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Heilwasser
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Urteile nicht nach der Unscheinbarkeit des Anfangs!

Urteile nicht nach der Unscheinbarkeit des Anfangs!

Quelle: Josemaría Escrivá, Der Weg.

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Urteile nicht nach der Unscheinbarkeit des Anfangs:
man machte mich einmal darauf aufmerksam, dass
die Samen der Gräser, die nur ein Jahr leben, sich in
der Größe nicht von denen unterscheiden, die hundert-
jährige Bäume hervorbringen.

Betrachtung

Da ist ein Anfang gemacht, doch man sieht ihn nicht.
Die Gottesmutter erscheint in Paris, in Lourdes, in Fa-
tima, in Garabandal, in Medjugorje, in Banneux, in
Heroldsbach und an vielen vielen weiteren Orten ihrer
besonderen Bevorzugung. Der Anfang ist stets ganz
schlicht. Niemand sieht ihn außer die Seherkinder.
Der Himmel arbeitet im spirituellen Leben nach Art
eines kleinen Samenkorns, das zunächst die Unschein-
barkeit der Demut trägt. Doch dann geht dieses kleine
Samenkorn auf und trägt Frucht, ja reichlich Frucht
im Glauben. Alle Interessierten eilen an den Erschei-
nungsort und stärken sich im Glauben. Die Zeit zeigt
es dann, ob die Früchte dauerhaft sind. Und sie werden
sich gegen die Heuchler und Madigmacher wappnen
müssen, die mit Sicherheit auftreten werden. Gerade
in diesem Kampf des Durchhaltens zeigt sich dann
das Holz, aus dem der Glaube geschnitzt ist und die
Frucht, die daran erblüht.

Urteilt nicht nach der Unscheinbarkeit des Anfangs“,
sagt der hl. Josemaría. Christgläubige dürfen diesen
Fehler nie begehen, weil er gegen die Demut steht.
Demut ist immer ein Zeichen des wahren Glaubens!
Außerdem liebt unser Herr und Erlöser diese Unschein-
barkeit des Anfangs,
den er selbst im kleinen Jesulein
in der Krippe zu Bethlehem genommen hat. Er, der
Allmächtige Gott selbst, der Anfang von allem, er-
niedrigt sich in die unscheinbare Kleinheit!

Wer dieses Prinzip gering schätzt, indem er die Er-
scheinungen der Muttergottes als falsch hinstellt, nur
weil sie noch nicht von der Kirche anerkannt sind, der
hat von der Ehrfurcht des katholischen Glaubens fast
nichts verstanden. Anfang der Weisheit ist nämlich die
Gottesfurcht, sagt Jesus Sirach und damit nicht einer
meint, schon weiter zu sein, sagt er, Krone und Fülle
der Weisheit ist ebenso die Gottesfurcht. Das gute Werk
beginnt und endet also mit der Gottesfurcht. Wo ist aber
die Gottesfurcht bei jenen, die Erscheinungen der Mutter-
gottes bekriteln, nur weil sie noch nicht von der Kirche
anerkannt sind? Lassen wir uns nicht täuschen: solche
lassen weder Ehrfurcht noch Glauben noch den Verstand
walten, da keine einzige von den kirchlich anerkannten
Erscheinungsorten ohne einen solchen unscheinbaren
Anfang war. Es hat immer klein begonnen und soweit
müsste man schon denken können, dass es keine kirch-
liche Anerkennung vom ersten Augenblick an geben
kann! Dann kommt noch hinzu, dass eine kirchliche
Hierarchie, die selbst weitgehend vom wahren Glauben
abgefallen ist, gar nicht mehr in der Lage ist, die Dinge
richtig zu bewerten. Ein endgültiges Urteil steht immer
der wahren Heiligen Kirche zu, doch das Warten bis
zur Anerkennung heißt nicht, dass die Erscheinung falsch
ist, sondern dass sie geprüft wird. Das Warten kann auch
nicht bedeuten, dass die Gläubigen nicht hinfahren dürfen,
sondern genau das Gegenteil. Die Kirche beobachtet, wie
der Himmel die Dinge fügt und falls es sich so fügt, dass
viele Gläubige sich von dem Gnadenort angezogen fühlen
und deswegen hinfahren, um dann gute Früchte zu zei-
tigen, ist es umso mehr ein Beweis für die Kirche, dass
es sich um eine echte Erscheinung handelt. Leute, die
also immer nur alles madigreden, bekriteln, bespötteln
oder sogar verteufeln wollen, haben von kluger Prüfung
solcher Phänomene nichts, aber auch gar nichts verstanden
und wollen wahrscheinlich auch nichts davon verstehen.

Dass die Feinde es so machen, klar, dass muss man wissen,
doch Menschen mit einem offenen und gläubigen Herzen
sollten auf solche Heuchelei nicht mehr hereinfallen. Es
gibt so viele Gnadenorte der Madonna! Mögen sich viele
Menschen daran erfreuen und Kraft für die kommende
Notzeit schöpfen. Auch die Andersgläubigen, die in unser
schönes Land gekommen sind, dürfen sich gerne an der
Wahrheit der Bibel orientieren und sich von der Schönheit
unseres christlichen Glaubens überzeugen.

Anfang des weisen Samens ist die Kleinheit in der Gottes-
furcht, doch Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Wer in der kommenden Fastenzeit eine gute Frucht her-
vorbringen möchte, kümmere sich jetzt um den ent-
sprechenden Samen.

Gesegneten Sonntag Sexagesima i. d. Vorfastenzeit!

P.S.: Was ist die Vorfastenzeit? Eine Einstimmung auf
die Fastenzeit. Man darf sich schon mal Gedanken
über einen sinnvollen Vorsatz machen. Irgendeine
Schwäche, irgendeine Untugend, irgendeine schlechte
Gewohnheit sollten wir wieder ablegen oder irgendei-
nen kleinen Schritt in die richtige Richtung machen,
z.B. aufhören, die Erscheinungen der Muttergottes,
welche auch immer, kritisch zu sehen. Legen wir den
Skeptizismus ab und lassen uns mit einem offenen Her-
zen für die Wahrheit begeistern nach der Weise „ge-
sunde Vorsicht“.
Heilwasser
Anfang des weisen Samens ist die Kleinheit in der Gottes-
furcht, doch Müßiggang ist aller Laster Anfang. 😁
Zweihundert
Passend zum Heiligen

Onesimus, ehemaliger Sklave und Mitarbeiter des hl. Paulus
Bischof von Ephesus und Märtyrer

Es ist seltsam, wie Menschen, die sich Christen nennen, Andere gering achten können, weil diese arm oder in niederem Stande leben. Unser Heiland Jesus Christus ist ja auch so arm gewesen, daß er gesagt hat: „Die Füchse haben ihre Höhlen, die Vögel ihre Nester, aber der Menschenso…More
Passend zum Heiligen

Onesimus, ehemaliger Sklave und Mitarbeiter des hl. Paulus
Bischof von Ephesus und Märtyrer

Es ist seltsam, wie Menschen, die sich Christen nennen, Andere gering achten können, weil diese arm oder in niederem Stande leben. Unser Heiland Jesus Christus ist ja auch so arm gewesen, daß er gesagt hat: „Die Füchse haben ihre Höhlen, die Vögel ihre Nester, aber der Menschensohn hat nicht so viel, wohin er sein Haupt legen kann.“ Und es heißt von ihm in der hl. Schrift Phil. 2: „Er entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an.“ Wer seinen Nebenmenschen verachtet, weil dieser kein Geld, keine hübsche Kleider, kein eigenes Haus hat, und arbeiten muss, um sich sein tägliches Brot zu verdienen, der hat keinen Funken von Christi geist in sich. Einem solchen hochmütigen Weltmenschen muss es einmal ein schrecklicher Zustand sein, wenn dort mancher arme geringe Dienstbote geehrt und erhöht von Gott wird, während er, der Vornehme und Reiche, verachtet und zurück gestoßen bleibt, und wenn er in solche Not kommt, daß er bei jenem bettelt, der früher sein Knecht war, wie der reiche Prasser bei dem armen Lazarus um einen Tropfen Wasser gebettelt hat.

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