Ein adhibiertes Zehnwort
Ein adhibiertes Zehnwort
Es gibt die innere und die äußere Welt. Insgeheim kann und darf in ›das Außen‹ eine andere Anschauung vertreten werden, als man sie im Inneren trägt. Das ist mit Sicherheit absolut nicht ideal, allerdings auch nicht sonderlich verwerflich. Sofern die innere Warte, die introspektivische Erkenntnis, sich auf nichts Weltliches bezieht, wird eine solche, in Gänze eigene Herangehensweise sogar – für den Einschub zweier altbackener Wörter – löblich oder (mehr noch) redlich.
Zur Verständnis (meiner Aussage/n) versuche ich es einmal mit dem Zehnwort vom Sinai (hebr. 'aseret ha-devarim), den sogenannten zehn ›Geboten‹. Nachfolgend wäre mein ›Angebot‹ einer vereinfachten, praktisch nutzbaren Aufteilung (des Zehnworts) in ›3 + 1 + 6‹ (Sätze/n).
Die Struktur ist, so hoffe ich, leicht erkennbar. Die (3) Sätze beginnend mit ›Wahre‹, die Wahrungen, stehen in Beziehung zur Transzendenz des Innerlichen und (die 6) ›Achte‹-Formulierungen, die Achtungen, bespielen die äußere …