Abschied von der Missbrauchskirche

Was ist nicht alles geschehen und geschieht immer noch:

Völkisch: Missbrauch der Liturgie
Übergriffig: Missbrauch Schutzbefohlener
Skrupellos: Missbrauch der Sprache


Das sind die, die immer mit dem Finger auf andere zeigten und zeigen. Deren wandelbare Moral nicht nur zwischen "früher" und "heute" unterscheidet, sondern auch, ob andere oder sie etwas tun.

Ob rechts oder links, ihre gemeinsam gerichteten Zeigefinger sind ihr politisches Liktorienbündel. Es ist schon fast egal, welche Sau sie durchs Dorf treiben - nur ohne dieses Schauspiel können sie nicht sein.

Ich aber will vertrauen auf den Herrn, der alleine auf einem Esel in Jerusalem einzog. Das war immer die Kirche und ihr Einziger: Demütig und frei. Frei vom Händel einer unseligen Welt, frei von der Bedrängnis eines wichtigtuerischen Selbst. Frei zur Gemeinschaft im Glauben. Diesem Glauben dient die Kirche. Dazu ist sie begründet, vom Herrn selbst.

Wo diese Kirche ist, da will auch ich sein.