Tina 13
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Hl. Irmgard von Süchteln (von Köln) Gefeiert am 4. September auch: Irmgardis, Irmingarda, Irmingardis, Ermingardis, Ermgardis, Emigard, Irmtraud, Irmentruth, Yrmenthrudis, Erminthrudis Ihr Name bedeutet …More
Hl. Irmgard von Süchteln (von Köln)

Gefeiert am 4. September

auch: Irmgardis, Irmingarda, Irmingardis, Ermingardis, Ermgardis, Emigard, Irmtraud, Irmentruth, Yrmenthrudis, Erminthrudis

Ihr Name bedeutet die allumfassend Schützerin

Wohltäterin

* um 1010 auf Burg Aspel bei Rees am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen
† 4. September um 1075 in Köln in Nordrhein-Westfalen

Irmgard war der Überlieferung zufolge die Tochter des Grafen Godizo von Aspel.

Nach dem Tod ihrer Eltern konnte sie demnach über reichen Besitz verfügen und lebte in Köln als Wohltäterin der Armen der Stadt.
Sie verteilte ihr Erbe großzügig unter den Krankenhäusern, Kirchen und Bedürftigeneinrichtungen.

Danach unternahm sie
mehrere Pilgerreisen nach Rom.

In Süchteln, in der Nähe von Krefeld, soll die
Gräfin einige Zeit als Einsiedlerin gelebt haben.

Sie stiftete eine Kirche in Haldern, gründete das Kollegiats-Stift in Rees und dotierte es mit reichen Schenkungen;
auch der Neubau der steinernen Kirche in Rees, die eine Holzkirche aus der Zeit um 700 ersetzte und die um 1040 vom Kölner Erzbischof geweiht wurde, soll auf Irmgard zurückgehen.

Sie überschrieb die Burg und das Land Aspel sowie die Kirche in Rees 1075 dem Erzbistum Köln, was eine Urkunde aus dem Jahr 1142 belegt, wo sie als allerchristlichste Ehefrau bezeichnet wird.

Unsicher ist die Rückführung eines Hospitals am Domplatz in Köln auf Irmgardis.

Legende und Verehrung der Irmgard überschneiden sich vielfältig auch mit der ihrer Tochter Irmtrud von Köln.

Irmgard wurde im Kölner Dom beigesetzt, 1319 wurden ihre Gebeine in die Agneskapelle im neuen Chor überführt.

Eine lateinische Legende entstand im 14. Jahrhundert, diese wurde 1523 in deutschsprachiger Fassung in Köln gedruckt.

In Süchteln erinnern ein reiches Brauchtum und eine Kapelle an Irmgard - gemeint ist aber eher Irmtrud;
1498 wurde ihr eine Kapelle errichtet an der Stelle, an der sie im 11. Jahrhundert im Wald gelebt habe;
im 16. Jahrhundert wurden Jahrmärkte an ihrem Gedenktag abgehalten.

Erstmals erwähnt wird 1664 eine wundertätige, nach Irmgard benannte Quelle in Süchteln.

Besonders im 18./19. Jahrhundert waren Verehrung und Wallfahrten verbreitet, es entstanden einige Pilgerbüchlein.

Die Approbation des Kultes erfolgte 1319.

Sie ist Schutzpatronin von Süchteln.

Hl. Irmgard von Süchteln, Wohltäterin, Einsiedlerin.
Tina 13
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