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Österreicher
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Anderl Fest 2021

Habe soeben von den Organisatoren erfahren, dass heuer am Anderlsonntag (18.7.) wieder Hw. P. Robert zelebrieren wird, der ja evtl. ungültig geweiht worden ist!
Immaculata90
@Österreicher Wer ist dieser P. Robert, und warum ist seine Weihe zweifelhaft?
Österreicher
@Immaculata90 ich will nicht urteilen, aber er dürfte ein Sedisvakantist sein und wurde von der FSSPX auf seine Weihe hin geprüft da er bei ihnen eintreten wollte. Die Oberen haben ihn gebeten sein priesterliches Wirken einzustellen und als Bruder könne er eintereten. Dies hat er aber dann nicht gemacht und ist nun in einer Privatkapelle in OÖ tätig.
Immaculata90
Seliger Andreas Oxner von Rinn
auch: Anderl von Rinn

Gedenktag katholisch: 12. Juli,
in der Konzilskirche 1994 auf jüdischen Druck hin abgeschafft

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)
Märtyrer
* 26. November 1459 in Rinn bei Innsbruck in Österreich
† 12. Juli 1462 daselbst
Die Überlieferung erzählt, wie der zweieinhalbjährige Andreas aus Rinn von fremden jüdischen Händlern aus dem Ort versc…More
Seliger Andreas Oxner von Rinn
auch: Anderl von Rinn

Gedenktag katholisch: 12. Juli,
in der Konzilskirche 1994 auf jüdischen Druck hin abgeschafft

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)
Märtyrer
* 26. November 1459 in Rinn bei Innsbruck in Österreich
† 12. Juli 1462 daselbst
Die Überlieferung erzählt, wie der zweieinhalbjährige Andreas aus Rinn von fremden jüdischen Händlern aus dem Ort verschleppt und auf einem großen Stein - der seitdem Judenstein genannt wird - ermordet wurde, als seine Mutter bei der Feldarbeit weilte. Der Anderl-Kult bekam großen Aufschwung durch ein Buch des Haller Damenstiftsarztes Ippolito Guarinoni, der 1642 den mehr als 150 Jahre zurückliegenden Märtyrertod des Tiroler Knaben akribisch erforschte und biographisch festhielt; diese Biographie wurde Grundlage zahlreicher volkstümlicher Schauspiele. 1893 veröffentlichte der Wiener Geistliche Joseph Deckert das Traktat Vier Tiroler Kinder, Opfer des chassidischen Fanatismus, mit welchem er die Erinnerung weiter am Leben halten wollte.
Andreas' Gebeine wurden 1475 erhoben und in der Pfarrkirche von Rinn bestattet. 1671 wurde an der Stelle seines Martyriums über dem Judenstein bei Rinn eine neue Kirche erbaut und seine Reliquien wurden dorthin übertragen.
Das inzwischen von den Autoritäten der Konzilskirche entfernte Wandgemälde in der Pfarrkirche in Rinn beschreibt den rituellen Mord an Andreas: Sie schneiden dem Martyrer die Kehle durch um sein Blut für abergläubische Zwecke zu erhalten, wie es der (jüdische) Professor Elio Toaff in seinem Buch (Pasqua di Sangue, dt. Blutpascha) beschreibt.

Kanonisation: Papst Benedikt XIV. genehmigte am 22. Februar 1755 mit der Bulle Beatus Andreas auf Betreiben des Abtes von Wilten, Norbert Bußjäger, den Kult.
Schon 1985 hatte Bischof Stecher die Schändung der Reliquien vom seligen Anderl durch ihre Entfernung vom Altar veranlasst, danach wurde auch das Wandbild in der Pfarrkirche in Rinn übermalt. Dennoch pilgern bis heute im Juli rund 300 Gläubige zum Judenstein, nach dem Ort und Straße immer noch benannt sind.

Attribute: Messer
Ignacio123
Kennen Sie Gebete an den seligen Andreas von Rinn? Könntest du es teilen?
Immaculata90
@Ignacio 123 In diesem Büchlein finden Sie Gebete, Novenen, Litaneyen und das Meßfomular zu Ehren des sel. Martyrerkindes: