augustinus 4

"Deus est trinitas" (Hl. Augustinus) - TRINITÄTSLEHRE

"Deus est trinitas" (Hl. Augustinus) - TRINITÄTSLEHRE
Einleitung:
Dies ist ein systematischer Überblick zur Trinitätslehre, der als Grundlage für die Betrachtung gedacht ist. Weil die Darstellung der Erhabenheit des Themas und der Lehre der Katholischen Kirche genau entsprechen soll, kann auf theologische Termini nicht verzichtet werden. Sie sollen vielmehr der sichere Ausgangspunkt für eine fruchtbare Betrachtung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit sein.
Beten und betrachten wir zum Einstieg die Praefatio von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit aus dem tridentinischen Missale Romanum nach Pius V.:
"Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam, Dir immer und überall dankzusagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott. Mit deinem eingeborenen Sohne und dem Hl. Geiste bist Du ein Gott, ein Herr: nicht als wärest Du nur eine Person, Du bist vielmehr in drei Personen ein Einziger. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, dasselbe glauben wir …Mehr

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Sohn = Ursprung vom Ursprung (principium de principio).
(vgl. Johannesprolog ! Im Anfang war das Wort .... )

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Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.

4 weitere Kommentare von augustinus 4
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Der Vater zeugt den Sohn.
Der Sohn ist der Gezeugte.
Vater und Sohn hauchen den Heiligen Geist.
Der Hl. Geist ist der Gehauchte.
Männer verkörpern das Erzeugerprinzip.
Frauen verkörpern das Empfängerprinzip.

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Der Dreieinige Gott ist innertrinitarische Liebesbeziehung zwischen Vater und
Sohn in der Einheit des Heiligen Geistes. Der Hl. Bonaventura, doctor seraphicus,
lehrt dies so schön, wenn er sagt: Der Vater ist der ursprungslose Ursprung der
Liebe, der Sohn ist der dilectus, der Hl. Geist ist der condilectus in der Liebe von
Vater und Sohn. Im Sinne der Lehre von der Perichorese besteht eine vollkommene gegenseitige Durchdringung in der Liebe, das Innesein jeder göttlichen Person in der anderen.

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Der Vater ist Quelle und Ursprung der ganzen Trinität (fons et origo totius trinitatis: DH 525).

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1Joh 4,8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.