Messen, die sie mitfeiern, die heilige Kommunion empfangen.
Johannes der Täufer ist Patron der Lämmer, Schafe und Haustiere. Außerdem ist er der Schutzpatron der Insel Malta sowie des Karmeliter- und des Johanniterordens. Dargestellt wird er zumeist in einem Mantel aus Kamelhaar mit Kreuzstab, Lamm und Taufschale. Am Johannistag wird zum letzten Mal Spargel gestochen, und die Heuernte beginnt. Die Bauern säen den Buchweizen. Johannes der Täufer wurde von jungen Mädchen als Helfer bei der Partnerwahl angerufen. So ist folgender Vers aus Viersen überliefert: "Helije Tsint John, hälp mech an ene joe Moon: nett te jonk on nett te aat on och kene Fusbaat" - Heiliger Johannes, hilf mir, dass ich einen guten Mann bekomme: nicht zu jung und nicht zu alt und auch keinen mit einem roten Bart.
gennen
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Bitten wir um Fürsprache.
Sind doch wirklich arme Körper, die nur posten um zu provozieren, vielleicht nicht mal selber hinter ihrem Kram stehen.