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Santonino

Was Pfarrer Helmut Schüller einen Tag nach der Papstwahl im Interview sagt, ist ein Zeitzeugnis für eine europäische Kirche, die schon so dekadent ist, dass sie nicht mehr erkennt, wie sehr sie das Vorbild einer lebendigen Kirche aus anderen Erdteilen nötig hätte. Stattdessen wünscht er den Kontinenten, dass sie auch dorthin kommen, wo Europa schon ist: am Ende. Der Verlust des Glaubens durch immer stärkere Angleichung an die Welt bedeutet für ihn Pionierarbeit, die belohnt werden soll. Wenn nicht jetzt, dann in der Zukunft. Doch wird es diese Kirche in Zukunft noch geben? Der Begründer der Pfarrerinitiative ist überrascht, als ihn der Moderator daran erinnert, dass er vor fünfzehn Jahren dasselbe gesagt hat. Er wird es auch in den nächsten fünfzehn Jahren tun.

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kyriake

Wieso heiratet Herr Schüller eigentlich seine Geliebte nicht und hält sich ein für allemal raus aus kirchlichen Angelegenheiten, von denen er eh' keine Ahnung hat?!!

Dixit Dominus

Ich muss mich immer wundern, wenn so penetrant von der Kirche Reformbedarf angemahnt wird, während man den extremen Reformbedarf der Welt, z. B. bei wokeness, Abtreibung, Finanzindustrie, Kriegshetze, völlig ausklammert. Es ist, wie wenn sie einen Balken in ihren Augen hätten.

Custos _

Pfarrmoderator Heli bekommt (vom Krawattentragen ?) oft zu wenig Luft um zu begreifen dass sich Suchende deshalb der Kirche zuwenden weil ihre Lehre das genaue Gegenteil "der Welt" repräsentiert. Selber morgens wohl Aftershave nehmen anstatt sich das Schanigartengesicht mit einem Darmwürstchen einzuschmieren, aber die Kirche Gottes mit dem Weltgestank beglücken wollen...tztz