Gedicht zur Homosexualität von Erich Kästner: Ragout fin du siecle!
Dieses Gedicht habe ich einer Diskussion zur Homosexualität vorangestellt: www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID64/22.html
Ragout fin de siecle
Hier können kaum Kenner
in Herz und Nieren schauen.
Hier sind die Frauen Männer.
Hier sind die Männer Frauen.
Hier tanzen die Jünglinge selbstbewusst
im Abendkleid und mit Gummibrust
und sprechen höchst diskant.
Hier haben die Frauen Smokings an
und reden tief wie der Weihnachtsmann
und stecken Zigarren in Brand.
Hier stehen die Männer vorm Spiegel stramm
und schminken sich selig die Haut.
Hier hat die Frau keinen Bräutigam.
Hier hat die Frau eine Braut.
Hier werden vor lauter Perversion
vereinzelte wieder normal.
Und käme Dante in eigner Person -
er fräße vor Schreck Veronal.
Hier findet sich kein Schwein zurecht.
Die Echten sind falsch, die falschen sind echt,
und alles mischt sich im Topf,
und Schmerz macht Spaß und Lust zeugt Zorn,
und Oben ist unten und Hinten ist Vorn.
Man greift sich an den Kopf.
Von mir aus schlaft euch selber bei!
Und schlaft mit Drossel Fink und Star und Brehms gesamter Vögelschar!
Mir ist es einerlei.
Nur schreit nicht dauernd wie am Spieß,
was ihr für tolle Kerle wärt!
Bloß weil ihr hintenrum verkehrt seid ihr noch nicht Genies.
naja, das wäre dies.
(Erich Kästner)
www.kath.net/suche.php
ecosia.org/search.php
ecosia.org/search.php
gloria.tv/search/gender
Und da sollen vor lauter Respekt in England katholische Adoptionsseinrichtungen Kinder auch an Homopaare vermitteln, sonst verlieren die ihre Lizenz!
Da wird ein Christival bedrängt, weil dort darüber gesprochen werden soll, dass es Homos gibt, die ihre sexuelle Ausrichtung verändern können!
Da ist in Köln aus Angst am Christopher Street day die Kirche Groß Sankt Martin geschlossen und vor dem Dom lärmen Sprechchöre in die Messe!
Da ist die Homo- Lobby dabei, die AIDS- Aufklärung zu missbrauchen, um sexuelle Libertinage gesellschaftsfähig zu machen und christliche Werte als verasltet vabzustellen.
Da ist so eine Provokation von Erich Kästner auch nichts schlechtes! Warum er dieses Gedicht geschrieben hat, dürfte am Ende klar werden: "Schreit nicht dauern wie am Spieß".
Hier habe ich dazu schon mal eine Diskussion geführt:
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID64/22.html
Homos fordern immer toleranz, sind aber selber oft extrem intolerant!
Jeder darf entdecken, dass er Homo ist, aber wehe ein Schwuler entdeckt, dass er es gar nicht ist! Dass darf es nicht geben!