esimira

Der Lösepreis

Friede über Dächern liegt.
Sanft und leis der Wind sich wiegt
Knospen sprießen an dem Strauch
Falter treibt im Frühlingshauch.
Glocke lädt zum Ave-Gruß
Pfad zur Kirch' nimmt leichter Fuß
Und voll Ehrfurcht tret ich ein
zu des Großen Gottes Schrein.
Frieden in den Wänden wohnt
Tausendfach bin ich belohnt
Mutter lächelt von dem Bild
War mir immer Schutz und Schild.
Ich verneige mich vor lhr
Viele Rosen gab Sie mir
Meine Stirn den Boden streift
Dankbarkeit das Herz ergreift.
Mutter, ruf ganz traurig ich
Treue Mutter, höre mich!
Mutter, soll es wirklich sein
Menschheit trinkt Kalvaria-Wein?
Gnade birgt das Kirchenzelt
Sinn entgleitet dieser Welt.
Zukunft vor dem Auge liegt
Geist sich Engel fest anschmiegt.
Engel weiset mit der Hand
Auf ein Wasser, Küstenland:
Sieh der Flotten feinlich Heer
Sieh das unheilvolle Meer.
Sieh die Kampfestruppen dort
wo des Gottes Kindheit Hort.
Sieh, wie rachezürnt sie sind
Schalomgruß verweht im Wind
Hier beginnt der Große Krieg.
Niemand trägt davon den Sieg
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esimira

Sieh die Kampfestruppen dort
wo des Gottes Kindheit Hort.
Sieh, wie rachezürnt sie sind
Schalomgruß verweht im Wind
Hier beginnt der Große Krieg.
Niemand trägt davon den Sieg.

esimira

Diese alte Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen.