Der Trend zu "konservativeren", jungen Priestern ist global. Sogar in Deutschland unterstützen die von 2011 bis 2021 ordinierten Priester, die geantwortet haben (mehr oder weniger 20 %), nicht die Ordination von Frauen (26 %) und andere liberale Dinge werden nicht einmal von 40 % unterstützt.
Ein neue Studie sieht bei jüngeren Priestern in Deutschland keinen großen Rückhalt für die Themen des Synodalen Wegs. Wie aus einer am Freitag in Bonn vorgestellten Untersuchung des Bochumer "Zentrums für angewandte Pastoralforschung" (zap) hervorgeht, erreichen Fragen nach der Zulassung von Frauen zur Weihe oder nach mehr Teilhabe von Laien bei kirchlichen Entscheidungen unter Nachwuchsgeistlichen Zustimmungswerte von rund 25 bis 36 Prozent. Über 80 Prozent sind hingegen der Meinung, dass es für eine Reform der Kirche mehr Angebote mit spirituellem Tiefgang brauche; rund 76 Prozent sehen eine stärkere Ausrichtung auf Vermittlung von Glaubensinhalten als entscheidend an. Die Studie trägt den Titel "Wer wird Priester" und ist eine empirische Erhebung zur Herkunft und Motivationslage jetziger Priester. Erstellt wurde sie im Auftrag der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Für die Studie wurden 847 Männer angefragt, die zwischen …