Weitere Hürde für Pandemievertrag
Nach Tagen von Last-Minute-Verhandlungen und Druck hinter den Kulissen war die WHO gezwungen, die Gespräche formell zu verlängern. SCHON WIEDER. Weil sich die Länder noch immer nicht auf den umstrittenen Anhang zum Zugang zu Pathogenen und zur Aufteilung der Vorteile (PABS) einigen konnten — das letzte fehlende Puzzleteil, das nötig ist, um den Vertrag vollständig operativ umzusetzen.
Und jetzt?
Die Verhandlungen werden weiter verschoben, vielleicht bis zum Ende dieses Jahres, vielleicht bis zur nächsten WHO-Versammlung im Jahr 2027.
Sie wissen inzwischen, dass das nicht zufällig passiert. Dieser Kampf dauert nun schon seit DREI JAHREN an. Drei Jahre Petitionen. Proteste. Drei Jahre Druck durch Kampagnen, Lobbyarbeit, Treffen, Demonstrationen, Recherchen, Busse, Banner, Verhandlungen, Besuche - und vor allem unsere Weigerung, dieses Thema still und leise hinter verschlossenen Türen verschwinden zu lassen.
Und diese Woche in Genf? Wir mussten alles geben! Und man konnte diesen Druck überall spüren. Sie hätten es sehen sollen:
Unsere riesigen fünf Meter hohen Ballonskulpturen von Bill Gates und Tedros, die direkt vor der UNO aufragten - unser Freedom-Bus, der Genf umrundete - Medienkameras überall - Delegierte, die stehen blieben und starrten - Menschen, die sich versammelten und Fragen stellten - WHO-Beamte, die buchstäblich Leute losschickten, um zu sehen, was los war. Es fühlte sich an, als würde der Druck ihnen überallhin folgen.
Diese Verhandlungen sollten inzwischen nur noch eine Formalität sein. Sie erwarteten, dass der Vertrag still und leise voranschreitet, während gewöhnliche Bürger wegschauen. Stattdessen stecken sie nach JAHREN anhaltenden Widerstands, Drucks und öffentlicher Kontrolle immer noch fest, sind immer noch gespalten, immer noch nicht in der Lage, zu Ende zu bringen, was sie begonnen haben.
Das ist nicht normal. Das ist es, was anhaltender Bürgerdruck bewirken kann.
(Info CitizenGO vom 25. Mai 2026)