Lilien des Feldes Verlag
Geistliche Energie

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Geistliche Energie erwächst im treuen Kampf gegen Trägheit, Versuchung und Menschenfurcht; in Mühe und Sammlung reift jene innere Ordnung, die näher zu Gott führt.

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Job sagt, das Leben des Menschen auf Erden sei ein beständiger Kriegsdienst. Wie sehr wir im geistlichen Leben fortgeschritten sein mögen, wir dürfen niemals erwarten, ganz von Versuchungen frei zu sein. Es wird immer ein Auf und Nieder geben in unserem inneren Leben.

Das geistliche Leben als Wettlauf
In seinem ersten Korintherbrief schreibt der hl. Paulus: „Wisst ihr nicht, dass die Wettläufer in der Rennbahn zwar alle laufen, dass aber nur einer den Preis gewinnt? Laufet so, dass ihr ihn erlanget! Wer sich am Wettkampf beteiligen will, übt in allen Dingen Enthaltsamkeit.“ (1 Kor. 9, 24-25)

Der Apostel wendet sich an ein Volk, das die Landenge von Korinth bewohnte. Die Gegend war zu jener Zeit wegen ihrer Schönheit und Kunst berühmt, freilich ebenso übelberufen wegen des herrschenden Luxus und der damit verbundenen Sittenverwilderung. Aber in aller Munde waren die Wettspiele, die dort stattzufinden pflegten.
Aus diesem Grunde vergleicht der hl. Paulus das geistliche Leben mit einem Wettspiel, einem Wettlauf. Er meint nicht jene, die in den Zuschauerreihen beobachten und den Wettläufern Beifall spenden, sondern die Wettläufer selbst. Ihr Tun ist ein Bild des geistlichen Lebens, das Anstrengung, Anspannung und oft Erschöpfung umfasst. Nach dem Worte unseres Herrn sollen wir unser Heil wirken, wirken, bis er kommt, d. h. unter Anspannung zu erreichen suchen. Anstrengung verlangt er, unermüdliche Anstrengung.
Furcht vor Mühe

Wenn die Leute auf die Heiligkeit des Pfarrers von Ars anspielten, pflegte er zu sagen: „Ich fürchte mich nicht vor Beschwerden; das ist alles.“ Beschwerden nicht im Sinn von Kummer, sondern von Arbeit, Ermüdung. Wir fürchten uns einfach zu sehr vor Mühe und Anstrengung; denn sonst müssten wir näher bei Gott sein, als wir sind.

Trägheit und Entschluss
Der Mensch ist von Natur aus ein äußerst träges Wesen, dem nichts lieber ist als das Nichtstun. Ich meine nicht körperlich. Zuweilen vernehmen wir in einer Predigt oder in einem Buch gerade das, was wir brauchen. Wir fassen den Entschluss es zu befolgen und wir tun dies so lange,
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Quelle: Vom religiösen Frohsinn – P. Daniel Considine S. J., 1929
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Josefa Menendez

"Geistliche Energie" hört sich nicht katholisch, sondern esoterisch an. Es wäre besser ein anderer Name.

Alfredus .

Katholische Inspiration ... ! Das wäre wie man so hört, auch gut für den Katholikentag gewesen, um mehr das Katholische und Kirche zu betonen ! Diese berühmte Vielfalt hat weder mit Gott, noch mit dem Glauben zu tun . Es ist und bleibt in dieser Form ein Spektakel und Meinungs-Gewirr . Das zeigt deutlich die zerrissene Kirche Deutschlands, dass man Vielfalt nennt . Reformen will man haben und vergißt dabei, dass das Konzil nur aus neuen Reformen besteht . Diese Neuerungen haben uns den Niedergang gebracht und nicht den Aufbruch und nicht den Glauben ... !

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