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rkeiss
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Gespräch mit Papst Benedikt XVI in Castel Gandolfo (1/5)

Auf ARD, ZDF, der Deutschen Welle und Radio Vatikan ein Interview mit Papst Benedikt XVI. ausgestrahlt. Im Fernsehen erreichte das Interview 6,08 Millionen Zuschauer, wobei auf ARD um 19:20 Uhr 2,94 …More
Auf ARD, ZDF, der Deutschen Welle und Radio Vatikan ein Interview mit Papst Benedikt XVI. ausgestrahlt. Im Fernsehen erreichte das Interview 6,08 Millionen Zuschauer, wobei auf ARD um 19:20 Uhr 2,94 Millionen und auf ZDF um 22:00 Uhr 3,14 Millionen Menschen zugeschaut haben. Das Interview wurde am 6. August in der Sommerresidenz auf Castel Gandolfo aufgezeichnet. Dabei stellte sich der Papst den Fragen von vier Moderatoren, je einem pro Sender. Für die ARD war Gerhard Fuchs vom Bayerischen Rundfunk, für das ZDF Thomas Bellut, für die Deutsche Welle Christoph Lanz und für Radio Vatikan der Leiter der deutschsprachigen Abteilung, Eberhard von Gemmingen SJ, anwesend.
Das Interview wurde angesichts des im September anstehenden Papstbesuches in Süddeutschland aufgenommen. Es ist das erste Interview seiner Art mit einem Papst.
Papst Benedikt stellte fest, dass er sich ein bisschen wie vor einem Gericht gefühlt habe. Die vier Moderatoren stellten ihm Fragen zur Aktualität der Kirchenstruktur…More
Rübezahl
>>Im Bezug auf die Ökumene hat sich vor Ausstrahlung des Interviews der evangelische Bischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, negativ zu den ökumenischen Bemühungen des Papstes geäußert. Er kritisierte den Papst, dass dieser bei seiner Amtseinführung zwar der Ökumene eine große Rolle zugesprochen habe, aber nach seinem ersten Amtsjahr keine Fortschritte…More
>>Im Bezug auf die Ökumene hat sich vor Ausstrahlung des Interviews der evangelische Bischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, negativ zu den ökumenischen Bemühungen des Papstes geäußert. Er kritisierte den Papst, dass dieser bei seiner Amtseinführung zwar der Ökumene eine große Rolle zugesprochen habe, aber nach seinem ersten Amtsjahr keine Fortschritte im Miteinander der zwei großen deutschen Kirchen zu sehen seien.<<

Wenn man sich die Aussagen mancher protestantischer "Bischöfe" so ansieht, bekommt man den Eindruck, deren Bild von Ökumene beinhalte lediglich, dass sich die katholische Kirche an protestantische Positionen anzunähern habe.
Also genau jenes, was von selbigen umgekehrt der katholischen Kirche vorgeworfen wird.

Im übrigen: unter "Ökumene" fällt auch das Verhältnis zu den Orthodoxen - und hier tut sich ganz sicher was.

Also, liebe Protestanten, mal etwas mehr über den eigenen Tellerand hinaussehen, täte gut!