@Eli Jaja... dieser Betrug mit "unseren lieben Heiligen". Hör mir doch auf. Die gibts eben auch nur, weil der Mensch doch nicht so ganz vom Polytheismus wegkommt. Eigentlich unchristlich
In soziologische Untersuchungen war es das kath. Mädchen vom Land das in der untersten Bildungsschicht angesiedelt wurde. Man könnte meinen viele hier Forum träumen von solchen Zeiten: Volk schön dumm halten; ein bisschen Höllenpredigt und dann erbt Mutter Kirche schön ein paar Ländereien usw.
Vielen Dank für diese christl. Antworten hier im Forum. Hier sind irgendwie viele sehr verbittert. Ich habe nur gemeint, dass ich in die Hölle möchte, wenn im Himmel so ein verklemmtes Klima herrschen sollte wie bei den meisten Tradi-Katholiken. Im Übrigen: Spätestens mit dem nächsten Papst hört diese Zeitreise auch wieder auf.
Wenn sie mir zunächst das ungetrennt und unvermischt des Konzils von Chalkedon in logischer Weise erläutern; also so dass diese aussage widerspruchsfrei beschreibar ist, dann antworte ich darauf ob ich in ihrem sinne glaube, dass Jesus Gott ist.
wenn die existenz Gottes Vernunftsgegenstand wäre und zugleich ein Glaubensgehemnis dann ist es nicht mehr sinvoll von der Duplizität der Erkenntnisordnungen zu sprechen. Denn diese sind unterschieden hinsichtlich ihrer erkenntnisweise und ihres Gegenstandes.
zu 2.) eben! an die Existenz Gottes muss man nicht glauben. Dies ist bereist durch den geschöpflichen Verstand möglich. Zu glauben sind nur die mysteria in deo abscondita, d.h. die Glaubensgeheimnisse (also das eben dieser Gott, der bereist natürlich erkannt wurde uns auch in Liebe zugewandt ist). Im Übrigen müsste man ganz korrekt sagen, dass man das Geschaffensein der welt erkannt, das im analogen sinne auf Gott verweist. Nur so wird Gott nicht teil eines schlussverfahrens, was seiner schlechthinigen Unbegreiflichkeit widersprechen würde. zu 1.) beim 1. Vat. muss du mal sorgfälltig ins Lateinische schauen. Da ist es klar dass die Unfehlbarkeit nur auf die Aussagen /nicht auf pontifex romanus bezogen werden kann. zu 3.) sag mir mal was ich sonst glauben müsste?
1.) mir ging es egal ob bischof oder papst nur darum, dass es jeweils die Aussage ist die unfehlbar ist (nicht die Person oder die Institution). 2.) Duplex ordo cognitionis=> Man muss sich entscheiden ob etwas gegenstand der Vernunft oder des Glaubens ist (1 Vat.). Man kann also z.B. nicht daran glauben, dass es jetzt anfängt zu regnen.Denn dies unterliegt der Erkenntnisordnung der Vernunft. Ebenso kann man nicht mit der Vernunft erkennen, dass Jesus Gottes sohn ist. 3.) Tatsächlich ist alles andere durch die geschöpfliche Vernunft erkennbar. Nur dass die Welt in wirklichkeit in Christus geschaffen ist ist Glaubensgehemnis, d.h. ist nicht an der welt ablesbar.
@tam tam es sind die Aussagen des Papstes die sich der Unfehlbarkeit erfreuen. Und es handelt sich hierbei um jene Unfehlbarkeit mit der Christus seine ganze Kirche ausgestattet wissen wollte. Um dies zu verstehen ist es zunächst einmal wichtig zu verstehen, dass nicht alles mögliche Inhalt des Glaubens sein kann. Nur sachverhalte, die nicht natürlicherweiser erkannt werden können sind Glaubensaussagen. Und das einzige was geglaubt werden kann ist, dass die Welt Gemeinschaft mit Gott hat. Alle Glaubensaussagen entfalten dieses eine Grundgeheimnis und fügen nicht substantiell diesem sachverhalt etwas hinzu. Wenn es sich bei einer Glaubensaussage tatsächlich um eine Glaubensaussage handelt, dann ist es unmöglich zu sagen, dass sie dann falsch sei. Das ist so wie, wenn man sagt "ich habe falsche Freunde". Nur in diesem Sinn sind Glaubensaussagen immer unfehlbar.
wo ist denn bei Herrn Gaudron der Aspekt den Thomas von Aquin hinsichtlich der Messe nennt: Die sakramentale Gestalt der Eucharistie ist das convivium sacrum. Diese Gestalt muss sichtbar werden ohne dabei natürlich ein Sättigungsmahl zu werden. Und in dieser Gestalt des Mahles schenkt sich uns der Sohn dann selber, so dass wir ihn essen und ihn uns einverleiben. Darin sieht dann der vater seinen Sohn in uns. Dies bezeichnet die Hinneinahme in das innertrinitarische Geheimnis, in welchem der Mensch gesühnt bzw. gerechtfertigt (daseinsberechtigung) vor Gott ist.
@a.t.m Jesus hat sich doch auch mit seiner Religion angelegt und Probleme bekommen mit den frommen Vertretern seiner Religion. Im Übrigen hatte Jesus immer nur Probleme mit den "Frommen". Dennoch hat Jesus nicht einfach gesagt "ok dann geh ich dorthin wo meine Forderungen gedultet werden". sondern er hat die Veränderung in seiner Religion erwirken wollen.