„Das Schlimmste wäre, dass sich Wasser aufstaut bis zur Krone des Bergsturzdammes", sagte der Geologe Flavio Anselmetti von der Universität Bern dem Schweizer Radiosender SRF. Der Fluss könne sich dann in das Gestein-Eis-Gemisch einschneiden, der Damm instabil werden und brechen. „Dann könnten sehr starke Flutwellen oder Murgänge von diesem Seeausbruch für die Gemeinden, die im unteren Tal liegen, drohen.“ Die Armee ist bereits mobilisiert. Mit Drohnen und Hubschrauberüberflügen wird die Lage stündlich beurteilt. Schweizer Dorf Blatten verschüttet: Nach …
Erschütterungen in gesamter Schweiz spürbar
Die damit verbundenen Erschütterungen waren landesweit zu spüren. Nach Angaben des Erdbebendienstes an der ETH Zürich vom Donnerstag war es eine der größten je aufgezeichneten Massenbewegungen. Schon die kleineren Felsstürze vom Kleinen Nesthorn in den Tagen vor dem Gletscherabbruch waren vom seismischen Netzwerk registriert worden.
Wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich mitteilte, war die erste dieser kleineren Erschütterungen am frühen Morgen des 19. Mai erfasst worden. An jenem Tag waren die rund 300 Bewohner von Blatten aus Sicherheitsgründen evakuiert worden. Beim großen Gletscherabbruch am Mittwoch um 15.24 Uhr wurden Erschütterungen der Stärke 3,1 aufgezeichnet.
Wieso habt ihr Angst vor einem Staudammbruch?
Ich fragte nach der Ursache, das hat @elisabethvonthüringen mit der Einstellung des passenden Links bereits beantwortet, sie oben. Ein Staudamm bricht nicht so schnell.