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“Warum hat Papst Franziskus diese ‘Dubia’ so schnell beantwortet?”

Diese Frage stellt John L. Allen auf cruxnow.com (23. Oktober). Er bezieht sich auf die Demütigung von Kardinal Sarah bezüglich des Zweifels, wer für liturgische Übersetzungen verantwortlich ist. Allen glaubt, dass wir es in diesem Fall „mit verschiedenen Ebenen der Bereitschaft von Franziskus zu tun haben, präzise zu sein“.

Franziskus hat ein angespanntes Verhältnis zu Sarah, obwohl dieser das einzige hochrangige Mitglied der römischen Kurie ist – Franziskus eingeschlossen – der aus einer „armen“ Familie stammt und Armut persönlich erlebt hat.

Bild: John L. Allen, © George Martell - Archdiocese of Boston, CC BY-ND, #newsShamqpujxe
Carlus
1. wir befinden uns in der von Bergoglio eingeleiteten endgültigen Festigung von Besetzter Raum,
2. um die Befestigung unumkehrbar zu machen, bedarf es einer Zwangsräumung von den katholischen Elementen, sonst können keine neuen Grundfeste geschaffen werden,
3. Bergoglio hat den freimaurischen Auftrag als der falsche Prophet im Religiösen Umfeld die Einheitsreligion der NWO zu kreieren …More
1. wir befinden uns in der von Bergoglio eingeleiteten endgültigen Festigung von Besetzter Raum,
2. um die Befestigung unumkehrbar zu machen, bedarf es einer Zwangsräumung von den katholischen Elementen, sonst können keine neuen Grundfeste geschaffen werden,
3. Bergoglio hat den freimaurischen Auftrag als der falsche Prophet im Religiösen Umfeld die Einheitsreligion der NWO zu kreieren und keiner von uns kann ihm Faulheit unterstellen,
simeon f.
Ist doch klar. Im einen Fall kann und möchte Bergoglio für Klarheit sorgen, welche dann in der Folge in der Verwirrung enden soll. Wenn jede Bischofskonferenz selbst ihre eigene Lehre zusammenbasteln darf, dann haben wir die Einheit der Kirche zerstört. Es geht ja um eine kirchenrechtliche Frage, die nur indirekte Auswirkungen auf die Lehre hat und da kann man ihm nur schlecht an den Karren …More
Ist doch klar. Im einen Fall kann und möchte Bergoglio für Klarheit sorgen, welche dann in der Folge in der Verwirrung enden soll. Wenn jede Bischofskonferenz selbst ihre eigene Lehre zusammenbasteln darf, dann haben wir die Einheit der Kirche zerstört. Es geht ja um eine kirchenrechtliche Frage, die nur indirekte Auswirkungen auf die Lehre hat und da kann man ihm nur schlecht an den Karren fahren. Sarah aber hat hier um der Einheit der Kirche willen aus Bergoglios Sicht für Verwirrung gesorgt und seine Autorität untergraben. Das kann und möchte er nicht auf sich beruhen lassen. Um so etwas in Zukunft zu verhindern, musste hier ein klares und deutliches Exempel statuiert werden.

Im anderen Fall, sieht es ganz anders aus. Hier ist es das Anliegen Bergoglios für Verwirrung zu sorgen, um davon abzulenken, dass er im Grunde eine häretische Position einführen möchte. Dabei untergräbt er die Autorität des bisherigen Lehramtes. Dass ihm dabei der Gegenwind ins Gesicht bläßt ist ihm klar und deshalb wartet er, bis sich der Sturm der Entrüstung zur Briese abgeschwächt hat. Wenn dann Gras über die Sache gewachsen sein wird und sein Ansinnen in großen Teilen der Welt und des Epikopates zur Normalität geworden sein wird, dann kann er auch hier eindeutiger auftreten.

In beiden Fällen hat ihm jemand bei seinem Plan, für Verwirrung zu sorgen in die Suppe gespuckt. Und in beiden Fällen reagiert er wie Rumpelstilzchen, nämlich trotzig. Sollte endlich mal jemand von den hochrangigen Kardinälen aufstehen und ihm die Wahrheit ins Gesicht schleudern: "Du bist überhaupt kein rechtmäßiger Papst!" dann wir vermutlich genau das passieren, was das Märchen folgendermaßen erzählt:

»Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt«, schrie das Männlein, und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, daß es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen, und riß sich selbst mitten entzwei.