Das Grab von Anna Henle aus Aichstetten.
Das Grab der leider unbekannten Mystikerin Anna Henle aus Aichstetten auf dem dortigen Friedhof. Anna Henle wurde 1871 geboren und starb 1950. Seit ihrer Erstkommunion war sie gelähmt, hatte Visionen, mystische Erlebnisse und trug ab 1887 für etliche Jahre sichtbar die Wundmale. Viele Zeugen haben die Wunder miterlebt und bestätigen diese. Da sie gelähmt war blieb sie immer in ihrem Elternhaus (das noch heute steht), 66 Jahre lang, und hat dort gelebt und gelitten. Leider wurde sie verleumdet und verlacht. Es war ihr zudem von den Oberen aufgetragen worden, keine bzw. nur in Ausnahmefällen Besucher zu empfangen und völlig zurückgezogen zu leben. Viel wunderbares gibt es aus ihrem Leben zu berichten. Es würde den Rahmen sprengen, dies hier alles zu veröffentlichen. Ein Besuch an ihrem Grab ist etwas Besonderes.
Ich hatte ein kleines Büchlein über sie, von der leider seit einigen Jahren aufgelösten gut-katholischen Buchhandlung St. Jodok in Überlingen.
Das Büchlein wurde 2014 neu aufgelegt im Mediatrix-Verlag. Leider ist es recht klein und es sind nur ganz wenige Fotos darin obwohl es offenbar eine Fülle an Bildern von Anna Henle und ihrem Leben gibt.
Heutzutage fehlt das Interesse an so etwas. Meistens sind es gläubige Laien, die das Material sammeln und an einen Verlag geben.
„Es war ihr zudem von den Oberen aufgetragen worden, keine bzw. nur in Ausnahmefällen Besucher zu empfangen und völlig zurückgezogen zu leben“
traurig
Anna Henle, bitte für uns.
2 weitere Kommentare von Zweihundert
Muss eine große Heilige gewesen sein ... den mystischen Phänomenen nach.
Da sind außergewöhnliche Dinge vorgefallen, die ich noch nie gehört hab ... und das heißt was, denn ich kenne viele Mystiker.