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Evangelium Tag für Tag
Psalm und Lesungen des TagesHeilige des TagesGebete
10 Januar
Texte vom 10. Januar in der Weihnachtszeit
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,14-22a.
In jener Zeit kehrte Jesus, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend.
Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen.
In jener Zeit kam Jesus nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen,
reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht:
Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze
und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.
Alle stimmten ihm zu; sie staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Hildegard von Bingen (1098-1179)
Benediktiner-Äbtissin und Kirchenlehrerin
Das Buch vom göttlichen Wirken, 3. Teil, 3. Vision, Beuroner Kunstverlag, S. 318-320
„Ein Mensch kann sich nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist“ (Joh 3,27)
In der Demut, die meine Gehilfin ist, ging auf Anordnung Gottes die Schöpfung hervor. In derselben Demut hat Gott sich zu mir herabgeneigt, um die trockenen Blätter [die Menschen], die abgefallen waren, in der Glückseligkeit emporzuheben, in der Er alles tun kann, was Er will. Weil Er jene aus Erde geformt hatte, hat Er sie daher auch nach ihrem Fall erlöst. [...] Alles was Gott gewirkt hat, hat Er in Liebe, in Demut und in Frieden vollendet, damit auch der Mensch die Liebe hochschätzt, nach der Demut strebt und Frieden hält, um nicht mit dem zugrunde zu gehen, der diese Tugenden sofort bei seinem Entstehen verhöhnte. [...] Diese Tugenden sind nicht von der Gottheit getrennt, wie eine Wurzel nicht vom Baum getrennt ist. Denn Gott ist in Seinem Wesen die Liebe und hält in all seinen Werken und Urteilen an der Demut fest. Die Liebe und die Demut nämlich stiegen mit dem Sohn Gottes auf die Erde hernieder und führten Ihn, als Er zum Himmel zurückkehrte, dorthin zurück. [...] Die Liebe (caritas) brennt in himmlischer Liebe (amor) wie Purpur, die Demut schüttelt den Schmutz der Erde im weißen Glanz der Rechtschaffenheit von sich ab. [...] Die Liebe ist der Schmuck der Werke Gottes, wie ein Ring von einem edlen Stein geschmückt wird. Die Demut aber zeigt sich offen im Sohn Gottes, der aus dem unversehrten Stern des Meeres [Maria] sich erhob. […] Die Demut [...] raubt oder nimmt niemandem etwas, sondern bewahrt alles in der Liebe. In ihr hat Gott sich zur Erde herabgeneigt, und durch sie hat er alle Tugendkräfte gesammelt.
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