Teofil Michalski

POLNISCHE BISCHÖFE VERURTEILEN DIE ATHEISTISCHE REGIERUNG, DIE VERSUCHT, DAS LAND UND SEINE FAMILIENWERTE ZU ZERSTÖREN

IHRE ERKLÄRUNG:

Wie in der ganzen Welt haben wir es auch in Polen mit verschiedenen negativen Phänomenen zu tun. Besorgniserregend sind die Tendenzen zur Atheisierung des öffentlichen Lebens und zur Eliminierung der Ethik aus dem politischen Bereich. Beispiele dafür sind der Rechtsbruch durch staatliche Organe, einschließlich der unsachgemäßen Behandlung von Verhafteten, die Einführung des „Gesetzes“ zur Tötung eines Menschen durch die Ausweitung der Möglichkeit zur Durchführung von Abtreibungen bis zum 9. Lebensmonat eines Kindes, die Abkehr von moralischen Werten in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die Verbreitung von Hass, die Förderung von Antagonismen, die Bewältigung von Konflikten im sozialen Raum, die Marginalisierung der Bedeutung der Religion, der Entzug des Rechts auf Glaubensausübung und die Beseitigung religiöser Symbole aus dem öffentlichen Raum.

Die oben genannten negativen Tendenzen im öffentlichen Leben schlagen sich in individuellen, familiären, sozialen und nationalen Einstellungen nieder und führen zu tiefen Spaltungen, mangelndem gegenseitigen Respekt, Konflikten, sozialer Entfremdung und Missachtung des Gesetzes. In vielen Fällen tragen sie zum Verlust der Hoffnung, des Lebenssinns und des Identitätsgefühls sowie zum Zusammenbruch der Familie, zur Einsamkeit und zur Förderung negativer Muster bei der Ausbildung der jungen Generation bei. Die Folge der oben genannten Phänomene und Haltungen ist die Zerstörung unserer Grundlagen - der christlichen Tradition und des nationalen Erbes.

Wir appellieren daher an die staatlichen Behörden, sich jeglicher Maßnahmen zu enthalten, die zu einer Verschlechterung des sozialen Lebens führen. Wir bitten alle Gläubigen um eine aktive Präsenz im sozialen Leben, die auf den Grundsätzen des Evangeliums beruht, und die Menschen guten Willens, ihrem Gewissen im Geist der Solidarität und der Verantwortung für das Gemeinwohl treu zu bleiben. Erinnern wir uns daran, dass Polen unser gemeinsames Haus ist und dass das christliche Erbe seit Jahrhunderten sein Fundament ist.
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Josef69 Wa teilt das
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Klaus Elmar Müller

Für mich als Ausländer könnte der Text noch konkreter sein.