Auch in Deutschland wurde die Lüge von der „kolonialen Schuld“ in den Köpfen der Menschen verankert. Wie weit das reicht, zeigt etwa ein Kommentar auf einen meiner „Kolonialschuld“-kritischen Posts: „… dass ein Deutscher wirklich ein Verbrechen, das so gewaltig ist, rechtfertigt!“
Spannend ist, sich im Gegenzug einmal anzuschauen, was Kaiser Wilhelm II. in seiner Thronrede vom 22. November 1888 tatsächlich sprach und anschließend umsetzte. Nämlich genau das Gegenteil von dem, was ihm heute im Sinne der Agenda unterstellt wird. Eines der wichtigsten Ziele des Kaisers war die Zerschlagung der jahrhundertealten Sklavenhandel-Infrastruktur in den damals neu erworbenen Schutzgebieten. Kaiser Wilhelm II. wörtlich:
„Unsere afrikanischen Ansiedlungen haben das Deutsche Reich an der Aufgabe beteiligt, jenen Weltteil für christliche Gesittung zu gewinnen. Die Uns befreundete Regierung Englands und ihr Parlament haben vor hundert Jahren schon erkannt, daß die Erfüllung dieser Aufgabe mit der Bekämpfung des Negerhandels und der Sklavenjagden zu beginnen hat. Ich habe deshalb eine Verständigung zunächst mit England gesucht und gefunden, deren Inhalt und Zweck Ihnen mitgeteilt werden wird.“
Auch Bismarck sah in der Abschaffung der Sklaverei in den neu erworbenen Landen ein wichtiges Ziel und wirkte darauf hin, dass sich auf der Berliner Konferenz von 1884 die Vertragsparteien darauf einigten, „an der Unterdrückung der Sklaverei und insbesondere des Negerhandels mitzuwirken“.
Deutschland war in der Folge eine entscheidende Kraft bei der Bekämpfung der Sklaverei in Afrika, der Errichtung von Schulen, und einer modernen Infrastruktur mit Krankenhäusern und Verwaltung.
... und man verstand sich flächendeckend auf Schönschrift und Orthographie ...
@Erich Christian Fastenmeier
Deutsche brachten den Eingeborenen die Botschaft des Eingeborenen. Sie verschriftlichten ihre Sprache, ergänzten sie mit einer geordneten Grammatik. So wurden die Deutschen den Negern zum Segen.
Im deutschen Kaiserreich gab es wesentlich weniger Analphabeten als heute im "besten deutschen Staat"!
Darüber hat Harald Martenstein einmal in einem längeren Interview ausgeführt...