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Pfarrer Spätling verteidigt Mitbruder - mit Hintergründen aus der Diözese Münster

Eva
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Offener Brief von Pfarrer Paul Spätling, 8. Juli 2019.
Ich habe Herrn Spätling wegen diesem Brief beim Bistum Münster angezeigt.
Das ist ja noch menschenverachtender als dieser Unfug von Zurkuhlen im Fernsehen.
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Caruso
Pfarrer Zurkuhlen hat sicher Wahres gesprochen, hätte es aber vielleicht besser erklären müssen, bei so einem sensiblen Thema. Ein Tadel wäre m.E. OK, Predigtverbot nicht.
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Um welchen Pfarrer Sch. handelt es sich denn bzw. um welchen Ort?
Caruso
Pfarrer Zurkuhlen (79), Ruhestandsgeistlicher im Bistum Münster (siehe Bericht hierzu auf GTV).
Nein, ich meine den in obigem Brief erwähnten Pfarrer Sch. der gegen Maria 2.0 gepredigt hat und der fälschlicherweise beschuldigt wurde eine Organistin (die Schwester des Generalvikars) sexistisch angegriffen zu haben.
Vergebung ist christliche Pflicht. Bezüglich des Mißbrauchs hat dieser Pfarrer leider ein naive Vorstellung davon den Opfer werden durch solche Handlungen Maximalschäden zugefügt. Die Empörung der Leute ist zu verstehen.
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a.t.m
Wenn soll man den nun genau vergeben werden, den Klerikern und Episkopaten die Kinder- Jugendliche meist SODOMITISCH seit Jahrzehnten Missbraucht haben, oder deren irdische kirchliche Vorgesetzte die diesen Missbrauch jahrzehntelang vertuscht, gedeckt und so gefördert haben?? Denn eines ist klar, noch immer deckt das Rom der Nach VK II Ära diejenigen die diese abscheulichen Verbrechen vertuscht, …More
Wenn soll man den nun genau vergeben werden, den Klerikern und Episkopaten die Kinder- Jugendliche meist SODOMITISCH seit Jahrzehnten Missbraucht haben, oder deren irdische kirchliche Vorgesetzte die diesen Missbrauch jahrzehntelang vertuscht, gedeckt und so gefördert haben?? Denn eines ist klar, noch immer deckt das Rom der Nach VK II Ära diejenigen die diese abscheulichen Verbrechen vertuscht, gedeckt und so gefördert haben, zumindest einer dieser wurde ja schon Heilig gesprochen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Pfarrer Spätling nimmt Stellung zu den Hintergründen, die ja auch mal gesagt werden müssen. Dass die Leute kommunizieren ohne zu beichten. Dass ein Mitbruder theologisch richtig im Sinne der Kirche über das Priestertum predigte, das dem Mann vorbehalten ist, löste auch Protest bei den Gläubigen aus. Daraufhin wurde ihm Predigtverbot auferlegt. Ausserdem war er verleumdet worden, da behauptet …More
Pfarrer Spätling nimmt Stellung zu den Hintergründen, die ja auch mal gesagt werden müssen. Dass die Leute kommunizieren ohne zu beichten. Dass ein Mitbruder theologisch richtig im Sinne der Kirche über das Priestertum predigte, das dem Mann vorbehalten ist, löste auch Protest bei den Gläubigen aus. Daraufhin wurde ihm Predigtverbot auferlegt. Ausserdem war er verleumdet worden, da behauptet wurde, er habe sich an einer Organistin sexuell vergriffen.

Pfarrer Zurkuhlen hatte in seiner Predigt gesagt, dass auch Missbrauchstäter verziehen werden müsse.
Das ist nun einfach nichts weiter als wahr, dass ein Todsünder, der sich bekehrt, Verzeihung von Gott empfängt.

Die heilige Maria Goretti hat ihrem Mörder verziehen. Auf ihr Gebet hin bekehrte er sich nach langer Gefängnisstrafe.
Papst Johannes Paul II. verzieh seinem Attentäter, der auf ihn geschossen hatte.

Kindmörder, die Abtreibung auf abscheuliche Weise bei Ungeborenen betreiben, erhalten Vergebung, wenn sie sich bekehren.

Wo liegt denn nun der Fehler von Pfarrer Zurkuhlen?

Vielleicht hätte er mehr sagen müssen über die Busse und Strafe Gottes für solche Sünden. Das kann sein.
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Auch wenn solch einem Sünder durch die Beichte vergeben wird, so sind die zeitlichen Sündenstrafen vermutlich so groß das solcher nie eine vollkommene reine Beziehung zu Gott aufbauen kann.
Das kann man wirklich denken. Andererseits gibt es einen Abtreiber aus Amerika, der 70.000 Abtreibungen als Chefarzt einer Klinik zu verantworten hatte. Er bekehrte sich, hielt überall Vorträge und bekannte seine Sünden und alle Betrügereien , die er verübt hatte und versuchte durch öffentliche Aufklärungsarbeit vieles wieder gutzumachen. Er war Jude und konvertierte zum Christentum., wurde dann …More
Das kann man wirklich denken. Andererseits gibt es einen Abtreiber aus Amerika, der 70.000 Abtreibungen als Chefarzt einer Klinik zu verantworten hatte. Er bekehrte sich, hielt überall Vorträge und bekannte seine Sünden und alle Betrügereien , die er verübt hatte und versuchte durch öffentliche Aufklärungsarbeit vieles wieder gutzumachen. Er war Jude und konvertierte zum Christentum., wurde dann Leiter einer Säuglingsabteilung.
Sein Werdegang rief in katholischen Kreisen grosses Aufsehen hervor. Ich habe seinen Namen vergessen. Er war Jude.
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In jungen Jahren war ich eine schwerer Sünder. Nur mit der Hilfe Gottes überwand ich Alkohol, Cannabis und Tabaksucht.
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Gerade habe ich eine wunderbare Nachricht gefunden. Hoffentlich stimmt sie: Bultmann habe sich bekehrt vor seinem Tode: Copie von Zeltmacher:

Rudolf Bultmann bekehrte sich

Rudolf Bultmann (1884-1976) war in den Jahren 1912-1951 Theologieprofessor und „Kronzeuge der historisch-kritischen Theologie“, so nennt ihn Eta Linnemann. Bekannt wurde er durch bibelkritische Worte wie die unten zitierten. …More
Gerade habe ich eine wunderbare Nachricht gefunden. Hoffentlich stimmt sie: Bultmann habe sich bekehrt vor seinem Tode: Copie von Zeltmacher:

Rudolf Bultmann bekehrte sich

Rudolf Bultmann (1884-1976) war in den Jahren 1912-1951 Theologieprofessor und „Kronzeuge der historisch-kritischen Theologie“, so nennt ihn Eta Linnemann. Bekannt wurde er durch bibelkritische Worte wie die unten zitierten. Er bezweifelte die Zeichen Gottes und verneinte das Sühnopfer Jesu. Er ist Mitbegründer der theologischen Ansicht, der christliche Glaube müsse von historischen Fakten getrennt werden.

Weniger bekannt ist, dass er sich kurz vor seinem Tod bekehrte und seine Studenten um Vergebung bat. Zeuge ist Ernst Käsemann, wie Eta Linnemann unten berichtet. Linnemann bekehrte sich ebenso von ihrer historisch-kritischen Lehre und widerrief ihre Lehrbücher. Ungeachtet dieser Zeugnisse hat die historisch-kritische Theologie auch heute noch großen Einfluss auf die Christenheit.

Lesen Sie im folgenden die bibelkritischen Zitate von Bultmann und die Aussage Eta Linnemanns über seine Bekehrung. Ähnlich wie Paulus der Feind Christi durch seine radikale Umkehr ein glaubwürdiger Apostel wurde, haben auch Bultmann und Linnemann zwei große Zeugnisse hinterlassen, die Beachtung finden sollten.

„Wie kann meine Schuld durch den Tod eines Schuldlosen (wenn man von einem solchen überhaupt reden darf) gesühnt werden? Welche primitiven Begriffe von Schuld und Gerechtigkeit liegen solcher Vorstellung zugrunde? Welch primitiver Gottesbegriff? Soll die Anschauung vom sündentilgenden Tode Christi aus der Opfervorstellung verstanden werden: welch primitive Mythologie, dass ein Mensch gewordenes Gotteswesen durch sein Blut die Sünden der Menschen sühnt!“

– Rudolf Bultmann in Neues Testament und Mythologie. Das Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung, München: Kaiser 3. Aufl. 1988, Seite 19

„Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu können, muß sich klar machen, daß er, wenn er das für die Haltung des christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der Gegenwart unverständlich und unmöglich macht.“

– Rudolf Bultmann in Neues Testament und Mythologie, 1941, S. 18 (de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann)

„Anlässlich der Erwähnung von Rudolf Bultmann möchte ich nicht versäumen zu erwähnen, dass er sich vor seinem Tode bekehrt und seine Schüler und Studenten um Vergebung gebeten hat. Kronzeuge dafür ist Ernst Käsemann, der das vor seinem eigenen Tode erwähnt hat, seinem Lehrer darin aber leider nicht folgen wollte. Die Nachricht ist verbürgt, ich habe mit dem Ohrenzeugen, der seine Identität nicht preisgeben will, selber gesprochen.“

– Eta Linnemann in „Was ist glaubwürdig – die Bibel oder die Bibelkritik?“, VTR: Nürnberg 2007, Fußnote S. 13

„Aber jetzt kann ich ihnen etwas ganz schönes sagen. Rudolf Bultmann hat sich vor seinem Tode bekehrt und er hat sogar seine Schüler und Studenten um Vergebung gebeten. Ich habe das jetzt erst im vergangenen Jahr [2003] erfahren und der Kronzeuge ist Ernst Käsemann. Er hat das erwähnt, bevor er gestorben ist. Und er hat das bestimmt nicht erfunden, denn er hatte sogleich gesagt, er würde sich nicht bekehren, weil er über die Ermordung seiner Tochter nicht hinwegkäme. Aber so groß ist Gott. Er konnte es machen, so dass der Hauptkronzeuge der historisch-kritischen Theologie seine Knie vor Jesus gebeugt hat, seinem Heiland.“
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Das ist wirklich grossartig, was unser Heiland da gewirkt hat an diesem einstigen Häretiker. Möge er in Ewigkeit ruhen in Frieden.
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@Eugenia-Sarto
Leider ist diese Bekehrung noch nicht in die Universitäten und Seminare durchgedrungen. Es wird weiterhin auf der "historisch-kritischen Methode" herumgeritten und von einer "Entmythologisierung" der Hl. Schrift gesprochen. Eine "Kritik an der Kritik" findet nicht statt. Würde im Studium auf die Bekehrung Bultmanns Bezug genommen, müsste die ganze bisherige Ausbildung in Frage …More
@Eugenia-Sarto
Leider ist diese Bekehrung noch nicht in die Universitäten und Seminare durchgedrungen. Es wird weiterhin auf der "historisch-kritischen Methode" herumgeritten und von einer "Entmythologisierung" der Hl. Schrift gesprochen. Eine "Kritik an der Kritik" findet nicht statt. Würde im Studium auf die Bekehrung Bultmanns Bezug genommen, müsste die ganze bisherige Ausbildung in Frage gestellt werden. Das mutet man sich nicht zu. Also wird weiterhin Unsinn verbreitet.
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Es ist überhaupt unsäglich, wie die Kirche zu grandiosen Bekehrungen einst "großer" Persönlichkeiten schweigt ...
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Genau! Warum schweigen sie über die Grosstaten Gottes. Gott wirkt ständig in dieser Welt und tut soviel Gutes, Wunder in Lourdes usw. Da schweigen sie, vor allem auch die in Rom.

Da sollte man ständig auf die Kniee gehen vor unserem Herrn und Heiland und ihn preisen.
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