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Aufstand gegen die preußische Herrschaft

27.12.2021

Vor 103 Jahren hat sich die polnische Bevölkerung von Großpolen gegen die preußische Herrschaft erhoben.

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Der Großpolnische Aufstand 1918–1919) war ein militärischer Aufstand von Polen in der von Preußien besetzten Teil Polens.

Der Name Poznań/Posen dürfte vielen bekannt sein. In diesen Tagen wird dort an den Ausbruch des Powstanie Wielkopolskie, des Großpolnischen Aufstandes am 27. Dezember 1918 erinnert. Die polnische Bevölkerung dieser Gegend hat sich damals erhoben um nach 125 Jahren die preußische Herrschaft zu beenden. Über diesen Aufstand sprechen Joachim Ciecierski und Historiker Janusz Tycner.

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Polnische Aufständische, die nach dem Ausbruch des Großpolnischen Aufstands gegen Deutschland am 27. Dezember 1918 strategische Positionen einnehmen.
Innerhalb weniger Wochen haben die Polen eine 100.000 Mann starke Armee mobilisiert. 10 Wochen nach Beginn der Kämpfe hatten sie den Krieg gewonnen.

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Ostkolonisation. Vom deutschsprachigen Raum aus ostwärts gerichtete Missionierungs- und Landgewinnungsbewegungen, über die nach der Völkerwanderungszeit entstandene germanisch-slawische Siedlungsgrenze (Elbe - Saale - Böhmerwald - Inn - Salzach) hinausgreifend. Sie lassen sich in zwei Phasen einteilen:
1.) Die von Bayern ausgehende Kolonisation, die ihren Höhepunkt im 8.-11. Jh. hatte. Passau und Salzburg missionierten entlang der Donau sowie in den Ostalpen bis zur Drau. Die Bistümer Regensburg und Würzburg wirkten im bayer. Nordgau. Die Mainslawen und das Egerland wurde von dem 1007 errichteten Bistum Bamberg aus christianisiert. Im Norden entstanden die Missionsbistümer Magdeburg (968) und Gnesen (1000).
Karl d. Große hatte in den grenznahen slawischen Gebieten ®Marken angelegt, welche der Grenzsicherung dienten. Die Marken wurden später ausgebaut und dienten als Brückenköpfe für die Erweiterung des Reiches nach Osten.
2.) Parallel zur ®Binnenkolonisation kam es, besonders im 12. und 13. Jh., zur Neuansiedlung deutscher Bauern in den nunmehr befriedeten Gebieten östlich von Elbe und Saale. Bauernbedrückung und Bevölkerungszunahme brachten während dieser Zeit die Abwanderung von schätzungsweise 200.000 Menschen (F.-W. Henning) aus den altdeutschen Siedlungsgebieten. Eine Triebkraft der Bevölkerungsbewegung war die Befreiung der Siedler von Abgaben, Steuern und Diensten. Die Grundherren im Altsiedelland mussten, um der Landflucht zu steuern, ebenfalls die Belastungen senken.
Die Neusiedler führten ihrerseits die Landnahme nach Osten hin fort. Dabei wurde Landgewinnung nicht nur durch friedliche Rodung unbebauten Landes im Auftrag der ansässigen Landesherrschaft, sondern auch durch Unterdrückung und Vertreibung der einheimischen slawischen Bevölkerung betrieben (eiectio Slavorum). Neben dem bäuerlichen Landesausbau bedeutete Ostkolonisation auch die Ausdehnung kirchlicher wie weltlicher Macht und die Übertragung des ius teutonicum.
Die Eroberungs- und Vernichtungszüge deutscher Fürsten wurden päpstlicherseits als "Kreuzzüge" getarnt: als Kreuzfahrer nahmen Albrecht der Bär 1150 Brandenburg und Heinrich der Löwe 1164 die Gebiete der späteren Bistümer Oldenburg, Mecklenburg und Ratzeburg. Auch der ®Deutschritterorden propagierte seine expansionistischen Übergriffe gegen die Kumanen in Siebenbürgen (1211 - 1225) und gegen die Pruzzen, Litauer und Livländer in den Ostseeländern (1226 - 1402) als Kreuzzüge.
Als herausragende Förderer der Kolonisation seien die Markgrafen von Meißen (besonders Konrad I. der Große, aus dem sächsischen Wettinerhaus) sowie die Erzbischöfe von Magdeburg genannt.
Durch die Ostkolonisation wurde das deutsche Reichsgebiet um etwa ein Drittel vergrößert. In Böhmen (Sudetengebiet, Iglau), in Polen (angrenzend an Schlesien bis hin nach Galizien und Wolhynien) und in Ungarn (Zips, Siebenbürgen) entstanden deutsche Sprachinseln.
mittelalter-lexikon.de/wiki/Ostkolonisation

klee heut

Es gibt die weitaus bekannten Libelungen: Die Burgunden die dort als Hauptfiguren beschrieben wurden, waren vor Christus (200 vor) im Raum des heutigen Polen. Die von Slawen vertriebenen siedelten sich südwerts im Raume der Schweiz/Frankreich wieder an. Nur ein kleines Teilvolk.
wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bb/Roman_Empire_125.png
Wenns nach all dem ginge, gebührt all den deutschen Fürstentümern im Frühmittelalter Riesendank, ohne die kämen Polen nicht auf das große Siedlungsgebiet (erst ab 5tes Jh.), oder wurden sogar als Verbündete geholt.

aron>

@klee heut Was hat das ganze zur Sache? Sie glauben die Burgunden waren Deutsche?

klee heut

Das waren sie.
Kurzum: Morgen ist auch ein schöner Tag.

aron>

Denken Sie sie haben das gewusst?

aron>

@Maximilian Schmitt Sie schreiben nicht zum Thema. Ihre "Drohungen" :) konnen Sie sich sparen.

Maximilian Schmitt

Dazu wäre vieles zu sagen, denn anscheinend war es den Polen in vielen Gegenden egal, daß dort nach wie vor eine deutsche Mehrheit wohnte. Ausgenutzt wurde einfach die Tatsache, daß sich Deutschland nach dem Waffenstillstand vom 11. November gar nicht wehren durfte.

aron>

Falsch Herr Schmitt, nicht eine deutsche Mehrheit sondern eine Minderheit von deutschen Übermenschen: Ansiedlern oder besser Kolonisten . Gott sei dank sind wir sie losgeworden!

Maximilian Schmitt

Wann sind die denn gekommen, diese Kolonisten?

aron>

@Cavendish Ja, im 18. Jahrhundert haben wir etwa 500 arme, katholische imigranten aus Bamberg hergeholt. Die und viele anderen haben ihren besseren Schicksal in Polen gefunden. Die anderen aber wollten nur rauben und Land gewinnen.

aron>

Ok. Rumanus, bleiben wir bei Ihren "nüchternen Fakten".