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Pater Werenfried spricht Klartext: "Ihr habt den Pfad des Meuchelmordes betreten!" Aber Ihr, Millionen Väter und Mütter im christlichen Westen, was habt Ihr getan? Ihr habt das Weinen Eures eigenen …More
Pater Werenfried spricht Klartext: "Ihr habt den Pfad des Meuchelmordes betreten!"

Aber Ihr, Millionen Väter und Mütter im christlichen
Westen, was habt Ihr getan? Ihr habt das Weinen Eures
eigenen Kindes nicht einmal hören wollen. Ihr habt
Pillen geschluckt und mit tödlichen Chemikalien oder
Spiralen - wie mit Mäusegift und Mäusefallen - Euch
gegen das von Gott gewollte Leben gewehrt. Ihr habt
den Pfad des Meuchelmordes betreten und getötet,
was schon im Mutterschoß zu leben begonnen hatte.
Hast Du es für Deine Figur getan? Weil Du nicht mehr
stolz wie ein hoch und kostbar geladenes Schiff in gesegneten
Umständen unter die Menschen kommen
wolltest? Hast Du es getan, weil Du „standesgemäß"
leben wolltest? Hast Du es getan, weil Dein Mann
nichts taugte, der Dich zwar als Geliebte begehrte,
aber dem an Deiner Mutterschaft nichts gelegen war?
Hast Du es getan aus Angst vor der Sorge, den
Schmerzen, der Verantwortung? Oder hast Du es getan,
weil Du betrogen und irregeführt bist durch das
Geschwätz falscher Propheten und entgleister Theologen?
Da bist Du dann jetzt: ein unfruchtbarer Baum, von
dem geschrieben steht, dass er umgehauen werden
muss . Eine Blume ohne Samen, ein Mensch ohne Ziel,
eine Seele voller Schande. Und wenn die Tage kommen,
da die kleine Hand eines Kindes Dich wenigstens
noch trösten würde, wenn die Augen eines Kindes alles
wiedergutmachen und heilen würden, dann wirst
Du nur weinen können wegen der Kleinen, denen Du
das Leben versagt oder genommen hast.
Der Name von Herodes ist bis heute verflucht geblieben.
Aber in unseren Tagen ist kein Herodes mehr nötig,
um der Mörder unschuldiger Kinder zu sein. Jetzt hat
der Staat diese Schlachterei genehmigt. Sie wird von
der Krankenkasse bezahlt. Überall stehen die Mordkliniken,
gezeichnet mit dem schuldlosen Blut dieser
Kleinen, denen das Leben versagt wird, weil sich ihre
Eltern auf dem einsamen Thron ihrer Eigenliebe bedroht
fühlen, so wie Herodes sich bedroht fühlte auf
seinem Thron in Galiläa.
Tausendfach lebt Herodes weiter in feigen Kindermördern,
deren Name, wie der seine, bis in Ewigkeit verflucht
sein wird. Aber keine Stimme ertönt mehr in Rama, kein Wehklagen,
und Rachel weint nicht mehr um ihre Kinder: die
auseinandergerissenen Glieder der Ungeborenen
werden eilends verbrannt, weil morgen wieder gefeiert
werden muss. Aber das Blut dieser Kleinen schreit laut
zum Himmel und ihre Klagen werden vernommen vor
dem Angesicht des gerechten Gottes.
Gott ist der Freund dieser Kleinen. Die Rührung, die
uns überkommt, wenn wir in ihren Augen einen Schimmer
des verlorenen Paradieses entdecken, ist nur eine
blasse Wiedergabe dessen, was der Herr empfindet,
wenn Er die Reinheit seines eigenen Wesens in ihren
unberührten Seelen sich widerspiegeln sieht. Sie sind
frisch wie Frühlingsblüten und klar wie Tau am Morgen.
Er hat seine Freude an ihnen.
Darum will Er, dass man den Kindern, denen das Himmelreich
gehört, nicht verwehre, zu ihm zu kommen.
Und die stärkste Äußerung der Zärtlichkeit, die uns
vom Herrn überliefert worden ist, bezieht sich auf das
unbekannte Kind, das Er „in seine Arme schloss" (Mk
9,36). Er liebte es so über alle Maßen, daß Er sich mit
ihm identifizierte in der bestürzenden Versicherung:
„Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt,
nimmt mich auf."
So schreibt Er uns für die Kinder die gleiche Ehrfurcht,
Sorge und Liebe vor, die wir Ihm selbst schulden. Als
sein unveräußerliches Besitztum will Er sie vor allem
Übel behüten und persönlich die Gewähr dafür sein,
dass kein Unheil sie treffe. Und voraussehend, was gewissenlose
Verderber und Mörder seinen Schützlingen
antun werden, schleuderte Er das grausige Wort
in die Welt hinein: „Wer einem dieser Kleinen Ärgernis
gibt, dem ist es besser, dass er mit einem Mühlstein in
die Tiefe des Meeres versenkt wird."
Ihr Deutschen besitzt die Güter dieser Welt. Ihr gehört
zu den reichsten Völkern der Erde, aber am Teuersten,
das einem Volk gegeben wird, nämlich an Kindern,
seid Ihr bettelarm geworden. Die Bundesrepublik
Deutschland feiert in diesem Jahr ein tieftrauriges Ereignis:
das zehnjährige Bestehen des Abtreibungsparagraphen
218. In diesen zehn Jahren sind mit Sicherheit
einige Millionen deutscher Kinder „legal" im Mutterschoß
umgebracht worden.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe stellte
zwar (25.2.1975) grundsätzlich fest, dass das sich im
Mutterleib entwickelnde Leben als selbständiges
Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung steht. Es
stellte fest, dass der Staat die Verpflichtung hat, werdendes
Leben auch gegenüber der Mutter in Schutz
zu nehmen. Es stellte fest, dass der Lebensschutz der
Leibesfrucht grundsätzlich für die gesamte Dauer der
Schwangerschaft Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrecht
der Mutter hat. Aber es prägte ein furchtbares
Wort, nämlich, dass die Fortsetzung der
Schwangerschaft für eine Frau „unzumutbar" sein
könne. Dieses Wort „Unzumutbarkeit" wurde der tödliche
Sprengstoff, der den novellierten Paragraphen
218 zur Mordwaffe gemacht hat. Eine Mordwaffe, mit
der bereits Millionen unschuldiger Kinder umgebracht
worden sind.
Wie ist es möglich, dass in Deutschland, wenige Dezennien
nach dem Tod Hitlers, Menschen "nach Zumutbarkeit"
Lebensrecht zugesprochen oder abgesprochen
wird. „Zumutbarkeit" ist ja ein Gummibegriff.
Wenn das Leben eines Menschen davon abhängt,
daß er mir oder anderen zumutbar ist, muß das
am Ende in die reinste Willkür ausarten. Dann können
Kinder im Mutterschoß und alte oder kranke Leute in
den Kliniken straflos getötet werden.
Solange es ein Gesetz gab, das die Abtreibung als ein
Verbrechen qualifizierte, wurden fast alle abtreibungswilligen
Frauen zuerst von Ärzten untersucht und beraten.
Der weitaus größte Teil dieser Ärzte hielt sich an
den Hippokratischen Eid und hat mit größerem Erfolg
als die heutigen Beratungsstellen um das Leben des
Kindes gekämpft. Der Hausarzt hatte auch eine ganz
andere Autorität als die auswechselbare Sozialarbeiterin,
zu der heute laut Vorschrift die Frauen zur Beratung
gehen müssen. Sogar in katholischen Beratungsstellen
kommen im Durchschnitt siebzig Prozent
nur, um sich die Bescheinigung über die Sozialberatung
aushändigen zu lassen, die sie benötigen, damit
ein Mediziner straffrei abtreiben darf. Sie ist conditio
sine qua non für die Abtreibung. Nach dem Beratungsschein
kommt der Killer!
Der Rechtsschutz für die ungeborenen Kinder ist hier
ein Witz geworden! Wenn in Deutschland der Arzt das
Todesurteil über ein wehrloses Kind im Mutterschoß
fällt, hat er nicht einmal das Recht, die Aussagen über
die gesundheitliche oder soziale Lage der Mutter
durch eidesstattliche Erklärung oder Zeugenverhör zu
klären. Er muss alles glauben, was man ihm erzählt. Bei
einer sozialen Indikation hat er nicht einmal die Möglichkeit,
die finanzielle Lage der Frau zu überprüfen.
So wird die ganze Indikationsfeststellung zu einem reinen
Willkürakt und der Rechtsschutz für das ungeborene
Leben zu einem juristischen Skandal. Mit dem
Krankenschein wird das Recht auf Leben offiziell beseitigt.
Das Kind wird zur „Krankheit" degradiert - zu
einer Art Spulwurm - und der Krankenschein repräsentiert
nun den Freispruch vom Mord statt den Anspruch
auf Heilung. Posthum hat Hitler das deutsche
Volk wieder in seine Krallen bekommen.
Was denkt Gott darüber? Was denkt Gott, der Herr
über Leben und Tod, über die amerikanischen Ärzte,
die ein krankes Kind im Mutterschoß töteten und seinen
Zwillingsbruder leben ließen? Sie stachen dem
„wertlosen" Kind eine Nadel ins Herz und entzogen
ihm so viel Blut, bis es starb... Und was denkt Gott
über die christlichen Völker, die in den letzten Jahren
durch ihre Abgeordneten oder durch Volksentscheid
eine Reihe von Tötungsparagraphen zum Gesetz erhoben
haben? Und was denkt Gott über das Biologiebuch,
das die Fruchtwasseruntersuchung anpreist,
weil bei einem ungünstigen Befund die Abtreibung
„großes Leid und große Belastung für die Eltern, das
Kind und die Gesellschaft vermeiden könne"? Und
was denkt Gott über den katholischen Moraltheologen,
der eine derartige Untersuchung für „hilfreich"
hält? Hochwürdiger Herr Professor, falls diese Untersuchung
ausweist, dass ein Kind geschädigt auf die
Welt kommen könnte, in welcher anderen Weise kann
sie „hilfreich" sein, es sei denn, indem sich die Eltern
über das Lebensrecht ihrer Kinder hinwegsetzen und
einen Killer suchen, der es tötet?
Zweifellos urteilt Gott anders als der Mann auf der
Straße, für den Mord kein Mord mehr ist, wenn der
Staat seine Erlaubnis und die Krankenkasse das Geld
gibt, um das Verbrechen zu verüben. Denn die Gewissen
sind abgestumpft und der Verstand bis an die
Grenzen des Irrsinns verdüstert, seitdem das unauslöschliche
Naturgesetz und die jahrhundertealte Lehre der Kirche, die für
unsere Zeit ihren gültigen Ausdruck in „Humanae Vitae" gefunden
haben, nur zögernd verkündet, schuldig verschwiegen und weltweit
sabotiert werden. Wo man aber die Wahrheit unterschlägt, da
herrscht die Lüge.
Es ist eine Lüge, dass alles in bester Ordnung sei, wenn
die Abtreibung legal in einem Operationssaal vorgenommen
wird; eine Lüge, dass von Mord keine Rede
sein könne, wenn der Arzt ein Attest mit dem Abtreibungsgrund
unterschrieben hat; eine Lüge, dass nichts
dabei sei, Kinder mit einer Salzlösung zu verätzen, sie
zu zerstückeln, auf dem Schoß der Geborgenheit herauszureißen
und in den Abfalleimer zu werfen. Und
obwohl es - wie man behauptet - Moraltheologen gibt,
die anderer Meinung sind, ist es m. E. nicht zu vertreten,
einerseits Abtreibungen zu verurteilen und andererseits
einer abtreibungswilligen Mutter den Beratungsschein
auszustellen, den sie braucht, um den
geplanten Mord verüben zu können.
Es wäre zu wünschen, dass die Bischofskonferenz
über diese umstrittene Frage ein klärendes Wort sprechen
würde!
Wir werden von Friedensbewegungen überflutet, die
uns zur Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern aufrufen,
die sich anschicken, die ganze Welt zu erobern.
Allzuviele Friedensbewegungen gehören leider zur
Fünften Kolonne Moskaus. Mit der Parole eines Friedens
ohne Waffen und spekulierend auf die Angst, bereiten
sie - ob sie es wissen oder …
Wahlafried shares this
35
Pater Werenfried sprach das unglaubliche Unrecht schon 1986 klar an. Seitdem ist es immer schlimmer geworden.
Latina
pater werenfried war einfach klasse 🤗 👍 das wird ihm sicher im himmel gelohnt und seliggesprochen wird er sicher auch.mag sein werk "Kirche in not" sehr.
jonatan
ausgezeichnet! so viel wahrheit hoert man selten.
marthe2010
Hierzu noch passend:

Ansprache von Papst Benedikt XVI beim Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium und die Mitgleider der römischen Kurie sowie des Governatorats am 20. Dezember 2010:


"Alexis de Tocqueville hatte seinerzeit festgestellt, daß die Demokratie in Amerika möglich wurde und funktionierte, weil es einen über die einzelnen Denominationen hinüberreichenden moralischen Grundkonsens…More
Hierzu noch passend:

Ansprache von Papst Benedikt XVI beim Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium und die Mitgleider der römischen Kurie sowie des Governatorats am 20. Dezember 2010:


"Alexis de Tocqueville hatte seinerzeit festgestellt, daß die Demokratie in Amerika möglich wurde und funktionierte, weil es einen über die einzelnen Denominationen hinüberreichenden moralischen Grundkonsens gab, der alle verband. Nur wenn es einen solchen Konsens im Wesentlichen gibt, können Verfassungen und Recht funktionieren. Dieser aus dem christlichen Erbe gekommene Grundkonsens ist da gefährdet, wo an seine Stelle, an die Stelle der moralischen Vernunft die bloße Zweckrationalität tritt, von der ich vorhin gesprochen hatte. Dies ist in Wirklichkeit eine Erblindung der Vernunft für das Eigentliche. Gegen diese Erblindung der Vernunft anzukämpfen und ihr die Sehfähigkeit für das Wesentliche, für Gott und den Menschen, für das Gute und das Wahre zu erhalten, ist das gemeinsame Anliegen, das alle Menschen guten Willens verbinden muß. Es geht um die Zukunft der Welt."

und darüber (auf englisch)

Michael Voris: The Pope's Warning

und

Michael Voris: The Pope's Spiritual Calculus
Santo-Subito-Giovanni-Paolo-II
wahre worte

hehe man kann ihn einach nur gerne haben den "speckpater" 👏 😁
Markus
Stimmt alles 100%ig!
👍
marthe2010
Zur Zeit des Vortrags (1986) war der Feminismus richtig im Kommen. Niemand wollte so etwas (wie Pater Werenfried es anspricht) hören. Doch heute betrachtet, muss man sagen, Pater Werenfried spricht alles an, an was unsere Zeit heute krankt -- die inneren Zusammenhänge mit Abtreibung, Pille, sexuelle Ausschweifung, Sterilisierung, Zerfall der Familie, Irrlehren in der Kirche etc. ... Und unser …More
Zur Zeit des Vortrags (1986) war der Feminismus richtig im Kommen. Niemand wollte so etwas (wie Pater Werenfried es anspricht) hören. Doch heute betrachtet, muss man sagen, Pater Werenfried spricht alles an, an was unsere Zeit heute krankt -- die inneren Zusammenhänge mit Abtreibung, Pille, sexuelle Ausschweifung, Sterilisierung, Zerfall der Familie, Irrlehren in der Kirche etc. ... Und unser Volk stirbt aus. Zufall?

Möge Pater Werenfried in Frieden ruhen und für uns bitten im Himmel
Gottfried von Bouillon
Ab min.17-21 bekommt die linke Friedensbewegung einen auf den Deckel!

Friedensbewegungen = 5. Kolone Moskaus

Herrlich!

👏
Latina
halte eh die altersfreigabe ab 18 und die volljährigkeit für viel zu früh--bei der immer längeren kindheit,bedingt durch schule und studium--also 21 wäre angemessener.
elisabethvonthüringen
www.theeuropean.de/start

Punktesieg für die Pornoindustrie

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist beschlossen. Nachhaltige Lösungen für den Rechtsraum im Netz verspricht er nicht. Entgegen den Befürchtungen mancher Blogger ist das Gesetz so dilettantisch, dass es fast ohne Auswirkungen bleiben wird.

Gesetze für das Netz
Datum: 2010-12-13
Schon der sperrige Titel des Vorhabens verheißt …More
www.theeuropean.de/start

Punktesieg für die Pornoindustrie

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist beschlossen. Nachhaltige Lösungen für den Rechtsraum im Netz verspricht er nicht. Entgegen den Befürchtungen mancher Blogger ist das Gesetz so dilettantisch, dass es fast ohne Auswirkungen bleiben wird.

Gesetze für das Netz
Datum: 2010-12-13
Schon der sperrige Titel des Vorhabens verheißt nichts Gutes. Mehr als der staubtrockene Name Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ist Politikern nicht für das Regelwerk eingefallen, mit dem sie ein Stück ihres offenkundigen Kontrollverlustes über das Internet rückgängig machen wollen.
Doch erstaunlicherweise erleichtert das neue Recht gerade den Zugang zu Softpornos massiv. Erotikportale dürfen ihre Angebote künftig rund um die Uhr ins Netz stellen, auch wenn diese erst “ab 18” frei sind. Bislang durften sie nur nachts online sein oder mussten das Alter jedes Nutzers zuverlässig verifizieren.

Sieg nach Punkten für die Pornoindustrie
Während also ausgerechnet kommerzielle Sexanbieter und Filmportale profitieren, stellt der JMStV Millionen Menschen vor riesige Probleme, die bloggen, Fotos online stellen oder gar nur was in einem sozialen Netzwerk schreiben. Sie müssen nun eigenständig prüfen, ob ihre Inhalte jugendgefährdend sind. Das können nicht mal Experten zuverlässig. Wie soll das zum Beispiel ein Blogger schaffen, der weder Jura studiert hat noch Medienpädagoge ist? Das ist schlicht eine Katastrophe für die Meinungsfreiheit.

Trotz massiver Bedenken gegen den JMStV gibt es aber keinen Grund zur Panik für alle Internet-Publisher. Eine Alterskennzeichnung ist jedenfalls nur vorgeschrieben, wenn ein Blog oder eine Webseite Inhalte “ab 16” bieten. Das dürfte bei den wenigsten privaten Angeboten überhaupt der Fall sein. Die meisten Blogger müssen deshalb rein gar nichts machen.
Auch mit Abmahnwellen ist nicht zu rechnen, denn es dürfte meist am notwendigen “Wettbewerbsverhältnis” fehlen.

Wer möglicherweise Inhalte “ab 16” oder gar “ab 18” anbietet, muss sich allerdings Gedanken über die nun vorgeschriebene Alterskennzeichnung machen. Allerdings wird diese praktisch leicht umsetzbar sein. Es soll ein einheitlicher HTML-Code zur Verfügung gestellt werden, der mit einigen Klicks in die Seite eingebaut wird und für die Filterprogramme lesbar ist.
Wer nichts riskieren will, labelt seine Inhalte “ab 18 Jahren”. Die Seite darf dann uneingeschränkt online bleiben und ist auch von jedermann abrufbar. Nur aktivierte Jugendschutzfilter werden die Inhalte blocken. Diese Filter müssen aber auf dem jeweiligen Computer installiert sein. Darüber sollen Eltern und Schulen eigenständig entscheiden. Es soll keine Filterpflicht geben.

Schaut her, wir tun was
Der JMStV ist ein “Schaut her, wir tun was”-Gesetz. Immer wieder wurde in der Debatte zum Beispiel auf eklatante Schwächen hingewiesen, die das komplette System anfällig machen. So können ausländische Anbieter selbst harte Pornos oder brutale Filme einfach “ab 0 Jahren” labeln. Die missbräuchliche Verwendung des Alterscodes ist jenseits der deutschen Grenze nicht verboten. Alle diese falsch deklarierten Inhalte werden dann von der Filtersoftware nicht erkannt und Kindern angezeigt.
Aber auch eine wirksame Kontrolle aller deutschen Internetseiten scheitert schon an knappen Kassen und Personalmangel. Überdies wäre eine “Kriminalisierung” von Bloggern etwas, das uns näher an chinesische Verhältnisse führt. Ich bin Optimist und glaube: Das kann keiner wollen.
Klar ist aber: Vorhandene staatliche Instrumente laden stets auch zum Missbrauch ein. Deshalb wäre es besser, wenn die Politik noch ein Einsehen hätte. Es gibt nämlich kaum einen Fachmann, von Juristen bis zu Medienpädagogen, der dem JMStV etwas abgewinnen kann. Von oben aufgestülpter Jugendschutz, noch dazu mit einem rein nationalen Ansatz, funktioniert im weltweiten Datennetz nun mal nicht. Wieso nur Politiker das anders sehen, ist rätselhaft
marthe2010
28. Dezember

"Fest der unschuldigen Kinder"

Mt 2, 13-18
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der …
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28. Dezember

"Fest der unschuldigen Kinder"

Mt 2, 13-18
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.

Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.

Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.
Franziskus-Fan
Den Vortrag kann man bei Kirche in Not bestellen.