Elista

Massiver Stromausfall in Berlin dauert wohl bis Donnerstag

Im Südwesten Berlins haben Zehntausende seit Stunden keinen Strom - und das bei Schnee und Kälte. Das Ganze wird wohl noch tagelang andauern.
Der Stromausfall im Südwesten Berlins könnte nach Einschätzung von Stromnetz Berlin für viele der Zehntausenden Betroffenen bis nächsten Donnerstag dauern. Grund ist der sehr aufwendige Bau von Ersatzleitungen nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Teltow-Kanal, wie ein Sprecher mitteilte. Der Netzbetreiber hofft aber, rund 10.000 Haushalte ab Samstagabend aus anderen Netzteilen wieder zu versorgen.

Ausfall seit dem frühen Morgen
Der Strom war am frühen Samstagmorgen in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ausgefallen. Betroffen waren laut Stromnetz Berlin 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe. Ursache ist der Brand an der Kabelbrücke zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde. Dadurch seien mehrere Hochspannungskabel beschädigt worden.

"Aufgrund der entstandenen erheblichen Schäden wird die Reparatur der Kabel sehr lange dauern", teilte Stromnetz Berlin mit. "Aktuell arbeitet Stromnetz Berlin am Aufbau eines Provisoriums. Wir rechnen mit einer vollständigen Wiederversorgung aller Kundinnen und Kunden bis kommenden Donnerstagnachmittag (8. Januar 2026)." Nötig sei umfangreicher Tiefbau und Kabelzug. Dies werde durch das Winterwetter erschwert. Außerdem laufe noch die Spurensicherung am Brandort.

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts der Brandstiftung. Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen teilte sie zunächst nicht mit.

Ein Polizeifahrzeug steht hinter einem Plakat mit der Aufschrift "Wir arbeiten für Sie an unserem Stromnetz" an der Brandstelle vor dem Kraftwerk Lichterfelde. © dpa / Michael Kappeler/dpa

Feuerwehr: Längerer Einsatz
Wegen des Stromausfalls funktionieren auch viele Heizungen nicht. Auch der Mobilfunk ist gestört. Im betroffenen Gebiet haben Läden geschlossen, Ampeln sind ausgefallen. Wenn die Lage über Tage andauert, müssen viele Menschen überlegen, ob sie woanders Unterschlupf finden.
Feuersprecher Adrian Wentzel sagte: "Es ist ein deutlicher Unterschied zum Sommer: Es wird um 16:00 Uhr dunkel, es wird kalt." Die Feuerwehr richte sich auf einen mehrstündigen Einsatz ein, "der sich auch garantiert noch bis in die Morgenstunden mindestens ziehen wird".

Ähnliche Dimension wie im Herbst
Von der Dimension ist der Stromausfall nach Angaben von Stromnetz Berlin vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins, als anfangs 50.000 Kunden betroffen waren. Auch damals zog sich der Stromausfall über Tage hin.
Ursache damals war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten. Die Frage, ob auch diesmal eine politisch motivierte Brandstiftung dahinter stecken könnte, blieb zunächst offen. Die Polizei äußerte sich dazu auf Nachfrage zunächst nicht und verwies auf laufende Ermittlungen. (dpa/bearbeitet von mbo)

Teaserbild: © Michael Kappeler/dpa

Massiver Stromausfall in Berlin dauert wohl bis …
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Klaus Heid

kriegen wir in diesem Land denn noch irgendetwas auf die Reihe? Schlimm.

das beste Deutschland aller Zeiten.

Elista

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Elista

Ja, der Stromausfall ist nur das I- Tüpfelchen oder der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt!!!!!

Elista

Hier sieht man, warum Krisenvorsorge so wichtig ist.

Elista

Aber auch in kleinen Städten oder Orten ist es bei Stromausfall im Winter kalt und auch da gibt es dann nichts mehr. Vorsorge ist immer wichtig.

Elista

Ich habe nicht die Plünderung gemeint, sondern die ganze normale Krisenvorsorge mit Kerzen, Batterien, Wasser, Lebensmittel....
Natürlich ist die Plünderung in den Städten die größte Gefahr. Nicht nur Plünderung, Randale, sicher kriegsähnliche Zustände... Rette sich wer kann

Ein weiterer Kommentar von Elista
Elista

Benutzen Sie Andere Worte oder Abkürzungen oder absichtliche Rechtschreibfehler, das hilft manchmal
Aber bitte fluchen Sie nicht!!!!!

viatorem

@apokalyptischer Reiter reloaded
"...hier sieht man vor Allem eines, raus aus Großstädten, in Krisenzeiten sind Ballungszentren die Brennpunkte wo es sich am Meisten zuspitzt."
Schön dortbleiben , wer die Annehmlichkeiten einer Großstadt genießen will, sollte auch mit evtl. kurzzeitig auftretendendem Ungemach zurechtkommen.