Warum verfluchen sich die Konzilskleriker selber? Weil sie den Selbstvergötzern eine falsche Sicherheit vorgaukeln und sie dadurch die Sünde nicht bekämpfen sondern fördern.
Böse Menschen haben ein schlechtes Gewissen. Sie wissen, dass Verhütung, Ehebruch, Machtgier und Bereicherung zu Lasten der Armen und Schwachen (Lebensmittelpreis-/Mieterhöhungen, Ausbeutung, etc.) falsch sind. Allerdings können und wollen sie nicht aufhören, weil sie von ihrer Grausamkeit erregt werden und die Luxusimmobilie am Wörthersee und der Sportwagen finanziert werden müssen.
Sie wollen Gott sein, aber weil ein Gott gut ist, darf er auch kein schlechtes Gewissen haben. Deshalb lieben sie ihre Vat.2 Kirche. Die nimmt ihnen ihr schlechtes Gewissen. Sie predigt ein liebes schwammherziges Jesulein, der nichts will, als dass sich alle Menschen gerne haben und zusammen Händchenhalten. Alles ist gut. Alles ist lieb. Alle Menschen werden Brüder. Für die Wissenschaftsgläubigen, die nur mit dem Kopf glauben, kommen sowie so alle in den Himmel. Gott verzeiht alles, aber wenn man sich dennoch weiterhin ein wenig wegen seiner Sünden Sorgen machen sollte, dann empfiehlt der telegene, internetaffine, immer lächelnde Stiftsherr aus der K.u.K Elitekapola im Wienerwald ein warmes Sentiment der Reue.
Wer gute Intentionen hat, ein netter und einfühlsamer Mensch ist und alle seine Taten bereut, die er für unerwünscht hält, kann ruhig weiter sündigen. Reue wird hier zu einem lieben Gefühl, zu einem Neujahrsvorsatz, den man niemals einhalten muss, der einem erlaubt, immer weiter Verbrechen zu begehen (Empfängnisverhütung, Abtreibung, Ehebruch, perverser Sex, etc.), dem man aber niemals durch eine tatsächliche praktische Umkehr im Alltagsleben entsprechen muss, weil man das ja alles nicht will. HA!
Die geld- und machtgierigen Ausbeuter brauchen die Vat.2 Konzilskirche aber auch ganz praktisch. Sie wissen, dass sie menschlichen Abfall produzieren. Die von ihnen ausgesaugten Kaputten müssen von der Straße. Sonst können sie sich nicht als liebe Götter fühlen. Die V2 Caritas wird zu dieser Müllabfuhr. Motto: „Ich kann das schwache Schwein ja ausweiden. Die Caritas wird den Dreck schon wegmachen!“
Also liebt die böse Gesellschaft ihre V2 Kirche. Sie fahren in den Stephansdom zur Weihe vom Öko Strudel, weil sie sich für heilig und unschuldig halten wollen. Es ist eine böse Symbiose, denn die elitäre Gesellschaft erkennt die faschistoide unhinterfragbare Heiligkeit ihrer Kazi Kleriker bedingungslos an. Die sind dann, egal wie pervers, keine Menschen mehr. Sie sind Götter der modernen säkularen Gesellschaft, die niemand hinterfragen darf. Wenn dann die meisten von ihnen perverse Sodomiten sind oder den Zölibat nicht ernst nehmen, dann gefällt das der Elite. Motto: „Sie sind ja auch nur Menschen. Gott ist schon ein weicher willenloser Trottel.“
Aber ständig muss der Prevost von Sodom in Rom allen ins Gewissen reden und Mitmenschlichkeit (was ihr Gewissen ihnen zuruft) anmahnen, sonst funktioniert die Lüge nicht mehr.
Demnächst werde ich auf meine Aussage der „verfluchten Konzilsteufel“ zurückkommen, gerade weil sie für die Moderne unerträglich ist. Genau das ist der Punkt. Der Fluch spiegelt die Wahrheit der menschlichen Existenz, dass Einbildung noch lange keine Bildung ist, dass ein vernünftiger Glaube im Kopf noch lange nichts mit der Wahrheit des Glaubens der gesamten Existenz im göttlichen Sein zu tun hat, dass der Kopf noch lange nicht der tatsächliche Lebensvollzug (deshalb die Gleichnisse des Herrn) ist.