Segens-Blockade: 1. Unglaube
Am 3. Fastensonntag haben wir von der sprudelnden Segensquelle gehört, die Jesus mit dem Hl. Geist ins Menschenherz hineinlegen will. In dieser Woche hören wir nun von Hindernissen, ja Blockaden, welche die „sprudelnde Quelle“ nicht zum Fließen bringen. Eine der größten Blockade ist der Unglaube Jesus gegenüber, Diesem ist Jesus in seiner Heimatstadt Nazareth begegnet: "Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt." Und so konnte er dort kein Wunder wirken.(Lk 4,24)’ Zugleich verwies Jesus auf den Glauben von „Ausländern“ der Witwe von Sarepta und dem Aussätzigen Naaman. Sie haben geglaubt und große Wunder erleben dürfen. Doch wie gelangen wir zu solch einem tiefen Glauben, der Berge versetzen, ja Wunder bewirken kann? Zum einen durch das Zeugnis anderer Menschen. Mich hat es persönlich immer wieder im Glauben gestärkt, wenn ich z.B. vom Glauben des Niklaus Wolf gelesen habe. Diesen Glauben durfte ich einst meiner Schwester vermitteln, als sie schwerkrank war. Sie glaubte an den hl. Namen Jesu, an Seine heilende Kraft und wurde wieder gesund! Es ist also wichtig, Jesus um das Geschenk des Glaubens zu bitten, wie es Seine Jünger taten: „Herr, stärke unseren Glauben!“ Jesus sagt: „Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn…“ Da hab ich mir überlegt: Was ist der Glaube, so groß wie ein Senfkorn? Als Antwort kam mir der Vater des mondsüchtigen Jungen. Zuerst fand sein krankes Kind keine Heilung, als er die Jünger darum bat. Dann kam er zu Jesus und flehte Ihn an: Wenn du kannst… Und Jesus antwortete: Alles kann, wer glaubt. In seiner Not rief er: Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben! Und das Wunder geschah! Das Kind wurde geheilt. Aha, dachte ich mir: Das ist also das Senfkorn des Glaubens, nämlich der innige Wunsch, glauben zu können. So habe ich dann auch immer wieder gebetet: Herr, ich will glauben, hilf meinem schwachen Glauben! und dufte Jesu Hilfe erfahren.
Brüder Samariter FLUHM
Sven Christian Köhler teilt das