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Durch die Gnade haben wir allen Grund zur Hoffnung.

Wir haben eine wunderbare Mutter, die alles überwindet.
Das ist die katholische Kirche. Sie existiert bis an das Ende der Welt.

In schwerer Zeit schrieb der große Papst Leo XIII. über die Übel der Zeit, die es durch den wahren Glauben zu bekämpfen gilt. Jeder möge seine Kraft dafür einsetzen, daß die Kirche wieder ihren Glanz und ihre Strahlkraft in der Welt entfalten kann.

"Wenn darum ein Mensch mit gesundem Verstand diese Zeit, in der wir leben, die der Religion und Kirche Christi so feindselig ist, mit jenen glücklichen Jahrhunderten vergleicht, da die Kirche wie eine Mutter von den Völkern geehrt wurde, so muss er zur unerschütterlichen Gewissheit gelangen, dass unsere von zerstörerischen Umwälzungen so erfüllte Zeit geradezu dem Verderben entgegeneilt, dass hingegen jene Jahrhunderte durch vortreffliche Einrichtungen, Ruhe des Lebens, Wohlfahrt und Gedeihen um so mehr blühten, je mehr die Völker sich von der Kirche leiten ließen und ihren Gesetzen Ehrfurcht zollten.

Wenn darum alle diese erwähnten Segnungen, die dem Dienst und der heilsamen Hilfe der Kirche zu verdanken sind, in Wahrheit Werke und Zierden der menschlichen Kultur und Zivilisation sind, so kann die Kirche die Zivilisation folgerichtig nicht verschmähen oder missbilligen, vielmehr kann sie sich nur rühmen, deren Pflegerin, Lehrerin und Mutter zu sein.

Die unchristliche Kultur richtet die Völker zugrunde

Aber gerade jene Art von Zivilisation und Kultur, welche zu den heiligen Lehren und Gesetzen der Kirche in Widerspruch steht, hat als Trugbild wahrer Zivilisation und leerer Name ohne Inhalt zu gelten. Hierfür liefern einen offenkundigen Beweis jene Völker, denen das Licht des Evangeliums nicht geleuchtet hat, in deren Leben sich zwar ein gewisser Schein von Kultur zeigte, doch ohne die Güter echter Kultur. Es kann doch wahrhaftig in keiner Weise ein Zeugnis von Kultur sein, wenn jegliche rechtmäßige Gewalt dreist verachtet wird; noch ist als wahre Freiheit zu bezeichnen, wenn unter diesem Namen nur ungehinderte Verbreitung von Irrtümern, hemmungslose Entfesselung jeglicher bösen Begierde, Straflosigkeit von Schandtaten und Lastern, Unterdrückung der besten Bürger jeden Standes grassieren. Denn da all dies irrig, verderblich und töricht ist, hat es auch nicht die Macht, die Menschheitsfamilie zu vervollkommnen, ihr Glück und Gedeihen zu bringen, „denn die Sünde macht die Völker elend" (Spr 14, 34); vielmehr kann eine solche Freiheit und Kultur nur Sinn und Herz verderben und die Völker immer mehr in die Tiefe ziehen, jede Ordnung erschüttern und so die Staatsverfassung und die öffentliche Ruhe früher oder später vollständig vernichten."

Auszug aus der Antrittsenzyklika Leo XIII.
Eugenia-Sarto
Die Zeit ist gekommen, um klar zu sehen und zu handeln. Christ, es ist Zeit!
Eugenia-Sarto