Hamburger AfD-Politiker Risch offenbar bei Neonazi-Treffen in Russland
Der Hamburger AfD-Politiker Robert Risch soll kürzlich an einem Neonazi-Treffen im russischen St. Petersburg teilgenommen haben. SPD, CDU und Linke fordern Konsequenzen - die AfD kündigte eine Untersuchung an.Einem Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten der AfD droht Ärger mit der eigenen Fraktion: Robert Risch soll nach übereinstimmenden Medienberichten Mitte September an einem Neonazi-Treffen in St. Petersburg teilgenommen haben. Offenbar hatten sich dort Ultra-Nationalisten und -Nationalistinnen aus der ganzen Welt getroffen, um eine Liga von Globalisierungsgegnern namens "Paladine" zu gründen. Es handle sich demnach um eine ultra-nationalistische und völkische Bewegung.
An dem Treffen sollen demnach rechtsextreme Politikerinnen und Politiker aus Ländern wie Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Spanien und Südafrika teilgenommen haben. Auch die frühere Hamburger AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen soll anwesend gewesen sein. Petersen musste wegen ihrer Nähe zum Kreml die Fraktion verlassen. Sie lebt inzwischen in Russland.