Ernst Eichlkas

Warum wir öfter barfuß im Bach gehen sollten

Barfußgehen im Bach lehrt Gott zu vertrauen. Oft kann man die Steine und den Boden nicht klar sehen. Jeder Schritt erfordert Mut und die Gewissheit, auf die Führung Gottes zu vertrauen, selbst wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt. Es erinnert an das Leben als Christ: Auch hier wissen wir oft nicht, was die Zukunft bringt, aber wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr uns sicher leitet, wenn wir auf ihn hören und ihm folgen. Die Bibel sagt uns, dass wir "durch Glauben wandeln, nicht durch Schauen" (2. Korinther 5:7). Barfuß im Bach zu gehen, ist für mich eine praktische Anwendung dieses biblischen Prinzips.
Zudem glaube ich, dass diese Erfahrung uns körperlich und geistig abhärtet. Es ist nicht immer bequem oder leicht, auf unebenem Untergrund zu gehen, aber durch die bewusste Entscheidung, dies zu tun, stärke ich nicht nur meinen Körper, sondern auch meinen Geist. Wir werden durch Prüfungen gestärkt, und das freiwillige Durchleben kleiner Herausforderungen hilft uns, größere Prüfungen des Glaubens besser zu meistern. Das erinnert mich an die Worte des Apostels Paulus in 1. Korinther 9:27, wo er sagt, dass er seinen Körper "zuchtigt", um stark zu bleiben. Diese Abhärtung, die man durch das Barfußgehen im Bach erfährt, gibt eine innere Widerstandskraft, die hilft, Versuchungen zu widerstehen und im Glauben standhaft zu bleiben.
In der Schöpfung, im fließenden Wasser des Baches, spürt man Gottes Nähe und Fürsorge. Das Rauschen des Wassers, die Kühle unter den Füßen, all das lässt uns daran erinnern, wie wunderbar uns die Natur gegeben wurde. Er hat uns nicht nur die sichtbaren Dinge geschenkt, sondern auch die Fähigkeit, uns durch Vertrauen und Glaube in seine Führung hineinzugeben – auch wenn wir nicht immer den ganzen Weg vor uns sehen.
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Elista

Das ist dann gleich eine Kneippanwendung
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