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Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt

Hanke teilt die von Bischof Oster, Bischof Voderholzer und Kardinal Woelki geäußerte Zurückhaltung gegenüber dem Dokument.

Eichstätt (kath.net) Bischof em. Gregor Maria Hanke erhebt deutliche Einwände gegen das Papier zur „Vielfalt sexueller Identitäten“ der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Das berichtet die „Catholic News Agency deutsch“. Der Eichstätter Bischof erklärte gegenüber „CNA Deutsch“, dass er die vom Passauer Bischof Stefan Oster SDB, vom Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki geäußerte Zurückhaltung gegenüber dem Dokument teile.

Hanke wies darauf hin, dass er den Entwurf „noch in meiner aktiven Zeit als Diözesanbischof“ begutachtet habe und sei ihm „sehr kritisch“ begegnet sei. Das Dokument erscheine ihm über weite Strecken als Hinweis darauf, „dass wir nicht mehr wirklich daran glauben, was wir vom Menschen als Gottes Geschöpf und Ebenbild verkünden sollten“. Das Papier greife zwar wichtige pastorale Anliegen auf. Allerdings suggeriere es, „dass die in der biblisch-christlichen Anthropologie gründende kirchliche Lehre keine Hilfe bietet, ja hinderlich sei, Toleranz und Respekt zu praktizieren“. Eines der methodischen Grundprobleme liege seines Erachtens im „positivistischen Ansatz“ des DBK-Papiers in Verbindung mit einem Freiheitsbegriff, der das autonome Selbst zur „entscheidenden Norm“ erhebe, so Hanke, der auch zustimmend auf die Kritik von Bischof Oster an dem DBK-Papier verwies.

Archivfoto Bischof Hanke (c) Presse Bistum Eichstätt/Anika Taiber-Groh

Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände …
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Erich Christian Fastenmeier

Hanke meint es gut, aber ich weiß sicher, dass in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt auch die Vertreter der anderen Moral in Seminar und KU die Macht hatten. Was damals alles unter kaum verdeckter Hand praktiziert wurde, kann man sich kaum vorstellen.
Alte Eichstätter sagten damals: "Das ging schon in den 1990er Jahren los, als die Kroaten hier studiert haben. Da konnte man seine Töchter nicht mehr über den Leonrodplatz laufen lassen." Und das war ernst gemeint.

Ursula Sankt teilt das

4th German bishop rejects schools document

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Kritischer Einwand: Er hätte nicht zurücktreten sollen. Aber wenn er es tat, muss er jetzt (leider) die Klappe halten.

De Profundis teilt das
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